Zitat von DieSeherin:nun, es ist aber müßig, sich über verpasste chancen den kopf zu zerbrechen, weil das ja schon rum ist.
und ich finde diesen gedanken, sich in konkurrenz zur "geliebten" zu begeben sehr sehr strange

schauen, was hat die, was ich nicht habe? wie steche ich sie aus? das ist doch irgendwie... würdelos?
Ich denke, das ist gerade bereits schon gegeben. Die Würde und Wertschätzung ging spätestens mit dem Beginn der Affäre durch den Mann. Jetzt will sie ihn rauswerfen. Das wars für die Ehe.
Natürlich sollte man sich den Kopf zerbrechen,
bevor man alles hinwirft. Jetzt kann man sich streiten, ob der Mann schon alles im Vorfelde hingeworfen hat
oder, was ich bald eher glaube, dass dieser aus seiner Hilflosigkeit und Kommunikationsmüdigkeit zu seiner Frau so handelt, weil es eine Art Warnschuss war. Jetzt schießt die TE zurück, Aktion bringt Reaktion, wo wird das dann wohl hinführen? Das ist doch offensichtlich.
Wer Druck erzeugt, wird mit den Konsequenzen leben müssen. Dem Ehemann war das schon länger bewusst, daher die Hinhaltetaktik. Ihn aber jetzt zu schassen, wird ihn noch mehr von der Frau wegtreiben. Hier geht's nicht um Würde und Eitelkeiten, sondern darum, ob die Partnerschaft überhaupt noch zu retten ist. Keiner von beiden reagiert schlau. Er zu passiv oder wartet auf etwas bestimmtes, sie zu gekränkt, beleidigt und verletzt. Kann man alles verstehen, hilft aber niemanden weiter. Im Grunde ist es ein Konkurrenzkampf, den die Ehefrau verliert, weil sie den Kampf entweder nicht annehmen will oder bereits kapituliert hat. Die Affärenfrau ist ihr voraus, worin auch immer. Die TE hätte die defizitären Bereiche, die der Ehemann wahrnimmt, erst einmal abbauen müssen, dann wäre eventuell eine Annäherung möglich gewesen. So macht sie die Schotten dicht und er wird die Fliege machen.