Zitat von spotty:Die TE hätte die defizitären Bereiche, die der Ehemann wahrnimmt, erst einmal abbauen müssen, dann wäre eventuell eine Annäherung möglich gewesen.
Die Verantwortung für eine Ehekrise tragen beide.
Die Verantwortung für eine Affäre trägt nur der, der bereit ist, dies seinem Lebenspartner anzutun.
Sei es gedankelos, egoistisch oder leichtfertig...es gibt diverse Gründe eine Affäre zu beginnen.
Akzeptabel ist es aber nicht - niemals.
Es handelt sich dabei ausschließlich um Defizite des Betrügers.
Es ist ein Unding, dass dem betrogenen Partner eingeredet wird, dass er es selbst schuld ist.
Zitat von spotty:Die oft hier allgemein gegebenen Ratschläge, dass Dein Mann auf Dich zukommen muss, wird nicht hinhauen. Tut mir leid, dass ist so eine typische Illusion von gekränkten Menschen. Er ist mit der anderen Frau zufrieden.
Er ist verliebt. Ob er tatsächlich mit der Frau in einer neuen Beziehung zufrieden sein würde, weiß niemand.
Ja, ich glaube auch nicht, dass der Mann momentan auf seine Frau zukommt.
Er ist verliebt und denkt somit - mit rosaroter Brille - ausschließlich an seine Neue.
Was rätst du ihr denn?
Verständnis haben, still halten, Ihre Fehler suchen, die AF analysieren und kopieren?
Muss sie Verständnis dafür haben, dass ihr Partner sie (u.U. sogar skrupellos) belügt und betrügt?
Bei allem Respekt, das ist eine Zumutung.
Zitat von Zauberhaft:Einen Mann kann man nicht zwingen mit einem zu leben, ein zu lieben ... .
Das geht nur freiwillig, von Ihm aus.
Verbote und dergleichen ändern NICHTS daran. Ob ich das WILL oder nicht.
Übrigens, eine Frau auch nicht!
Aber - insoweit stimmt es schon - erzwingen lässt sich nichts.
Genau daher wird der TE auch nicht geraten, "Spielchen" zu spielen.
Ja klar geht es der TE zuerst einmal um die Rettung der Beziehung.
Momentan erreicht sie ihn aber nicht - egal was sie tut.
Daran ändert sich auch nichts, wenn sie seine Neue kopiert.
Um über eine Krise zu sprechen, zu erkennen was fehlt, neue Wege zu entwickeln...gehören 2 gesprächsbereite Partner.