Liebe Sarah
leider wird dir erst jetzt bewusst wie armselig sein Verhalten ist, es spricht nicht für eine glückliche, friedvolle Zukunft. Ich glaube kaum, dass er noch in der Lage sein kann sein sozial-unverträgliches, liebloses Verhalten zu ändern. Er würde auch gut daran tun, sein Verhalten zu beherrschen und es kontrollieren zu lernen.
Zitat von sarah8313: Obwohl er in einem abbezahlten Haus lebt, möchte er 500Euro Miete plus Nebenkosten von mir haben.
Ich bin durch meinen aktuellen Beschäftigungsverbot (SS) viel Zuhause und kümmere mich um Haushalt, Einkauf, Kind, Termine und Essen.
Dadurch das im Haus noch aktuell renoviert wird, sind 3/4 meiner Umzugskartons noch nicht ausgepackt wodurch wir noch kein gemütliches Zuhause haben. Außerdem muss dringend das neue Babyzimmer aufgebaut und eingerichtet werden.
Da ist ein Gespräch fällig, weil er da jedesmal ausfallend wird, würde ich ihn in einem Schreiben darauf hinweisen, dass die von ihm geforderte Miete gegen deine hauswirtschaftlichen Leistungen und den Verpflegungskosten, die du ja auch für ihn mit erbringst, von seinem geforderten Mietzins, abzuziehen sind. Da bleibt dann untern Strich nichts mehr über. Ausserdem ist ja das Zimmer, was du für euer Kind brauchst nicht mal nutzbar, deshalb ist auch dieser Raum anrechenbar.
Auch sein respektloser, würdeloser Umgang mit dir ist zu unterlassen, du wirst es so nicht mehr hinnehmen.
Wie bringt er sich für hauswirtschaftliche Arbeiten ein, werden die von ihm angemessen verrichtet ?
Zitat von sarah8313: Zumal wir uns die Nebenkosten teilen und ich die Kosten für die Verpflegung trage.
Außerdem wird beobachtet wie lange wir duschen und wie oft ich die Wäsche wasche.
Was mich aber am meisten stört ist, wenn wir miteinander Reden und er mich nicht ausreden lässt.
Ich darf mich nicht wiederholen oder widersprechen, da ihn das wütend macht.
Deine Tochter muss das alles miterleben, entsetzlich wie er euch mit seinem Geiz auch noch einengt.
Ich hoffe, du bestehst darauf, dass du für euer Kind einen Titel bzgl. des späteren Unterhalts bekommst, damit du es einfordern kannst.
Meiner Einschätzung nach sehe ich deine Zukunft ohne ihn ruhiger und friedvoller als in der dich ständig von ihm niederwalzen und mundtot machen zu lassen und unglücklich mit ihm zu leben, besonders wenn dann auch noch zwei Kinder in dieser lieblosen, berechnenden Atmopshäre mit aufwachsen müssten.
Ich wünsche dir viel Kraft, Mut, alles Gute und hoffe, dass du deine Schwangerschaft dennoch geniessen kannst und dir die Vorfreude trotz allem nicht nehmen läßt !