A
Aurora7
Gast
Hallo ihr Lieben,
ich find es echt toll, dass es so ein Forum gibt und ich würde euch gerne mal meine Geschichte erzählen.
Ich bin 23 Jahre alt und kenne meinen (Ex-)Freund seit ca. 10 Jahren. Er "verknallte" sich mit 14 in mich, war für mich aber mein bester Freund. Vom Aussehen her war er nie mein Typ, ganz im Gegenteil, und ich machte ihm damals klar, dass ich ihn als besten Freund sehe. Er ließ aber nicht locker und lief mir damals ein Jahr lang hinterher. Mit 15 haben wir uns geküsst und waren automatisch zusammen, obwohl ich das eigentlich gar nicht richtig wollte
Naja aber irgendwann, ich weiß nicht wann, ich denke es waren ein paar Monate, kam von meiner Seite aus Liebe auf. Ich war nie "verknallt", irgendwann war es einfach Liebe zwischen uns. In all den Jahren haben wir sehr viel durchgemacht, wir hatten sehr viele Höhe und Tiefen und wir sind richtig stark zusammengewachsen. Es enstand eine tiefe Liebe und Verbundenheit. Ich bin sehr kompliziert und er kommt wirklich mit all meinen Macken klar und ist immer für mich da.
Dann kam es allerdings so, dass er sein Hobby immer über mich stellte. Er war so gut wie nie da, hatte kaum Zeit und das Hobby beanspruchte ihn komplett. Es war, als stünde ich bloß an zweiter Stelle. Ich denke, das möchte niemand. Wir zogen, besondern wegen dieser fehlenden Zeit zusammen, zusammen und ich erhoffte mir, dass es besser wird. Es endete damit, dass ich abends alleine zuhause saß und beim Essen weinte, alleine ins Bett ging oder wartete, nur um dann meist erneut versetzt und enttäuscht zu werden.
Ich kämpfte mit all meiner Kraft, redete mit ihm, versuchte wirklich alles. Es besserte sich nicht. Ich konnte aber einfach nicht Schluss machen, kam nicht von ihm los. Es kam dann zu einem schleichenden Prozess der Entfremdung, jedenfalls von meiner Seite aus. Es war irgendwann einfach "Schluss", ich teilte ihm mit, dass das keine Beziehung mehr für mich sei und er sich vielleicht erst mal selbst finden muss.
Das war quasi vor 1,5 Jahren. Wir wohnen immernoch zusammen, ich schlafe jedoch in einem anderen Zimmer und wir hatten die ganze Zeit über außer seltenen, freundschaftlichen Umarmungen, keinen Körperkontakt. Wir leben wie Freunde. Ich kann einfach nicht ausziehen und er auch nicht. Ich habe zwischendurch immer wieder versucht, jemand anderen kennenzulernen, aber ich kann mich einfach nie komplett auf jemanden einlassen. Musste viele enttäuschen und wurde auch oft enttäuscht. Ich weiß, dass das schrecklich ist. Aber der Gedanke daran, ohne ihn auszuziehen, macht mir panische Angst!
Natürlich weiß ich, dass unser beider Leben weitergehen muss. Aber was ist das zwischen uns? Ich weiß, dass er mich noch liebt und es sofort wieder versuchen würde.. ich liebe ihn auch, aber ich weiß nicht auf welcher Ebene. Wie einen Bruder? Wie einen Freund? Wie einen Partner? Ich fühle mich ihm körperlich überhaupt nicht mehr angezogen, kann mir nicht mehr vorstellen, ihn zu küssen oder mit ihm zu schlafen. Aber ich wünschte mir, ich würde anders denken. Ich weiß nicht, was ich tun soll, ich weiß nur, dass es so nicht weitergehen kann. Aber wieso wünsche ich mir, dass ich wieder Gefühle bekomme? Oder habe ich einfach Angst, etwas Neues zu versuchen?
Danke fürs Zuhören
ich find es echt toll, dass es so ein Forum gibt und ich würde euch gerne mal meine Geschichte erzählen.
Ich bin 23 Jahre alt und kenne meinen (Ex-)Freund seit ca. 10 Jahren. Er "verknallte" sich mit 14 in mich, war für mich aber mein bester Freund. Vom Aussehen her war er nie mein Typ, ganz im Gegenteil, und ich machte ihm damals klar, dass ich ihn als besten Freund sehe. Er ließ aber nicht locker und lief mir damals ein Jahr lang hinterher. Mit 15 haben wir uns geküsst und waren automatisch zusammen, obwohl ich das eigentlich gar nicht richtig wollte
Naja aber irgendwann, ich weiß nicht wann, ich denke es waren ein paar Monate, kam von meiner Seite aus Liebe auf. Ich war nie "verknallt", irgendwann war es einfach Liebe zwischen uns. In all den Jahren haben wir sehr viel durchgemacht, wir hatten sehr viele Höhe und Tiefen und wir sind richtig stark zusammengewachsen. Es enstand eine tiefe Liebe und Verbundenheit. Ich bin sehr kompliziert und er kommt wirklich mit all meinen Macken klar und ist immer für mich da.
Dann kam es allerdings so, dass er sein Hobby immer über mich stellte. Er war so gut wie nie da, hatte kaum Zeit und das Hobby beanspruchte ihn komplett. Es war, als stünde ich bloß an zweiter Stelle. Ich denke, das möchte niemand. Wir zogen, besondern wegen dieser fehlenden Zeit zusammen, zusammen und ich erhoffte mir, dass es besser wird. Es endete damit, dass ich abends alleine zuhause saß und beim Essen weinte, alleine ins Bett ging oder wartete, nur um dann meist erneut versetzt und enttäuscht zu werden.
Ich kämpfte mit all meiner Kraft, redete mit ihm, versuchte wirklich alles. Es besserte sich nicht. Ich konnte aber einfach nicht Schluss machen, kam nicht von ihm los. Es kam dann zu einem schleichenden Prozess der Entfremdung, jedenfalls von meiner Seite aus. Es war irgendwann einfach "Schluss", ich teilte ihm mit, dass das keine Beziehung mehr für mich sei und er sich vielleicht erst mal selbst finden muss.
Das war quasi vor 1,5 Jahren. Wir wohnen immernoch zusammen, ich schlafe jedoch in einem anderen Zimmer und wir hatten die ganze Zeit über außer seltenen, freundschaftlichen Umarmungen, keinen Körperkontakt. Wir leben wie Freunde. Ich kann einfach nicht ausziehen und er auch nicht. Ich habe zwischendurch immer wieder versucht, jemand anderen kennenzulernen, aber ich kann mich einfach nie komplett auf jemanden einlassen. Musste viele enttäuschen und wurde auch oft enttäuscht. Ich weiß, dass das schrecklich ist. Aber der Gedanke daran, ohne ihn auszuziehen, macht mir panische Angst!
Natürlich weiß ich, dass unser beider Leben weitergehen muss. Aber was ist das zwischen uns? Ich weiß, dass er mich noch liebt und es sofort wieder versuchen würde.. ich liebe ihn auch, aber ich weiß nicht auf welcher Ebene. Wie einen Bruder? Wie einen Freund? Wie einen Partner? Ich fühle mich ihm körperlich überhaupt nicht mehr angezogen, kann mir nicht mehr vorstellen, ihn zu küssen oder mit ihm zu schlafen. Aber ich wünschte mir, ich würde anders denken. Ich weiß nicht, was ich tun soll, ich weiß nur, dass es so nicht weitergehen kann. Aber wieso wünsche ich mir, dass ich wieder Gefühle bekomme? Oder habe ich einfach Angst, etwas Neues zu versuchen?
Danke fürs Zuhören
