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Jahre nach der Trennung - wollen wir zusammen leiden?

RolleRückwärts.

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Hallo, ich bin in einer Situation, welcher ich schon lange Zeit geglaubt hatte entkommen zu sein. Ich habe wieder diesen Kummer der hier in das Forum gehört, doch ist meine letzte Beziehung 8 Jahre her Langsam reicht es mir.

-->--> VORGESCHICHTE -->--> (wer skippen will, unten habe ich eine Markierung für einen sinnvollen späteren Einstieg)

Damals steckte ich in einer sehr langen Achterbahn-Jugendbeziehung fest obwohl wir sehr verschieden waren, war es war rückblickend sehr schön für uns beide, es war die innigste Liebe, die seelennahste die ich erfahren durfte, aber das wusste ich zu der Zeit natürlich nicht. Wir waren sehr Impulsiv und noch sehr jung, die Beziehung ging 4 Jahre. Genauso menschlich anziehend (Charakter) wir auf einander waren, kam von Ihr oft eine gewisse Abweisung und Unzufriedenheit, teilweise auch sehr gemein. All das wirkte oft beunruhigend auf mich. Ich war glücklich aber nie ganz sicher wo ich stehe, ein schleichendes Gefühl jemand sein zu können der ihr nie gerecht werden kann wär präsent. Doch Momente tiefster Zusammengehörigkeit, welche Ärgernisse einfach in Luft auf gelöst haben, habe die Beziehung am leben gehalten. Irgendwann ging es nicht mehr weiter (für mich) und wir hatten natürlich auch die typischen Probleme, aber vor allem zwei völlig unklare Wege vor uns, Sie lebte gerade ihr neues Abenteuer, ich war gesetzt und sehnte mich nach etwas beständigem und irgendeiner Art nächstem Schritt, alle Zeichen standen aber mit ihr dagegen. Und ich war wohl auch in Ihrem Abenteuer für Sie nicht präsent genug. Mit der Geduld war ich damals noch nicht soweit wie heute, ihr letzter Auslandaufenthalt hat mich auf die Probe gestellt und langsam zerrissen. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit ohne die ersehnte Bestätigung, ich rutschte immer weiter in die Emotionalität ab, wollte einfach wissen, dass ich ihr fehle, sie hatte so viele neue Leute um sich rum, es endete in Eifersucht. Wir kamen nichtmehr klar. Ich bin ausgebrochen viel zu endgültig und schnell, ich habe ihr damit ziemlich weh getan.

Das war aber nur die Vorgeschichte, denn danach katapultierte ich mich in die Zwickmühle an der ich jetzt immer noch zu beissen habe:

Beflügelt durch die neue Freiheit (Natürlich kompletter Selbstbetrug) Alles machen zu können und den Wunsch eine richtige Beziehung zu führen jemand zu sein der einiges zu geben hat (denke das ist eine natürliche Reaktion auf ein gekränktes Ego) habe ich mich nach kurzer Zeit Hals über Kopf in jemand neues verliebt. Sie kam damals auf mich zu, Sie war zauberhaft, einfach aus dem nichts (Onlinedating) leider war Sie von sehr weit her, es trennten uns fast 100km. Wir schrieben ständig, telefonierten oft, und trafen uns bald darauf, es war magisch. Es war alles so neu für mich, wir sind uns in kurzer zeit so nah gekommen wie ich zuvor in Jahren nicht gekommen bin, Ich holte Sie ab und wir verbrachten ganze Tage einfach nur bei mir zuhause, waren nur noch zusammen unterwegs, und ich hatte das tiefe Gefühl jemand vor mir zu haben mit dem ich die erwachsene leidenschaftliche Beziehung führen kann die ich mir immer gewünscht habe. Ja, wir sprachen über Zukunft, also habe in besoffenem Leichtsinn (aka. verliebt sein) nur noch im Kopf gehabt Fuß zu fassen. Wir waren innerhalb von 2 Wochen zusammen! Sie war genauso verzaubert von mir wie ich von Ihr. Ging mit mir, aber irgendwie lag damals alles trotzdem an mir, ich hatte eine fast beängstigende Motivation alles mir mögliche zu tun aus der Fernbeziehung eine richtige Beziehung zu machen. Fernbeziehung war für Sie unvorstellbar, ab hier setze alles aus. Ich wechselte den Wohnort, unsere erste gemeinsame Wohnung, war mit ihren Freunden unterwegs. Meine Freunde und Familie unterstützten mich, ich war einfach so Glücklich. Kritik von Anderen habe ich gekonnt weggeschwärmt. Ich war auf dem Weg in ein neues Leben fern ab vom Bekanntem. War es mein Leben? Wirklich unser Leben? Was damals in mir vorging weiß ich leider nichtmehr, aber all die Gedanken die ich mir hätte machen sollen, waren überlagert von unendlicher Motivation. Selbst eigenen Warnungen konnte ich damals nicht sehen. Es war eine spannende Zeit voll Tatendrang und dem gemeinsamen Versuch neu zu starten. Nach einiger zeit verflog der Zauber, und wir fanden uns in einer Mischung aus heftigster Nähe und meinem Versuch Ihrem Familiären Beziehungskonzept aufzusatteln, was mir als Einzelgänger sichtlich schwerer gefallen ist, als angenommen. Auch fing ich an meine Freiheiten einzufordern. Wir zofften uns viel, es fing an anstrengend zu werden. Wir waren so schnell zusammengekommen, dass wir keinerlei Chance hatten uns auf die Charakterzüge und Macken des gegenüber einzuschiessen, gar noch sie lieben zu lernen. Alles ging für uns beide so schnell ins negative, Destruktivität machte Diskussionen mit Ihr unerträglich, aus Mücken wurden Elefanten und ich konnte nie das richtige sagen, nichtmal schlichten, mein streben nach Freiheit in einer Beziehung vollkommen unverständlich, ihre gewünschte Nähe (sollte Alles am besten mit ihr zusammen machen) für jemanden wie mich einfach nicht machbar, dabei war ich doch bis dahin gerne bei ihr? Ab da ging es abwärts, vielleicht bemerkte Sie auch unterbewusst was ich nicht merkte. Ich kam zu Ihr als flüchtiger, bin Weggelaufen, weggelaufen vor meiner Vergangenheit, und könnte wieder weglaufen? Die geplanten Anstrengungen einen neuen Job am Wohnort zu finden unternahm ich nicht, meinen alten Arbeitgeber hatte ich damals behalten und Pendelte, wenn wir heftig gestritten hatten übernachtete ich immer öfter bei meinen Eltern und traf mich mit Freunden in der Heimat, suchte nach Ablenkung. Es war wohl Sie das komplette Gegenteil, was ich hätte tun sollen, ich fing an Dinge nur für mich zu machen. Nun war ich auf einmal ein A. welches ich nie sein wollte. Eine brisante Mischung aus Heimweh und extremen Selbstzweifel wie ich es noch nie erlebt habe beherrschten seitdem meine Tage, vor allem auf den langen Autobahnfahrten ins neue Zuhause zu Ihr fuhr. Es gab nichts mit dem Sie etwas tun konnte, ich war gelähmt in einem inneren Konflikt Die Stimmung war ganz am Boden, mein Heimweh brachte dann auch noch sehr schmerzende Schuldgefühle meiner vorherigen - viel zu abrupt beendeten Beziehung mit sich! Kann ich überhaupt etwas richtig machen? Mach ich nur kaputt? Diese Fragen sollten mich noch lange verfolgen. Denn leider musste ich sie damals mit JA beantworten. Abgestempelt als A., tat ich jetzt das wohl dümmste was ich damals hätte machen können. Mit einer peinlichen Aktion kroch ich bei meiner ersten Liebe an und suchte Vergebung. Die Antwort darauf hat mich umgehauen, ein Satz reichte aus um mir klarzumachen wie gut wir uns damals gekannt hatten. Nach etwas Schreiben traf ich auf eine total erwachsene verständnisvolle Frau, welches selbst in einer Beziehungskrise steckte, wir sprachen über so viele Dinge, gaben uns gegenseitig Rat. Diese Treffen waren egoistisch und geschahen aus reiner Verzweiflung, meiner damalige Freundin habe ich davon nichts gesagt. Nein, natürlich hat sie es irgendwann mitbekommenMir war es damals nicht bewusst, aber im Nachhinein weiß ich, dass Gespräche und die SMS tatsächlich das hintergehen waren, welches ich damals abstreitete Alles was ich tat war nur mehr Gift für meine Selbstzweifel und die Beziehung als ich damals wahrhaben wollte. Die wieder auflebende seelische Nähe zur ersten Liebe machte unsere Beziehung mehr und mehr Kaputt. Nach eineinhalb Jahren haben wir im schlechten getrennt, haben die Wohnung aufgelöst und ich bin zurück in die Heimat gezogen.


-->--> GIBT ES DENN KEIN ENDE NACH DEM ENDE? -->--> (Direkteinstieg, wer oben nicht lesen möchte)

Nach 2 Trennungen, war soviel zerüttelt wie nur zu zerütteln war. Meine Wunschbeziehung brachte ich grandios zum Scheitern. Sie war am Boden zerstört, der 1. komplette Kontaktabbruch kam. Ich folgte Ping-Pong Gefühlen und Fantasierereien von einer Rückkehr zur allerersten Liebe. Immer wieder gab es dazu von ihr sogar Avancen, endeten immer in diesen Dates in denen man eigentlich nur feststellt warum es nicht klappen konnte. Immerhin als Art gegenseitige Erkenntnis. Leider ebenfalls mit einer unrealistischen Hoffnung welche die Situation immer und immer wieder heraufbeschwor. Ich bin damals gegangen, was habe ich erwartet? Keine Ahnung, hatte wohl das Gefühl es wenigstens probieren zu müssen. Und Irgendwie war es auch der Weg zum erwachsen werden. Inzwischen, haben sich viele der damaligen Gefühle bestätigt. Auch ist Sie verheiratet, mit genau dem Typ Mann welcher ich eben nie sein konnte. Tatsächlich finde ich das sehr beruhigend und ich freue mich für Sie.

Während ich sehr froh darüber war, dass einige Punkte der Vergangenheit geklärt waren oder ich einfach für mich ein Punkt dahinter machte, begann während der vielen Jahre meine Ex-Freundin wieder Kontakt mit mir zu wollen. Anfangs wollte ich selbst nicht, dann wurde ich offener. Wir trafen uns, denn vieles was damals im Weg stand war nun nichtmehr Vorhanden, sie beherrscht es vergessen zu lassen. Es gab Tage, da hatte die Nähe ein Hauch von damals. Aber es stellte sich heraus, dass noch nie soviel im Weg stand wie heute. Um so mehr Zeit zwischen uns lag, umso mehr Details kamen ans Licht, welche für mich aus dem verletzlichen Wesen eine immer mehr unberechenbare Frau für mich machten. So folgten mehrere Jahre mit einem Spiel aus perfider Nähe und anschließendem fallenlassen ihrerseits. Anfangs dachte ich, Sie wollte mir nicht noch näher kommen als eh schon wegen allem was passiert ist eben. Da wir immer wieder die damalige Nähe heraufbeschwörten, wiederholte sich das aber viele male. Doch sehr einseitig also immer nur von Ihr aus. Wir waren auch oft weg, aber halt nur was und wann Sie wollte. Erzählte im Nachhinein betrachtet gezielt Dinge, welche mir falsche Hoffnungen machen konnten, nie wirklich allzu privat oder was Sie wirklich dachte. Mit der Zeit schien schon fast routinehaft bei Ihr zu funktionieren, immer direkt mit eindeutigen Andeutungen bei Treffen, danach wieder lange nichts. Da ich mich mit meiner Vergangenheit einer gewisse Reumütigkeit nicht entziehen kann, habe ich immer wieder gedacht, vielleicht etwas bewegen zu können, ein Wunsch den ich seit ich Sie kennengelernt habe nunmal nicht vergessen konnte. Was Sie machte, konnte Sie damit auch sehr lange machen ich habe es ja Anfangs anders wahrgenommen und glaubte ja immer noch zur falschen zeit am richtigen Ort gewesen zu sein. Da wir nie bei Ihr waren und die ein oder Andere komische Situation entstand, ist mir irgendwann aufgefallen, dass Sie nicht alleine wohnt. Als ich Sie danach fragte, log Sie. Ich hatte das Gefühl in ein schräges Spiel geraten zu sein und wahr ehrlich gesagt auch etwas enttäuscht von Ihr, war Sie schon immer so? Oder war ich daran jetzt auch Schuld? Sie hat meine Offenheit wohl leider ausgenutzt. Es gab einen 2. Kontaktabbruch, diesmal meinerseits, Sie war sehr wütend deswegen! Aber ich wollte nichtmehr mitmachen, was auch immer Sie da machte. Das Thema war für mich erledigt.

Mein dauerndes in der Vergangenheit leben und der Glaube alte Wunden heilen können oder gar zu müssen nervt mich denke immer etwas entglittenes wieder auf die Bahn zu bringen zu müssen. Das Glück schon gehabt zu haben, es nur falsch angepackt zu haben. Wie ich hier aber erfahre, ist die Chance so etwas zu schaffen sehr begrenzt. Der stetige Kontakt zu meiner Ex-Freundin beschäftigte mich. Noch Jahre danach war ich für neue Beziehungen nicht offen ich hatte regelrecht Angst mich zu verlieben. Alles gegeben zu haben und selbst damit zu scheitern hat mich wohl wie man so schön sagt traumarisiert. Ich lernte in dieser Zeit auch am Rande ein/zwei Frauen kennen. Ich habe mir immer gesagt, ich bin nicht bereit für etwas Neues, beim kleinsten bisschen Annäherung habe ich abgeblockt es kam von innen heraus, ich konnte nichts dagegen machen. Meldete mich auf Datingportalen an, und gleich wieder ab. Ich wollte niemand mehr verletzen! Aber vielleicht habe ich auch Angst, dass nun ich verletzt werde?

Auch wenn sich das Alles hier anders anhört, Ich bin ein Mensch der nach Freiheit strebt und unheimlich viel mit sich anzufangen weiß. Ich habe seitdem nie aufgehört Dinge zu tun, die mir Spaß machen, war viel Reisen, wurde sesshaft und fing große Projekte an, die mir zeigten was ich alles erreichen kann. Bin etwas zur Familie zurückgerückt und habe ein Leben geführt in dem ich mich nur vor mir selbst verantworten musste, eine Freiheit die ich zu suchen gescheint habe. Habe mir eingeredet, beim Thema Frauen kein Händchen zu haben und mich innerlich geeinigt mich auf Anderes zu konzentrieren. Meine Außenseiter-Rolle funktionierte für mich lange Zeit erstaunlich gut.

Nach Jahren der Zufriedenheit als überzeugter Single (eingeredete Zufriedenheit?) kam nun der Punkt an dem mein Körper schon wieder rebelliert und einfach Alles Revue passieren lässt. (Leider ganz von selbst, mehrere Tage, volles Programm! Denke jede/r die/der hier liest weiß was ich meine). Ausgangspunkt war der erneute Kontakt zu meiner Ex-Freundin welche sich trotz meines Kontaktabbruchs immer wieder gemeldet hatte. Hatte es immer gut ignorieren können, aber diesmal bin ich eingeknickt. Es war sogar ganz schön Sie wiederzusehen, nach der Freude kam aber der Schmerz. Der nächste Tag überraschte mich mit Sinnlosigkeit, Traurigkeit und Wut, es hält seit dem an. Es hatte sich in mir wohl einiges angestaut. Das hat mich irgendwie aufgeweckt und lässt mich inzwischen doch an den Gründen meiner gescheiterten Beziehungen zweifeln, und ebenso an den Schlüssen, die ich daraus gezogen habe. Ich lese hier soviel tragische Geschichten und lande dann wieder bei meiner. Ich habe Fehler gemacht welche mir ein tiefes Schuldbewusstsein eingeimpft haben doch ist das richtig? Langsam glaube ich nichtmehr dran. Meine Ex-Freundin und ich sind acht Jahren auseinander. Sie ist immer noch/bzw. das x-fachte mal Single, spielt nach wie vor Spielchen. Langsam habe ich begriffen, dass es Ihr einfach viel leichter fällt diese Nähe mit jemand aufzubauen, einfach weil sie exakt diesen Moment der Nähe sucht, und weiß wie Sie ihn bekommt. Vielleicht bin es nicht ich, der sie reizt, sondern unsere örtliche Distanz als eine Art Kick? Oder bin so was wie ein Zufluchtsort den sie sich sichern möchte? Warum lässt Sie mich so nahe ran, aber ich weiß so wenig über Sie? Für mich die diese Nähe jedoch schwerer zu verdauen, es ist immer etwas mit dem ich gleichzeitig etwas verbinde, was so garnicht vorhanden ist. Vielleicht war das sogar schon von Anfang an so und ich hab die damalige Situation einfach massiv falsch gedeutet.

Mein neuer Schluss: Vielleicht sind wir ja beide nicht gerade das was man als Beziehungstauglich versteht, aber vor allem eine ungünstige Konstellation, die über einen gewissen Punkt nie hätte gehen sollen. Ein Treffen mit Ihr ist eine Art zusammen Leiden (wobei Sie da schon lange drüber hinweg zu sein scheint. Für mich leidet Sie aber trotzdem mit mir! Weil sie tut was sie tut. Wir beide wissen doch ganz genau, dass es nichts bringt. Allein die Entfernung zwischen uns ist wie ein Keil). Warum machen wir das? Was bleibt ist eine perverse Art Beziehungsunfähigkeit zu zelebrieren. Langzeit-Lückenbüßer als Convenience-Beziehung, denn das kann ich langsam rausahnen, solle es sein. Wer kann sich denn mit sowas noch an jemand Binden, wenn man sich immer ein 2. Leben offen hält? Wenigstens merke ich wie wichtig mir dann doch einfache Dinge, wie das zusammenliegen auf der Couch sind, und dafür braucht es keine komplizierte Schmerzbeziehung sondern einfach mal einen neuen Versuch, ich sehe es nun als meine Motivation wieder den Weg raus aus der Isoliertheit zu wagen. Ich danke Ihr dafür, bin aber trotzdem traurig, dass Sie mich immer wieder daran erinnern muss wie schön aber Sinnlos es mit Ihr ist. Aber was solls, ich schein ja auch nie eine richtig enge Wahl gewesen zu sein, sonst würde Ihr Sog zu mir nicht nun ins 6. Jahr gehen ohne erkennbares Ziel. Leider kann ich mit Ihr darüber nicht reden, da Sie entweder nicht weiß warum Sie das macht oder es mir nicht sagen möchte. Das macht mich schon seit langem sehr traurig. Und ich glaube, das ist der Grund weshalb ich nun hier gelandet bin Trotzdem bin froh es zu teilen und zu wissen, dass ich weder allein sein muss noch ich mich auf so etwas einlassen sollte.

06.03.2019 12:35 • #1


Fahrenheit


Manchmal hilft es bzw ist es erforderlich, eine konsequente Entscheidung zu treffen und nicht mehr zurück zu blicken.
Wie du schon selbst gut erkannt hast, ihr ergänzt euch in euren Rollen, Sie, die regelmäßig den Kontakt sucht, Du, der auf den befreienden Ritterschlag hofft und sich immer wieder erweichen lässt, nur um dann festzustellen, dass dir dieser Kontakt nicht gut tut.
Dein Lernthema "Grenzen setzen und konsequent einhalten, nach vorne schauen und nicht zurück"
Viel Erfolg beim Leben in der Zukunft

06.03.2019 18:57 • x 2 #2


TraurigFürImmer.


Ich denke mir da nur ätzend, wenn zwei Menschen so extrem zusammen gehören aber einfach nicht zusammen finden....

Kenne die Geschichte selbst und ich würde alles dafür tun nur eine Chance zu bekommen

06.03.2019 21:57 • x 1 #3


Gorch_Fock

Gorch_Fock


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Du solltest Dich ma intensiv mit psychischen Störungen, z.B. Borderline auseinandersetzen. Vergleich mal die BL Kriterien mit dem was Du erlebst seit den Jahren.

06.03.2019 23:45 • #4


Arnika

Arnika


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Also wir reden hier von deinen zwei ersten Beziehungen und seit dem haderst du damit, dass du Fehler gemacht hast? Verpackst das alles in einen Hauch von Unendlichkeit - statt einfach zu sagen: Ich war halt auch jung und dumm.

Meinst du nicht, es ist irgendwie schräg-narzisstisch zu meinen, du machst keine Fehler und erst, wenn du Perfektion und Unendlichkeit in einer Beziehung lebst, habt ihr gelebt?

Ihr krallt euch beide an eine Wichtigkeit, die ihr konstruiert und der gesunder Pragmatismus fehlt. Die nüchterne altbekannten Wahrheiten sind: Beziehung muss man lernen, Anziehung heißt nicht, dass man miteinander harmoniert und man muss viele Frösche küssen, weil Jugendlieben selten halten.

Altbekannt - nur ihr könnt nicht loslassen, weil das wohl etwas sehr Profanem eine gewisse Erhabenheit für euch verleiht. Warum auch immer. Denn im Endeffekt ist es nur ein sehr begrenztes ängstliches Leben, dass du lebst.

Begib dich doch mal über deinen Tellerrand, dann wird das Leben wieder bunter und vieles wird sich auch einfach fügen, wenn du eine Frau triffst und an dich ranlässt, die wirklich zu dir passt. Alles Gute!

07.03.2019 00:28 • #5