Zitat von Blauerengel2022:Ich wollte so oft Schluss machen wirklich weil ich darin keinen Sinn sah mit Ihm zusammen zu bleiben wenn er mir immer nur Vorwürfe macht und mir Sachen unterstellt die gar nicht stimmen.
Ich glaube, jeder von euch beiden wartet nur darauf, dass der jeweils andere den finalen Schritt wagt.
Ihr fühlt euch beide nicht wirklich wohl in eurer Beziehung, aber keiner traut sich, die richtigen Konsequenzen zu ziehen.
WIllst du so bis zu deinem Lebensende weitermachen?
ISt es wirklich das, was du willst?
ICh lese nichts von echter Liebe, von Vertrauen, von Respekt dem anderen gegenüber und eure Kommunikation lässt auch zu wünschen übrig. Das sind aber alles Grundlagen, um eine gesunde und glückliche, bereichernde Beziehung führen zu können.
Zitat:er versprach immer Besserungen die nur am Anfang da waren ich lass mich da immer viel zu sehr ködern ich weiß schon. Ich glaub er liebt mich überhaupt nicht richtig
Ja klar verspricht er Besserung. Er fürchtet schließlich Konsequenzen genau wie du. Der will ja auch nicht aus seiner Komfortzone heraus. Wären deine (verständlichen) Nörgeleien nicht, wäre sein Leben völlig in Ordnung.
Würdet ihr euch wirklich lieben, dann würdet ihr euch zusammensetzen und offen und respektvoll über eure Probleme, Wünsche und Vorstellungen reden.
So wird nur rumgenörgelt, eine Zeit lang etwas dagegen unternommen, bis ihr keinen Bock mehr darauf habt, euch verbiegen und verstellen zu müssen und dann beginnt der Eiertanz von vorn.
Zitat:da hatte er schon ein kleines Alk. Problem gehabt. Aber er meinte immer er hats im Griff. Ich glaubte Ihm das auch.
Eine typische Aussage von Abhängigen.
Mein geschiedener Mann war Alki und hat diesen Mist auch immer von sich gegeben. Ich hab's am Anfang auch noch geglaubt. Bis er dann 2x seinen Führerschein los wurde. Und sein Job daran hing.
Ich hab auch zu lange gewartet, die Reißleine zu ziehen. Das passierte erst, als ich mich über meine Gedanken selbst erschrak. Er kam mal wieder abends betrunken nach Hause und mein Gedanke war: hoffentlich fällt er die Treppe runter!
Da war klar, hier ist Schluss.
Ich wünsche dir, dass du nie bis dahin kommen musst.
Allerdings befürchte ich genau das, denn du nimmst ihn noch in Schutz und setzt ihn nicht auf den Pott.
In deinem Fall, alles zusammen genommen, hätte ich längst das Weite gesucht.
Aber deine Grenze ist scheinbar noch nicht erreicht.