VictoriaSiempre
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Zitat von stream:Ob dein Mann und deine Kinder es wollen oder nicht.
Für mich ist das Beweis, dass Frauen haben Macht über die Kinder.
Und Männer können nichts gegen machen. Einfach Akzeptieren.
Das ist schon sehr schwarz-weiß gedacht. Natürlich gibt es Fälle, wo Kinder instrumentalisiert werden (auch von Vätern, übrigens) und naturgemäß werden die in einem Forum wie diesem öfter angesprochen als in den Fällen, wo der Umgang einvernehmlich funktioniert.
In meinem Umfeld gibt es kein einziges geschiedenes Paar, die es nicht gut geregelt haben. Mit einer Ausnahme: Da verzichtet der Vater schon öfter mal auf „sein Wochenende“, weil er wichtigeres zu tun hat. Nen Männerabend mit seinen Kumpel, ein Skatturnier oder ein Fußballspiel z. B.. Wohlgemerkt - er verzichtet. Nicht, dass er einen Tausch anbieten würde…
Im konkreten Fall geht es um 2 Ebenen. Die Beziehungsebene (die ist aktuell sowas von im @rsch) und die Elternebene.
Die ehemalige Beziehungsebene muss jeder für sich klären und damit klarkommen. Schwierig genug.
Noch schwieriger wird es, das nicht auf die Elternebene auszuweiten, denn es wird gerne vermischt.
Ich habe nirgends gelesen, dass die TE ihrem Ex den Umgang mit den Kindern verweigern will. Sie will es nur geregelt haben und nicht ständig auf Zuruf reagieren müssen.
Ein interessierter Vater wird es durchaus hinbekommen, abgesprochene Tage (Anzahl ist erst einmal egal) so frei zu halten, dass er dann seine Kinder sehen und betreuen kann. Wenn er dann ausnahmsweise mal unbedingt am „Vatertag“ die Welt retten muss, dann gäbe es ja vielleicht die Möglichkeit, diesen einen Tag mal zu verschieben. Ausnahmsweise.
Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Die Eltern haben sich getrennt, aus welchen Gründen auch immer. Keiner von beiden kann davon ausgehen, dass sowas keine Auswirkungen hat. Beide sollten sich im Sinne der Kinder a) zusammenreißen und b) anders organisieren.