Hallo zusammen,
hallo Gio,
"Gang nach Kanossa" soll heißen, ein schwerer Gang, eine schwierige Aufgabe lösen. Zu deinen Rückfragen, ja, meinte ich so, du hast mich richtig verstanden. Ich wollte mich nur nicht so kompliziert ausdrücken und war deshalb wohl nicht deutlich genug.
So, dein Argument mit der Zeit. Stimmt ja und stimmt nicht. Stimmt, weil Schmerz nachlässt, stimmt nicht, weil wir alle unser destruktives Verhalten ständig wiederholen.
Hallo Mick,
an dieser Stelle finde ich deine Idee gut, setze ich selbst auch um. Wenn ich doch schon mal weiß, was los ist, mein Verhalten aber nicht ändern kann, kann ich meinem Partner sagen, dass ich hier eine Macke habe (z.B. zu schnell in Nähe gehe, o.ä.). Wenn der andere einen gesunden Menschenverstand hat, kann er damit was anfangen. Dies bewirkt eine Beziehung ohne Spielchen. So sollte es ja auch sein.
(Ach, wer hat da noch was von neuen Erfahrungen geschrieben?)
An diesen Schreiber,
stimme zu, neue Erfahrungen helfen, sofern wir in der Lage sind diese zuzulassen. Wenn die Störung zu groß ist, dann führen positive Erfahrungen zu massiven Ängsten und werden daher vermieden. Ich selbst gehe bewusst mit solchen Situationen um, öffne mich und rede. Ich mache die Erfahrung, dass genau durch solche Gespräche Vertrauen entsteht und ich eine Tür in die Wand bekomme, um mich zu verändern, durch das Verständnis meines Gegenübers. Nur darf der natürlich nicht auf Flucht gehen

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Ursprünglich hat mich diese Offenheit geängstigt, nun ist das vorbei. Denn was soll den passieren? Das schlimmste wäre, wenn jemand in abfälliger Form diese Dinge weitererzählen würde. Fände ich auch nicht so schön, aber andererseits, was solls, ich bin die, die ich bin. Seither kann ich mich gut öffnen und habe damit noch keine schlechten Erfahrungen gemacht aber sehr viele positive. Denn wir kochen ja alle nur mit Wasser.
Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag
Shanna