Lena10
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habe mich hier angemeldet, weil ich verzweifelt bin.
Ich habe nach 2 gescheiterten Beziehungen wieder jemanden kennen gelernt.
Es ist eine Fernbeziehung seit 06/12, uns trennen 500km.
Ich habe keine Kinder, er hat eine Tochter, die an 3 Wochenenden zu ihrem Pappa kommt.
Als wir uns kennen lernten, habe ich die ersten Fahrten auf mich genommen, da er kein Auto hat. Habe dort ein paar mal ein bißchen Urlaub verbracht, damit wir uns besser kennen lernen konnten.
Vom Grundsatz her kann ich nicht bei ihm wohnen(schrecklicher Männerhaushalt), und habe mir dort immer eine Unterkunft besorgt.
Die Tochter, jetzt 11Jahre, war dabei, wenn er DRAN war.
Das Problem ist, dass sich jetzt stark heraus kristalisiert, dass er mit seiner Tochter im Bett schlafen muss.
Ich weigere mich zu dritt, mit dem Kind in einem Bett zu schlafen.
D.h. in meinen Ferienunterkünften, die ich bezahlte, wurde zum Teil gemeinsam übernachtet, aber ich musste dann alleine schlafen. Und habe
auch alles bezahlt.
In dieser Fernbeziehung, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass er mich
1x im Monat(30Stunden!) besucht, wenn die Tochter nicht da ist. Mehr bleibt für uns nicht über.
Weihnachten kamen dann Vater und Tochter zu mir, weil meine Wohnung Platz hat. Die 10 Tage verbrachte der Vater nachts, alleine mit seiner Tochter im Bett.
Mir ist dann, nachdem ich mir das alles rückblickend wieder hervorholte, der Kragen geplatzt. Ich habe es auch ein klein wenig an dem Kind ausgelassen, weil sie etwas zügellos ist. Aber in allem war ich sehr grosszügig.
Ich komme mir vor wie eine Herberge, die Vater und Kind behergen.
Aber eine Beziehung zwischen Mann und Frau findet nicht statt.
Es fiel sogar mal die Bemerkung, wenn wir zu dritt im Bett, LEISE(beim Sex) sein müssten. Ich war total schockiert. Da ich nicht zu dritt im Bett schlafe, hat auch nichts mehr statt gefunden.
Das einzigste gemeinsame Wochenende im Monat, hat für uns 30 Stunden übrig. Der gemeinsame Urlaub wurde angesprochen und seither kommen wir nicht mehr miteinander aus.
Er möchte in der Beziehung mit seiner Tochter alleine Urlaub machen, weil er das Problem hat, das Kind alleine schlafen zu lassen.
Wir haben heftig diskutiert, weil er mich isoliert und wir sowenig Zeit miteinander verbringen können. 30 Stunden im Monat. Und er will nur 3 Wochen Urlaub mit mir verbringen. Ich habe kein Problem, den Urlaub zu dritt zu verbringen. 3 Wochen sind in einem Jahr gesehen insgesamt sehr wenig. Bei einem Wochenende im Monat(30Stunden).
Die Tochter wäre kein Problem für mich. Aber er unternimmt kaum etwas um dagegen etwas zu ändern. Er spricht nur mit ihr, dann gibt es Theater, dann ist wieder alles beim alten(zusammen im Bett).
Da ich es nicht akzeptieren kann, dass er ganz viel Zeit brauchen WILL, um diesen Zustand zu ändern, zerbricht es.
Er meint ich würde es übers Knie brechen wollen. Und das ist nicht wahr.
Jetzt ist Februar und Urlaub ist in der Sommerzeit und er weiss jetzt schon, dass sich nichts ändert.
Er geht überhaupt nicht darauf ein.
Die Mutter des Kindes hat es im Griff, neuer Lebenspartner und das Kind schläft im eigenem Bett.
Darauf reagiert er überhaupt nicht.
Ist das normal? Habe ich zuwenig Verständnis?
Ich bin total verzweifelt, weil er total dicht macht.
Er meint wir müssten Lösungen finden. Ich versuche im klar zu machen, dass er konsequenter sein muss(aber sanft), oder zu einem Therapeuten gehen sol. Er reagiert überhaupt nicht drauf.
Er hat Angst, dass ich ihm das Kind entziehen will. Er schont sie total.
Ich will ihm gar nichts weg nehmen! Aber es gibt Grenzen.
Danke.
Lena