Zitat von HeikoA13: - mit der Kita-Gruppe und der Leitung wurde schon gesprochen, bis jetzt ohne Erfolg
Ja nun, was wurde besprochen, gibt es Maßnahmen, Versuche, die Situation für den Kleinen zu entschärfen, rauszufinden, was ihn dort nun offensichtlich bedrückt, ängstigt, wurde ein regelmäßiger Dialog mit den Eltern vereinbart, mit dem Ziel, das Verhalten des Jungen zu verstehen und ihm zu helfen? Wie wurde in dem Gespräch "Erfolg" definiert, wenn du schreibst, bisher ist er nicht vorhanden?
Zitat von HeikoA13: er würde am liebsten sterben, wäre am liebsten krank, Mama, bitte nimm mich mit.... alles: nur um nicht in die Kita gehen zu müssen
Das sind starke Aussagen eines Fünfjährigen. Woher kommen die? Natürlich kann es sein, dass er Mamas Unsicherheit bemerkt und versucht, sich damit durchzusetzen. Wenn es bei beim Vater ähnlich abläuft -was ja nun der fall ist-, würde mir das große Sorgen bereiten.
Zitat von HeikoA13: bei seinem Papa ist es ähnlich, der kann sich aber besser abgrenzen und geht dann zügig
Was passiert im KiGa, wenn die Eltern dann weg sind? Wie lang braucht das Kind, um sich zu beruhigen und entspannt in der Gruppe zu frühstücken, spielen, was auch immer. Wie lange dauert die Krise? Wie ist er drauf, wenn die Eltern ihn wieder abholen?
Wenn unser Kind uns mitteilen würde, er möchte lieber sterben, lieber krank sein, als in den KiGa zu gehen, hätte Angst geschimpft zu bekommen, das auch noch relativ plötzlich, nach dem Weggang einer Bezugsperson, dann würde ich das ernst nehmen. Alles dran setzen, zu erfahren, was in dem kleinen Kerlchen vorgeht. Was ihn ängstigt. Gibt es erwachsene Bezugspersonen -Oma, Opa, Tanten, große Cousinen, Cousins, ...- die zu ihm einen guten Draht haben, die spielerisch herausfinden können, was da los ist? Der Junge lernt gerade ein Stückchen Autonomie. Er braucht Unterstützung und Förderung, um sich zu einer selbständigen und selbstbewussten Persönlichkeit entwickeln zu können. Mit Angst im Bauch zu etwas gezwungen zu werden, dürfte da nicht förderlich sein.