Natürlich kann und sollte man den Personalschlüssel in KITAs kritisieren, es lenkt in meinen Augen aber vom Hauptthema ab:
Die "richtige" Erziehung der eigenen Kinder. Das können KITAs und anderweitige Einrichtungen nicht leisten.
Das ist immer noch die Verantwortung der Eltern, die leider oft an Andere abgegeben wird.
Zitat von HeikoA13: Hintergund ist u.a. der Wechsel seiner Lieblings-Erzieherin, der hohen Krankenstand dort und die ständig wechselnden Bezugspersonen. Er hat große Angst, dort geschimpft zu werden.
Das könnte es erklären, zeigt aber auch, das der Kleine nicht in der Lage ist, auf veränderte Umstände gelassen und souverän zu reagieren. Natürlich kann man jetzt sagen: "Aber er ist doch erst 5 Jahre alt." - dennoch könnte man sich die Frage stellen, wie ist er bisher erzogen worden? Wurde ihn bisher "alles" abgenommen? Darf er die Welt für sich endecken und durfte er bereits negative Erfahrungen machen? Wurde er auch mal ins kalte Wasser geworfen? Oder wird er "überfürsorglich" in Watte eingepackt und ist deshalb nicht in der Lage auf veränderte Situationen "ruhiger" zu reagieren?
Zitat von HeikoA13: Meine Partnerin kriegt sie Situation ganz schlecht gebacken, ist sehr besorgt und traurig. Fühlt sich dann auch als "schlechte Mutter".
Wie sieht es mit dem Vater aus? Ist er präsent und kann er seinen Teil der Erziehung leisten? Väter sind der (strengere) Part in der Erziehung, die die Kinder auf das Leben vorbereiten, die den Kindern nicht alles abnehmen sondern auch mehr von den Kindern fordern. So sollte es jedenfalls sein. Deine Partnerin ist keine schlechte Mutter! Sie kann halt den männlichen Teil der Erziehung nicht leisten. Und du als neuer Partner an ihrer Seite darfst den Part nicht übernehem (oder du möchtest nicht).
Das hiflt dir/euch kurzfristig nicht wirklich, aber es wäre ein Ansatz dort mal hin zu schauen. Nächstes Jahr gehts in die Schule - das wird dann eine noch größere Umstellung fürs Kind.