105

Kinder im Spiel

Kummerkasten007

Kummerkasten007


10217
4
13131
Zitat von nimmermehr:
Generell kann ich mir sowas eigentlich deshalb auch gar nicht vorstellen hier, weil da müsste ich ja blind und blöd gleichzeitig sein, dass ich mir ein A...loch ins Haus hole und es selbst nicht als solches wahrnehme.

Och weißte doch, das mit der rosa Brille und Schäfchenwölkchen und Schmetterlingen - da kann das schon mal passieren.

02.06.2021 12:53 • x 2 #16


PuMa

PuMa


1946
2
4384
Zitat von Baumo:
Sehe ich anders . Du bist in erster Linie Mutter . Nicht Frau


Ich bin/ war jedoch schon Frau bevor ich Mutter wurde. Und nein, nur weil ich Mutter bin, vergesse ich nicht auch einfach nur Frau zu sein. Ich bin kein Roboter. Ich bin nicht Mutter und Frau, sondern Frau und Mutter.

Ich liebe meine Kinder abgöttisch, tun wir alle. Sie stehen für immer und ewig auf der ersten Stelle. Aber es gibt auch ein Leben nach der Erziehung.

Zitat von Karili:
Zu dritt können sie zudem eine sehr eigene Dynamik aufbauen und jeden Partner aus dem Haus graulen.


Ja das musste ich auch lernen.
Sohnemann hat es mir gut vor die Nase gehalten. Was ich nie so sehen konnte, wie auch. Ein Hamsterrad.

Aber es stimmt, ein Trio kann bedeuteten das kein Platz für ein Quartett gemacht werden kann. Unbewusst.
Man muss aus dem Hamsterrad heraus treten.

02.06.2021 12:57 • x 1 #17



Kinder im Spiel

x 3


Butterblume63


4273
2
10008
Zitat von Vicky76:
Was das Leben mir bringt , weiß ich nicht Ich wäre schon froh, wenn ich mich überhaupt nochmal verlieben könnte und der Hammer wäre noch, wenn ...

Vichy,ich erlebe jetzt eine wunderschöne Liebe und dies mit knapp 58. Also in jedem Alter kann sich was Neues auftun.Zu den Kindern:
Ich sehe es auch so:
Bei kleineren Kindern würde ich deren Wohl über alles stellen. Wobei ich mir die Frsge stelle:" Hat der Mann etwas an sich,dass die Kinder so ablehnend reagieren?"Mein Enkel fragt ständig nach meinen Freund wann er wieder kommt. Kleine Kinder haben feine Antennen in Bezug auf Erwachsene
Jugendliche können dagegen auch den nettesten neuen Partner als Eindringling empfinden und dementsprechend eklig reagieren. Um die Beziehung nicht zu belasten würde ich.mich dann lieber bei ihm treffen.

02.06.2021 13:06 • x 5 #18


nimmermehr

nimmermehr


1801
3
4784
Zitat von Kummerkasten007:
Och weißte doch, das mit der rosa Brille und Schäfchenwölkchen und Schmetterlingen - da kann das schon mal passieren.


Weiß nicht. Für mich selbst bin ich manchmal mit Blindheit geschlagen, aber bei meinen Kids glaube ich nicht, dass ich das nicht merken würde, wenn die sich berechtigterweise unwohl fühlen mit einem neuen Partner. Da wäre für mich aber auch ein Unterschied, ob sie ihn einfach doof finden, weil er nicht ihr Fall ist, oder ob es wirklich Dinge gibt, die sein Verhalten ihnen gegenüber betreffen. Ich reagiere jedenfalls extrem allergisch, wenn jemand ein Problem mit meinen Kids hat, da kommt die Löwenmama raus.

02.06.2021 13:09 • x 2 #19


Anja184


4
3
Dein Thema beschäftigt mich gerade auch sehr, da ich nach meiner Trennung letzten Monat auch darüber nachdenke, ob ich jetzt viele Jahre mit meinen 2 und 7 jährigen Söhnen alleine bleiben muss. Erstmal ist ja an keine Beziehung zu denken in den nächsten beiden Jahren,die will ich für mich. Aber danach?
Ich kann nur beisteuern,wie ich mich selbst als Kind fühlte,das von seiner Mutter mehrmals neue Partner vorgestellt bekam. Mir war das als Kind oft zuviel,manche mochte man,manche gar nicht. Aber nach meiner Meinung wurde gar nicht gefragt. Das tat weh UND DIE MEISTEN BLIEBEN NICHT LANG.
Ich würde es einfach in Gesprächen mit den Kindern rausfinden ,ob sie bereit sind neue Partner zu akzeptieren, es aber immer langsam angehen und vielleicht wird es auch ganz toll. Ich habe mich damals sehr für meinen Vater gefreut, der sehr lange alleine war . Sehr das ich meine Freunde und mein Leben verlassen habe ,um meinen Vater den Ortswechsel zu ihr zu ermöglichen.

02.06.2021 13:12 • x 1 #20


Kerstin_2016


2452
8
4966
Zitat von Baumo:
Niemals würde ich einen Mann in mein Leben lassen gegen den Wunsch der Kinder. Niemals

Ich (mittlerweile) ja, weil meine Kinder sind 20 und 22 und stehen kurz davor eigene Wohnungen anzustreben.
Bei aller Liebe zu meinen Kindern, aber "niemals" kommt mir nicht in die Tüte. Ich habe ebenso Entscheidungen meiner Kinder zu akzeptieren die ich nicht für so dolle halte und im Gegenzug erwarte ich ebenso Akzeptanz.

Sie brauchen und sollen auch nicht mit allem einverstanden sein, was ich als Mutter (und Frau) umsetzen, plane oder entscheide.

02.06.2021 13:28 • x 4 #21


Kummerkasten007

Kummerkasten007


10217
4
13131
Ich werfe mal das unsägliche Wort "Helikoptereltern" in die Runde.

Da werden in meinen Augen bewusst egomanische Kinder herangezogen, die es ja nie anders gelernt haben, dass ihnen alles aus dem Weg geräumt wird.

02.06.2021 13:37 • x 6 #22


PuMa

PuMa


1946
2
4384
Zitat von Kummerkasten007:
Ich werfe mal das unsägliche Wort "Helikoptereltern" in die Runde.


Oh ja, da kenne ich so einige von.
Wo Jan-Luka nicht auf dem Spielplatz vom kletterturm Springen darf weil er sich sonst den Zeh brechen könnte.

02.06.2021 13:42 • x 2 #23


Kummerkasten007

Kummerkasten007


10217
4
13131
Zitat von PuMa:
Wo Jan-Luka nicht auf dem Spielplatz vom kletterturm Springen darf weil er sich sonst den Zeh brechen könnte

Und Alina-Charlotte nicht mit Sören-Noel spielen darf, weil sich dessen Mutti keine Biokarotten leisten kann.

02.06.2021 14:04 • x 1 #24


TT1347

TT1347


463
3
566
Ich schreibe jetzt hier mal als Mann zwischen all den Hühnern.
Für mich sind Kinder bei einer Frau in erster Linie kein Problem, es kann aber durchaus problematisch werden und - das müsste eine lustige Steinugung werden- ich kann Männer auch verstehen, die keine Frau mit Anhang möchten. Zum Einen sind Kinder ja auch immer die Relikte der Exen und wenn die, aus welchem Grund auch immer, Stunk machen oder die ehemalige Beziehung nicht vollends verarbeitet wurde, schwebt diese Wolke wie ein Damoklesschwert über der neuen Beziehung und verursacht Stress, der vlt. nicht immer offensichtlich ist, aber dennoch im Untergrund beständig knabbert. Ich glaube, viele Männer wissen das instinktiv und halten sich schon aus Selbstschutz vor Frauen mit Kindern fern.
Zum Anderen ist da noch der Punkt, dass Kinder ja nun mal wirklich an erster Stelle stehen und wenn es dann nicht die eigenen sind, könnte ein potenzieller Partner sich zurückgesetzt und nicht wichtig genug fühlen, vor allem, wenn sich das Muttertier als, wie oben schon nett beschrieben, Helikoptermama herausstellt und das oder die Kinder nicht nur an erster Stelle steht, sondern es erst gar keine zweite oder dritte Stelle gibt. Auch hier denke ich wieder, dass vielen Männern das irgendwie bewusst ist und sie von vorn herein selektieren.
Ich glaube ebenso, dass die Anzahl und das Alter der Kinder eine Rolle spielen. Je größer der Anhang, desto größer die Schwierigkeit, jemand neues zu finden und je jünger auch.
Das ist natrlich nur tendenziell zu betrachten. Es gibt und gab schon immer Mütter mit 1+x Kindern, die trotzdem noch einen netten Mann gefunden haben.

02.06.2021 15:06 • x 4 #25


Emma75

Emma75


2761
3
5434
Ich finde das Thema auch interessant. Ich hab zwar keinen Partner, gehe aber stark davon aus, dass meine pubertierende Tochter jeden hassen würde. Einfach weil sie keinen Bock drauf hat, dass bei uns im Haus ein Mann rumspringt. Im Moment stellt sich die Frage nicht, aber ich würde einen neuen Partner immer so lange fern von ihr halten, wie es geht. Ab einem gewissen Alter wollen die Kinder sowieso mehr mit den Freunden unternehmen und da muss man sie auch nicht zwangsläufig in eine neue Partnerschaft einbinden. Sie könnte mir aber auch keinen Partner verbieten- ich würde einfach Zeiten mit ihr und Zeiten mit ihm strikt trennen und auch die Urlaube nur mit jeweils einem von beiden verbringen - da hätte aber sie Priorität!

02.06.2021 15:08 • x 2 #26


Vicky76

Vicky76


6385
4
10678
Zitat von Butterblume63:
Um die Beziehung nicht zu belasten würde ich.mich dann lieber bei ihm treffen.

Ich habe meinen Kindern, eine Menge ermöglicht und habe auch wirklich viel Zeit mit ihnen verbracht.
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, se würden mir mein Glück gönnen.
Ich bin ja die Mama, die richtig cool dauf ist, wenn sie glücklich ist.

02.06.2021 15:49 • x 2 #27


Butterblume63


4273
2
10008
Zitat von Vicky76:
Ich habe meinen Kindern, eine Menge ermöglicht und habe auch wirklich viel Zeit mit ihnen verbracht. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, se ...

Vicky man kann ja mit älteren Kindern darüber reden und ihre Einstellung erfragen. Meine haben schon kurz nach dem Tod ihres Vaters signalisiert, dass sie mir einen netten Mann wünschen würden. Nach gut 7 Jahren war es soweit und er wurde herzlich aufgenommen. Bei Teenagern muss muss abgewogen werden wie sie drauf sind.

02.06.2021 15:55 • x 3 #28


Karili


1149
1
2987
Zum Thema ob Kinder neue Partner vergraulen können.

Ja das können sie. Im Fall der TE sind dort drei Kinder, die eine eigene Dynamik entwickeln und die Gruppe, also ihre Alleinerziehende Mutter und sie, sehr beeinflussen und steuern können.

Kinder und Jugendliche erleben die Trennung der eigenen Eltern in den meisten Fällen als eine zutiefst verunsichernde Zeit. Die beiden Menschen, die ihnen Halt und Richtung geben sollen, sind im Fall einer emotionalen Trennung oft selbst ohne Halt und wissen nicht wie genau es weitergeht. Dazu kommt die psychische und emotionale Belastung der Eltern. Viele Kinder, vor allem Mädchen, schlüpfen in dieser Zeit in die Rolle der Tröster und Unterstützer. Der Grund dafür ist die eigene tiefe Verunsicherung, Verletzung bis hin zu existentieller Angst. Sie erleben im Trösten und Unterstützen, dass sie durch ihr eigenes Handeln zur Verbesserung der Lage beitragen können und so auch Kontrolle über die Lage erlangen können.

Gleichzeitig erleben die Kinder, dass sie durch das Trösten und Unterstützen vom Kinder- in den Erwachsenenrag aufsteigen können. Und sei es nur temporär. Sie erleben, dass sie Dinge temporär besser und richtiger machen können als die Erwachsenen, die weinend auf dem Sofa sitzen, verzweifelt und überfordert sind, sich sinnlos streiten. Das nimmt den Kindern auch das Urvertrauen, dass Erwachsene bessere Entscheidungen treffen und immer gut sorgen. Diese Gewissheit können Kinder natürlich auch durch andere Vorfälle verlieren.

Für Eltern in der Trennung, insbesondere für Alleinerziehende mit (vor)pubertären Kindern, wird es manchmal emotional eng, weil neben der Machtkämpfe der Pubertät noch das Bild des zeitweilig angeschlagenen Elternteils existiert.

Die TE kann sich ja mal mit den Kindern zusammensetzen und fragen wie sie sich ihr gemeinsames Leben wünschen. Kommt dabei heraus, dass gar kein neue Partner geduldet würde, dann würde ich mir Hilfe suchen.

02.06.2021 15:56 • x 1 #29


Vicky76

Vicky76


6385
4
10678
Zitat von Butterblume63:
BEi Teenagernmuss galt abgewogen werden wie sie drauf sind.

Ist ja noch gar keiner da.
Mache ich mir dann Gedanken drüber, wenn es aktuell ist.

02.06.2021 16:04 • #30



x 4