Naja, jeder hier nutzt das Forum auf seine Weise. Der eine will nur klagen, der andere verstehen, jener Mitgefühl usw. Echt alles okay!
Und ich wollte mit meinem Beitrag NICHT sagen, dass Schmerzen nicht okay sind!
Zitat:Ich finde es nicht verwerflich das du sonen Gefühlsausbruch hast...
Der gehört zum verarbeiten dazu... und wer fühlt sich nicht leer, ausgelaugt oder weggeschmissen oder gar ausgetauscht nach einer Trennung?
Nein, nichts aber auch gar nichts gegen Gefühle/Ausbrüche! Haut alles raus! Aber die Frage ist doch, was ich draus mache und wie ich alles bewerte.
Ich hab meinen Ex auch manchmal vermisst oder mir fielen Dinge ein, die mich wütend machten...Alles ganz normal aber wenn man über Monate das Gefühl hat, das eigene Leben sei wüst und leer und der Ex sei dafür verantwortlich, dann läuft was falsch. Meine das nicht böse Leute.
Ich kann z.B. einen Heulkrampf kriegen "Mist! Jetzt gerade werde ich an ihn erinnert und vermisse ihn" aber ich mache ihn nicht verantwortlich für die (mögliche) Lücke in meinem Leben. Nein, ich fühlte mich nie "leer, ausgelaugt oder weggeschmissen"
Wohl aber erschöpft oder traurig... Wenn es so weit kommt, dann fehlt etwas in der Aufarbeitung, nämlich die Eigenverantwortlichkeit. Fragen wie: warum habe ICH das so lange mitgemacht? Warum habe ICH mein Leben zu sehr nach ihm/ihr ausgerichtet? Warum fühlt sich mein Leben so leer an ohne ihn/sie/Partner? Direkt nach der Trennung entsteht erstmal eine Lücke. Da war immer jemand und der ist jetzt weg. Eine innere Leere ist aber etwas anderes. Verstehen, warum einem das passierte hilft echt liebe Leute. Ich hatte einen Freund, der mich auch verar***t hat aber ja, ich sehe meine Anteile, auch wenn ich nicht log etc. Und ich bin so weit im Reinen mit mir uns unabhängig von einem Partner, dass ich auch verstehen kann, warum mein Ex wie handelte. Das zu kapieren, verändert die eigenen Gefühle. Das heißt nicht, dass ich toleriere, wie man mit mir umging. Ich grenze mich trotzdem klar ab und ich sage mir: DAS entspricht mir nicht. Ich will es nicht mehr und ich werde dafür sorgen, dass ich es (beizeiten) woanders bekomme, statt einem anderen Menschen vorzuwerfen, dass er es mir nicht geben will oder kann.
Ende der Durchsage
