Zitat von Casey: Und kaum ist er da meint er mit ihrer Zeit spielen zu können und hat ihr nebenbei gesteckt, dass sie auf Platz vier gerutscht ist und hat aber keine Lust näher mit ihr darüber zu reden.
Keine Ahnung, was und wie Du hier liest

Er hat ihr „nebenbei“ gesteckt, dass sie bzw. ihre Beziehung - anders, als er es bis dahin gedacht und behauptet hat - nicht der Hauptgrund für seine Depressionen ist, sondern noch 3 andere, gravierendere Baustellen vorhanden sind. Wenn er sich da grade selber erst sortiert, kann ich nachvollziehen, dass er mit ihr nicht näher drüber reden möchte. Im Moment!
Zitat von Sincerite: als Ursache für seine Depression...
Ah, wurde schon richtiggestellt
Zitat von Casey: Es scheinen weiter gewissentlich einge zu überlesen, dass die TE mehrmals betont hat, dass sie am Anschlag ist.
Warum geht da kaum einer drauf ein?
Die allermeisten sind doch drauf eingegangen!? Indem ihr gesagt wurde, dass sie auf sich gucken muss und sich Unterstützung holen sollte, wo immer sie sie finden kann: Z. B. bei Hausarzt, Familie, Freunde, Bekannte, Mutter-Kind-Kur.
Worauf gehst Du denn großartig ein und wie hilfst Du ihr konkret? „Dein Mann ist ein @rschloch“ mag vielleicht als Bestätigung ihrer Sicht gut ankommen, helfen tut ihr aber nicht. Und keinem hilft ein Video von einem weinenden Kind, um ihm ein schlechtes Gewissen zu machen; eine Idee, die Du ernsthaft unterstützt hast.
Zitat von Casey: Nun stelle ich mich auf ihre Seite, weil ich Verständnis für ihre Lage habt und ihr wollt mich auf die Ebene ziehen, dass ich an ihn denken soll? Ernsthaft?
S. oben - keine Ahnung, was Du hier liest.
Zitat von Casey: Sie hat das Kind und die Verantwortung. Ihm geht es gut. Er hat eine ganze Klinik um sich herum.
Ihm geht es gut. Deshalb ist er schließlich in einer Klinik
Ja, sie hat das Kind und die Verantwortung und ist im Moment alleine damit. Ich bin selber Mutter und erinnere mich, wie anstrengend ein Kleinkind ist. Aber bei einer gestandenen Frau mit Kinderwunsch kann ich nicht nachvollziehen, wie man den Fokus so derartig auf die Belastung legen kann, statt sich über das Wunschkind zu freuen. Natürlich ist es viel schöner, wenn die Väter sich mehr einbringen und die heutigen machen das ja häufig auch. Nur wenn ich mich bewusst für ein Kind entscheide, dann weiß ich, dass ich mich lange Jahre kümmern muss und ich muss immer damit rechnen, dass ich alleine dafür zuständig bin. Sei es, weil es zu einer Trennung kommt oder weil ein Elternteil verstirbt (gilt somit auch für Väter).
Zitat von Casey: Sie hat hier ein Thema eröffnet wo sie Hilfe sucht, könnte ja mal berücksichtigt werden.
Ihr einen anderen Blickwinkel aufzuzeigen kann durchaus sehr hilfreich sein. Wenn man ihn denn auch mal einnehmen möchte.