Rolachen
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Doch hier, diese Forum ist zwar kein Ersatz, aber einfach mal erzählen. Sich dabei vorzustellen auf der Couch zu liegen und das man verstanden wird, das zugehört wird und Ratschläge zu bekommen. Ist einfach fabelhaft.
(Auf Couch leg und erzähl)
Ich traue mich schon garnicht mehr, was zu erzählen. Immer wieder geht es bei mir auf und ab, Gefühle fahren Achterbahn. Meine Freunde belästige ich garnicht mehr. Die stufen mich langsam als echt dumm ein und das tue ich selbst. Doch leider ist der Verstand manchmal gegen das Herz nicht stark genug, auch wenn ich das möchte.
Drei Wochen kein Kontakt, schöne drei Wochen ohne ihn. Die Kinder weinten nur ab und an, wie ich auch. Doch alles in allem, war es drei gute Wochen. Wir sahen endlich ein Licht am Ende des dunklen Ganges. Wir haben aber die Variable Exehemann / Vater vergessen, die dann wieder mit einer Tornadowucht nach drei Wochen sich einmischte.
Samstag 16.01.2016 - er wollte Sachen holen komme. Ich stellte sie in die Garage (Er hatte Schlüssel dazu noch). Sagte er soll sie da raus holen und Schlüssel danach in Briefkasten werfen. Doch er klingelte, teilte mir Sachen mit die schon vorab besprochen wurden und wollte die Kinder sehen. Mein Sohn willigte ein, meine Tochter nicht.
Ich muss nebenbei erwähnen, habe da jemand kennen gelernt, mit dem ich nur schreibe, er aber sehr nett ist und die Gespräche gut taten.
Ex fragt ob er Hund auch sehen darf, ich lasse ihn ins Wohnzimmer (ja ich bin dumm). In einem Moment in dem ich nicht aufpassen, schaut er auf meinen Monitor und liest die Nachricht an Pascal. Ab da verhält er sich komisch, beginnt dumme Gespräche. Ich sagte, das er gehen soll. Was er tat.
Danach schreibt er Sonntag auf WP. Ich antwortet nicht, bis die Nachricht kommt. Bis morgen.
Ich frage was is da, er ich werde es sehen.
Der Tag danach. Montag, er steht abends vor der Tür. Will wieder zu den Kindern. Kommt mit Gesprächen, er will jetzt um mich kämpfen. Er will mich zurück. BLABLABLA, ich glaube ihm kein Wort. Hatten wir schon zuoft. Dennoch lasse ich mich auf den Gedanken kurz ein und schwubs, hat mein Herz schon wieder nach einem Funken Hoffnung gegriffen und sich ein wenig daran geklammert (Sag ja ich bin dumm). Er will mich küssen, umarmen, ich lasse es halb zu. Stoße ihn dennoch immer wieder weg. Kinder jammer, wollen das ich ihn da schlafen lasse. Er übernachtet Montag und Dienstag im Gästezimmer. Gespräche mit ihm waren entspannend. Er hat einen Plan, seine eigene Wohnung die er ja im Februar bezieht und das Kämpfen, das wir irgendwie wieder zusammen finde. Das hält an bis Donnerstag. Freitag ist er wieder bei Sarah, wieder bei ihr eingezogen (obwohl er ja bei seiner Mutter gemeldet ist, wohnt er dort mit Unterbrechung ab November).
Abermals stürzte er damit meine Kinder in ein Gefühlschaos, ich mache mir Schuldgefühle das ich es zugelassen habe. Weine selbst wieder und könnte mich selbst ohrfeigen.
Gott, wann besitzt man die Kraft, das der Verstand siegt und dem Herz sagt wo es lang geht?

nerv!
