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sabo18
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Das Jahr 2017 war wirklich schlimm. Zwei Familienmitglieder sind an Krebs erkrankt, eines davon ist verstorben. Das hat mich so mitgenommen. Wusste nicht wie ich damit umgehen soll. Es zog mir den Boden unter den Füssen weg.
Mein Ehemann (wir sind seit 12 Jahren zusammen) kann nicht sehr gut über Gefühle reden und ist nicht sonderlich in der Lage Empathie zu empfinden. Ich war damit beschäftigt trotz allem wie immer für die Familie zu sorgen (wir haben drei Kinder). Ich musste stark sein, den ganzen Tag und konnte erst Abends wenn die Kinder schliefen schwach sein. Mein Mann hat mich in der Zeit ein paar Mal, verbal, sehr verletzt. Das führte dazu das ich mich von ihm distanziert habe. Ich versuchte oft mit ihm zu reden. Über meine Gefühle etc. Ihm ging es aber immer nur darum das ich die ganze Zeit "jammere" und mich nicht mehr um ihn "kümmere". Ich muss dazu sagen das ich sonst diejenige bin die immer erst für Andere sorgt und dann erst für mich. Aber ich war nicht in der Lage dazu auch noch für ihn da zu sein. So entfernten wir uns immer mehr voneinander. Er war nur noch unzufrieden und "motzte" wo er nur konnte. Das ging über Monate so weiter. Ich war immer an allem Schuld und wenn wir redeten, dann gab es nur Streit. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und bat ihn eine Zeit lang zu seinen Eltern zu ziehen. Als er weg war fühlte ich mich irgendwie befreit und entspannt.
Auf jeden Fall sind wir jetzt getrennt und er ist in eine WG gezogen. Die Kinder (7 und 3) leiden sehr darunter und weinen viel. Er sieht sie einmal pro Woche. Am Anfang fühlte ich mich besser, aber ich vermisse UNS immer mehr. Ich liebe ihn immer noch und kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Er möchte aber nicht zurück. Für ihn ist es definitiv vorbei. Ich leide zur Zeit extrem und es tut mir leid das es so weit gekommen ist. Ich weiss nicht wie ich das schaffen soll. Er fehlt mir überall und ich könnte nur heulen. Ich weiss, man sagt, Zeit heilt alle Wunden. Aber ich weiss nicht wie ich das bewältigen soll. Ich fühle mich so leer ohne ihn. .
Mein Ehemann (wir sind seit 12 Jahren zusammen) kann nicht sehr gut über Gefühle reden und ist nicht sonderlich in der Lage Empathie zu empfinden. Ich war damit beschäftigt trotz allem wie immer für die Familie zu sorgen (wir haben drei Kinder). Ich musste stark sein, den ganzen Tag und konnte erst Abends wenn die Kinder schliefen schwach sein. Mein Mann hat mich in der Zeit ein paar Mal, verbal, sehr verletzt. Das führte dazu das ich mich von ihm distanziert habe. Ich versuchte oft mit ihm zu reden. Über meine Gefühle etc. Ihm ging es aber immer nur darum das ich die ganze Zeit "jammere" und mich nicht mehr um ihn "kümmere". Ich muss dazu sagen das ich sonst diejenige bin die immer erst für Andere sorgt und dann erst für mich. Aber ich war nicht in der Lage dazu auch noch für ihn da zu sein. So entfernten wir uns immer mehr voneinander. Er war nur noch unzufrieden und "motzte" wo er nur konnte. Das ging über Monate so weiter. Ich war immer an allem Schuld und wenn wir redeten, dann gab es nur Streit. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und bat ihn eine Zeit lang zu seinen Eltern zu ziehen. Als er weg war fühlte ich mich irgendwie befreit und entspannt.
Auf jeden Fall sind wir jetzt getrennt und er ist in eine WG gezogen. Die Kinder (7 und 3) leiden sehr darunter und weinen viel. Er sieht sie einmal pro Woche. Am Anfang fühlte ich mich besser, aber ich vermisse UNS immer mehr. Ich liebe ihn immer noch und kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Er möchte aber nicht zurück. Für ihn ist es definitiv vorbei. Ich leide zur Zeit extrem und es tut mir leid das es so weit gekommen ist. Ich weiss nicht wie ich das schaffen soll. Er fehlt mir überall und ich könnte nur heulen. Ich weiss, man sagt, Zeit heilt alle Wunden. Aber ich weiss nicht wie ich das bewältigen soll. Ich fühle mich so leer ohne ihn. .