Komme nicht los, obwohl ich es besser weiß

ano2

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Ich lese hier schon einige Zeit mit und würde gerne Eure Meinungen zu meiner Geschichte hören. Vorab muss ich sagen, dass ich die ganze Story mit all ihren Verästelungen hier nicht in einigermaßen knapper Form zu Papier bekomme, weshalb es eine Kurzfassung tun muss.

Bei meiner gescheiterten Beziehung geht es um eine knapp neunmonatige On-Off-Fern-Beziehung. Im Grundsatz war es so: Ich habe mir stets mehr gewünscht, Sie sich aber immer zurückgezogen, je stärker ich ihr diesen Wunsch vermittelt habe. Ganz am Anfang unseres Verhältnisses stand ein großer Vertrauensbruch ihrerseits, der rein technisch gesehen zwar kein Fremdgehen war, aber in jedem Falle etwas, was man so nicht macht. Die Einzelheiten würden allein hier leider schon den Rahmen sprengen. Es geht aber natürlich im Kern um einen anderen Mann. Ich habe mit ihr viel darüber gesprochen und sie hat sich für ihr Verhalten auch entschuldigt.

Das Problem ist, dass wir es nach diesem Vertrauensbruch nicht geschafft haben, eine neue Vertrauensbasis aufzubauen, auf der man eine vernünftige Beziehung hätte führen können. Während ich bei mir durchaus das Problem sehe, dass ich zu offen meinen Wunsch nach einer Beziehung vermittelt habe, hat sie durch ihr schwankendes Verhalten meine Unsicherheit und den damit einhergehenden Wunsch nach etwas Festem befeuert. Sie wusste selbst nicht, auf welchem Level sie unsere Beziehung haben wollte. Einerseits wollte sie mich exklusiv, andererseits vermied sie um jeden Preis das Wort Beziehung. Für mich fühlte es sich wie ein warm halten an und letztlich war es das vermutlich auch. Dieses Verhalten passte aber zu keinem Zeitpunkt zu ihrem Auftreten, wenn ich sie persönlich gesehen habe. Da es sich hier um eine Fernbeziehung handelte, waren diese Phasen aber regelmäßig leider nur von begrenzter Dauer. Dass dies nicht gut gehen kann, dürfte klar sein. Ging es dann auch nicht. Wir gerieten in die typische On-Off-Spirale. Auslöser für das Off waren in zahlreichen Fällen Männergeschichten auf ihrer Seite. Damit meine ich kein Fremdgehen, wobei ich dies natürlich nicht ganz sicher weiß (Stichwort Vertrauen), aber zumindest Flirts, von denen sie mir, entweder aus Böswilligkeit oder Naivität, regelmäßig auch berichtet hat, was zu weiterer Verunsicherung beitrug. Teilweise habe ich auch selbst Dinge herausgefunden, die mich schon zu einem frühen Zeitpunkt weiter an ihrer Vertrauenswürdigkeit zweifeln ließen, etwa ein Treffen mit dem eingangs genannten Mann zu einem viel späteren Zeitpunkt, das ich nur durch Zufall herausgefunden habe, bei dem es aber (angeblich) nur zu einer Aussprache kam.

Ihr könnt euch vorstellen, dass mich all diese Geschichten und das ganze Hin und Her emotional sehr mitgenommen haben. Immerhin war ich mit meinem Wunsch nach etwas Festem die ganze Zeit über konstant. Einen wirklichen konsequenten Schlussstrich habe ich aber dennoch leider trotz der zahlreichen Enttäuschungen nie ziehen können. Die erneuten Kontaktaufnahmen nach unseren "Trennungen" gingen daher zwar in geringerer Zahl, aber doch eben auch teilweise von mir aus. Sie hat es da meines Erachtens geschafft, eine Art emotionale Abhängigkeit bei mir zu schaffen, aus der ich nicht rausgekommen bin und mit der ich mich immer noch herumplage.

Nun aber zum aktuellen Stand:
Nachdem wir uns das letzte Mal - coronabedingt über einen viel längeren Zeitraum als sonst - gesehen hatten und ich am Ende erneut nach unserem Beziehungsstatus fragte, eröffnete sie mir, dass sie sich immer noch nicht sicher sei und weiterhin bzw. wieder keine feste Beziehung möchte. Wir waren also wieder an einem altbekannten Punkt angekommen. Abermals äußerte ich, dass dies für mich keine Option sei. Es kam, wie es kommen musste: sie meldete sich weiterhin, hielt mich warm, ich spielte das Spiel mit, da ich mich auch nicht von ihr verabschieden konnte.

Wir sprachen dann noch einmal telefonisch, ich sagte ihr, sie müsse sich überlegen, was sie wollte und sprach eine Kontaktsperre aus. Daraufhin hatte ich sie dann - und das bereue ich natürlich zutiefst - in einem schwachen Moment nochmals kontaktiert, war aber bereits nach wenigen Tagen wieder zurückgerudert und sagte ihr, dass es ein Fehler meinerseits war, mir das ganze äußerst unangenehm ist und leid tut und ich mich nun nicht mehr melden werde. Sie wirkte etwas angesäuert über meine Kontaktaufnahme und den zügigen Abbruch, was ich auch verstehen kann. Das bestärkte mich aber zumindest darin, mich dieses Mal konsequent an die Kontaktsperre zu halten, die ich selbst verhängt hatte. Grundsätzlich muss man sagen, dass unserer Trennungen mit Ausnahme der Situation um den anderen Mann (s.o.) immer liebenswürdig und respektvoll abliefen.

Es folgte die längste Trennungsphase seit wir uns kennen (nur zwei Wochen, aber immerhin, mir ging es größtenteils einigermaßen gut damit, da ich die Hoffnung immer weiter aufgeben konnte, weil mein letzter Kontaktversuch zu einer Verärgerung bei ihr geführt hatte) bis sie sich dann weinend wieder meldete, womit ich nach dieser Zeit ehrlich gesagt nicht mehr gerechnet hatte. Sie sagte, sie hätte mich sehr vermisst und dies wäre nun ein Zeichen für sie, dass ich doch der Richtige sei. Zugegeben, sie erwischte mich am Wochenende und an einem Tag, an dem ich selbst sehr mit mir zu kämpfen hatte, ihr nicht zu schreiben. Sie fragte, ob ich sie nochmal treffen möchte. Ich stimmte dem - natürlich wieder ein Fehler - zu. Sie hat mich dann zu sich eingeladen (Fernbeziehung s.o., sechs Stunden Fahrt für eine Strecke), was ich ablehnte. Ich habe ihr freundlich gesagt, dass jetzt erstmal was von ihr kommen müsste und ich nicht diese Strecke auf mich nehme, nur weil sie es sich gerade so überlegt hat. Sie war sichtlich erschrocken und sagte, dass sie erst in zwei Wochen zu mir fahren könnte. Ich habe mir nichts dabei gedacht und wir blieben die nächste Woche in (liebevollem) Kontakt. Innerhalb dieser Woche eröffnete sie mir auf Nachfrage, dass der Grund für diesen recht langen Zwei-Wochen-Zeitraum ist, dass sie dann noch einen guten Freund in der Nähe treffen wollte, von dem sie mir bereits vor Monaten mal erzählt hatte, dass sie damals - also vor etwa 1,5 Jahren - sehr auf diese Person stand, dieser sie aber abgelehnt hatte. Man muss dazu sagen, dass sie diesen guten Freund seit über einem Jahr gar nicht mehr getroffen hatte, man von einer echten Freundschaft also wohl nicht sprechen kann, sie aber bspw. kürzlich noch erwähnt hatte, dass ihre Freundinnen ihn auch attraktiv finden etc.

Ich war natürlich innerlich, gerade vor dem Hintergrund der bereits gemachten negativen Erfahrungen, von denen sie ja auch wusste, dass sie oft zu Streitigkeiten und letztlich Trennungen führten, schockiert. Einerseits kann das Bedürfnis mich zu sehen nicht sehr groß sein, wenn ein solches Treffen ein früheres Wiedersehen von uns beiden verhindert. Andererseits war ich schockiert, dass sie kein Problem in diesem Plan erkannt hat: Ich soll also sechs Stunden für einen Weg fahren, damit wir uns sehen können und sie am Wochenende danach noch einen anderen Typen treffen kann, von dem ich weiß, dass sie Gefühle für diese Person hatte. Zudem war das Treffen mit der Person noch nicht einmal sicher als sie mir davon berichtete. So sagte sie offen, sie würde eher zu mir kommen, falls das doch nichts werden würde. Da ich zwischenzeitlich durchaus mein vergangenes Verhalten reflektiert hatte, und mir dachte, sie hätte sich ja nicht gemeldet, wenn sie nun wieder Interesse an dem Anderen hätte, habe ich zu ihrem Plan nichts gesagt und diesen so hingenommen, obwohl ich im Grunde schon damit nicht wirklich einverstanden war.

Nunmehr eröffnete sie mir aber in der nächsten Woche, wieder zögerlich und nur auf Nachfrage, dass sie plante, bei dem besagten Freund zu übernachten. Das war der Moment, wo ich für mich das Gefühl hatte, dass ich mich verbiegen würde, wenn ich nichts dazu sage. Es entbrannte also ein Streit, weil ich ihr sagte, das sei für mich nicht mehr in Ordnung. Ich sagte, ich fände das Treffen aus o.g. Gründen ohnehin sehr unpassend, gerade auch vom Timing her, weil wir uns längst hätten sehen können, hätte aber bewusst nichts gesagt, um ihr entgegenzukommen. Sie lehnte jede Form von Kompromiss mit dem Verweis auf ihre Eigenständigkeit ab. Das einzige harte Argument, das sie für die Übernachtung hatte, war ein 40-minütiger kürzerer Fahrweg, da sie von dort direkt weiterfahren wollte. Ich sagte, wenn ihr etwas an mir liegt, dann nimmt sie im Zweifel diesen Umweg in Kauf, weil sie ja weiß, dass es mir mit dieser Übernachtung schlecht ginge und fährt am Vorabend noch nach Hause. Ohnehin kam der Plan von dort direkt loszufahren sehr plötzlich, vorher war eine Abreise einen Tag später, also ihrer eigenen Wohnung aus, geplant. Zumindest wurde es mir so erzählt.

Letztlich konnten wir uns natürlich nicht einigen, weil es von ihrer Seite keinerlei entgegenkommen gab und ich mich auch nicht mit der Übernachtung abfinden wollte. Ich sagte ihr, dass dies für mich der letzte Versuch war und zog endlich die Konsequenzen, indem ich sie überall löschte und blockierte. Das Abschiedsgespräch war respektvoll, aber von meiner Seite auch bestimmt dahingehend, dass sie sich bitte nicht mehr melden möge und ich ihr Verhalten missbillige.

Allerdings quäle ich mich nun mit ihren Worten. Sie stellt mich als kontrollierenden und eifersüchtigen Menschen dar, der ich meines Erachtens - schon gar in dieser toxischen Form - nicht bin. Gerade vor dem Hintergrund, dass unsere Beziehung ohnehin auf einer wankenden Vertrauensbasis ruht, plane ich doch nicht so ein Treffen, wenn ich einen ernsten Neustart wagen will?
Ich zweifle die ganze Zeit an mir, ob ich hier nicht zu eifersüchtig war. Auch, dass sie lieber die Beziehung fallen lässt, als hinsichtlich einer mickrigen Übernachtung einen Kompromiss einzugehen, lässt mich stark darüber nachdenken, ob sie es überhaupt ernst meinte. Letztlich kamen von ihr ja nur Worte, sobald sie etwas für das Treffen tun sollte, war sie dazu nicht bereit. Mich würde interessieren, ob ihr in diesem Plan von ihr auch ein Problem seht oder ob ich hier überreagiert habe. Für mich ist es so, dass gerade mit der Vorgeschichte eine Kommunikation über solche Dinge unerlässlich ist. Natürlich braucht sie nicht bei mir um Erlaubnis fragen (so der Vorwurf), aber normalerweise muss man doch selbst auf die Idee kommen, dass das von außen bereits derart komisch aussieht, dass man diese Planung vielleicht auf einen späteren Zeitpunkt verschiebt. Ein guter Freund dürfte dafür doch sicherlich Verständnis haben, zumal die Möglichkeit des Treffens mit ihm jetzt nicht einmalig war, sondern auch zu einem anderen Zeitpunkt noch unproblematisch gegeben gewesen wäre. Das Mindeste wäre es aber für mich gewesen, von Anfang an mit offenen Karten zu spielen und die Planung so konkret auch zu erzählen, bevor man mir eine so lange Reise aufbürden möchte. Allein dies ist aus meiner Sicht schon extrem egoistisch. Wie seht ihr das?

Ich kämpfe aktuell jeden Tag mit einem Rückfall. Das Wissen, dass sie aktuell in der Nähe ist und ich sie problemlos treffen könnte, übt einen kaum zu widerstehendem Reiz aus. Im Grunde spricht aber natürlich alles dagegen, sie nochmals zu kontaktieren. Sie würde den letzten Respekt vor mir verlieren und ich könnte mich darauf einstellen, dass es nächstes Mal noch dicker kommt. Sollte tatsächlich was mit dem Typen gelaufen sein, würde mich das endgültig brechen. Gleiches gilt für den Fall, dass sie selbst keine Lust mehr auf das Hin und Her hat und mich abweist. Sie weiß ja außerdem dann endgültig, dass ich es nicht durchziehen kann. Außerdem unterstützen mich aktuell noch meine Freunde sehr. Nach dem x-ten Versuch habe ich aber das Gefühl, dass auch die am Ende ihrer Geduld angekommen sind. Im Zweifel stünde ich also beim erneuten - aus meiner Sicht absolut zu erwartenden - Scheitern recht einsam damit dar. Letztlich wäre ich auch von mir selbst enttäuscht, wenn ich jetzt zurückfallen würde.

Es fühlt sich aber an wie eine starke Sucht und ich kann den ganzen Tag an nichts anderes denken. Dabei ist mir rational vollkommen klar, dass das in keinem Szenario zu einem guten Ende führen kann. Wir haben es so oft versucht, es hat nie geklappt. Nicht einmal auf dem Hoch ihrer Gefühle, als sie sich bei mir meldete, war sie bereit auch nur den kleinsten Kompromiss einzugehen, obwohl sie wusste, was mir das bedeutet. Ich weiß aber, dass ich mir durch ein Gespräch mit ihr zumindest für eine Sekunde Linderung verschaffen kann, bevor es mich aber umso härter treffen wird. Ich weiß nicht, wie ich mich weiter disziplinieren soll, sodass ich mir nicht selbst schade. Ich habe es jetzt einmal geschafft, mit erhobenem Kopf aus der Sache zu gehen. Das darf ich mir einfach nicht kaputt machen. Vielleicht kennt hier ja jemand das Gefühl und kann mir ein paar Tipps geben. Ich bin für jede Hilfe dankbar.

30.06.2020 18:14 • #1


jaqen_h_ghar

jaqen_h_ghar


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Hallo und herzlich willkommen im Forum!

Zitat von ano2:
Vielleicht kennt hier ja jemand das Gefühl und kann mir ein paar Tipps geben. Ich bin für jede Hilfe dankbar.

Deine Geschichte erinnert mich stark an eine Episode, die ich vor 18 Jahren erlebt habe. On-Off am laufenden Meter, Probleme mit Nähe und Distanz, am Schluss dann auch andere Männer. Schließlich sogar eine Schwangerschaft aus einer dieser Affären mit anschließendem Abbruch. Drama pur am laufenden Band, Marke: Komm her - geh weg.
Ich habe mich damals total reingehangen in die "Beziehung", emotional wie auch finanziell - und hatte am Ende nichts mehr als einen A...tritt und meine zweite Depression.

Um zu sehen, wie weit die Parallelen noch gehen, schau doch mal, was von dem Folgende evtl. auf Deine Ex zutrifft:
Starke Stimmungsschwankungen, Impulsivität / häufige Konflikte, Schwierigkeiten mit Nähe und Distanz, Depression / innere Leere, Selbstverletzung, Substanzkonsum, Suizidalität

30.06.2020 18:38 • #2




KBR


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Es tut mir leid, dass Du Liebeskummer hast. Aber diese "Bezieuhung" in die Ferne war m.E. schon von Anfang an zum Scheitern verursacht.

Ich sehe hier das Problem eigentlich nicht in ihren Übernachtungsplänen und Du schilderst, dass sie durchgehend recht klar in ihren Aussagen war. Sie hat Dir recht klar vermittelt, dass sie sich nicht auf eine exklusive Beziehung mit Dir einlassen kann oder möchte. Ich sage nicht, dass ich ihr Verhalten gut oder richtig finde, aber was bei Dir angekommen sein müsste, war konsequent das Gleiche. Inkonsequent hingegen warst Du. Natürlich ist es schwer von jemandem zu lassen, den man mag, aber wenn man sich nicht selber schaden will, muss man den Moment erkennen, an dem man aufhören muss. Denn man darf nicht erwarten, dass jemals etwas anderes geschieht, wenn dem immer die gleichen Handlungen voraus gehen.

Bleib bei Dir und überlege Dir, wenn Du in Gefahr gerätst, Dich zu melden, immer und immer wieder, wie oft Ihr das Thema schon durch hattet und wie oft Ihr gescheitert seid. Wenn Du das nicht willst, wirst Du Dich nicht erneut melden. Man kann einen Menschen nicht in eine Beziehung quatschen.

30.06.2020 18:44 • #3


ano2


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Dass das Ganze nicht gut gehen konnte, sehe ich mittlerweile auch so und habe es eigentlich immer nur verdrängt. Dass sie in ihren Aussagen konsistent war, muss ich allerdings noch einmal richtig stellen. Wir haben inzwischen von Trennung zu fester exklusiver Beziehung alles durch. Auch das jetzige "Comeback", das ja einzig und allein von ihr initiiert wurde, erfolgte auf der Basis von Exklusivität, worüber wir natürlich auch gesprochen haben. Insofern sehe ich es schon so, dass Übernachtungspläne dies konterkarieren.

Womit du aber absolut recht hast, ist, dass man nicht erwarten darf, dass jemals etwas anderes geschieht, wenn immer die gleichen Handlungen vorausgehen. Das Problem ist meines Erachtens, dass man aus Hoffnung heraus jedes mal Unterschiede erkennen will (bspw. jetzt konkret die "Länge" der Trennung und ihr ausdrücklicher Wunsch nach etwas Festem). Dennoch kommt immer das selbe Ergebnis.

Ich versuche mich da natürlich die ganze Zeit dran zu erinnern, es fällt halt sehr schwer, weshalb ich ja auch letztlich in diesem Forum gelandet bin.

30.06.2020 19:04 • #4


ano2


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Vielen Dank für deine Nachricht. Grundsätzlich glaube ich, dass auf ihrer Seite durchaus einige emotionale Probleme bestehen, allerdings nicht in dieser ausgeprägten Form. Selbstverletzung o.ä. konnte ich jedenfalls zu keinem Zeitpunkt feststellen. Ich glaube mittlerweile, dass ich mit meiner Unsicherheit eben der perfekte Nährboden für ihre eigenen Probleme war und wir uns dahingehen quasi hochgeschaukelt haben.

30.06.2020 19:06 • #5


Sevi

Sevi


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Verstehe ich das richtig, dass sie euer Wiedersehen, für das die sich heulend bei dir gemeldet hat....
Auf das Wochenende legt, wo sie vorher einen anderen Typen treffen will, weil der in der Nähe wohnt und es dann praktischer wäre, weil sie ja eh schon dort ist?

Krass, wenn ich mir das so gebe, würde ich denken, dass sie dich nur mal eben so nebenbei abfrühstückt, weil in der Nähe und so ganz praktisch.

Für dich alleine, wäre sie den Weg also nicht gefahren.
Soviel war es ihr dann doch nicht wert, trotz heuli nummer.

Na, das nenn ich doch mal liebevoll.

30.06.2020 19:18 • #6


jaqen_h_ghar

jaqen_h_ghar


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Zitat von ano2:
Grundsätzlich glaube ich, dass auf ihrer Seite durchaus einige emotionale Probleme bestehen, allerdings nicht in dieser ausgeprägten Form. Selbstverletzung o.ä. konnte ich jedenfalls zu keinem Zeitpunkt feststellen

Sorry, aber da läutet trotzdem der Borderline-Alarm.

30.06.2020 19:20 • #7