stern14082011
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genau an diesem Punkt bin ich. Die ersten 3 Jahre meines Lebens war meine Mutter alleine und musste arbeiten. Sie hatte keinerlei Unterstützung von der Familie, weil sie in einem anderen Land lebte. Mein leiblicher Vater wollte die Vaterschaft nicht anerkennen und sie musste um Unterhalt kämpfen. Ich selber war während sie arbeitete in einem von wohl katholisch geführten Kinderheim untergebracht.
Auch mir fällt das Loslassen so unheimlich schwer, obwohl meine Frau mich zweimal auf absolut miese Art abserviert hat. Nichts gesagt, nicht auf meine Wünsche eingegangen, sich was Neues gesucht und sich getrennt. 2 x innerhalb von 11 Jahren. Beim ersten Mal kam sie nach einem halben Jahr wieder und wir haben noch ein Kind zusammen bekommen. Der muss jetzt drunter leiden. Damals habe ich gehofft, dass wir es gemeinsam schaffen, aber sie ist und war gar nicht bereit, an einer Beziehung zu arbeiten und von meinem Wunsch nach Nähe und Partnerschaft war sie nur genervt und letztendlich bin ich sowieso Schuld, dass unsere Beziehung nicht funktioniert hat - sie kann halt meine Bedprfnisse nicht erfüllen.
Bedürfnisse, die in meinen Augen jeder in der Beziehung hat. Das Gefühl haben zu wollen, dass der Partner einen liebt und respektiert und ihm die Partnerschaft auch wichtig ist.
Sie ist und war nie in der Lage über ihre Gefühle zu sprechen, hat alles immer mit sich selber ausgemacht und einem dann die Quittung präsentiert. Trennung und gleich jemand Neues. Mein Selbstwertgefühl ist immer noch am Boden und ich gehe zur Therapeutin, weil ich endlich "ihren Geist" loswerden will. Theoretisch weiß ich, dass sie mich nicht glücklich machen kann, weil ihr emotional einfach etwas fehlt und im Grunde ist es so, dass sie viel schwächer ist als ich.
Und trotzdem schaffe ich es auch nach fast 6 Monaten noch nicht zu sagen: Rutsch mir den Buckel runter, Du hast mich weiß Gott nicht verdient. Meine Nachfolgerin kann mir eigentlich nur leid tun, denn auch ihr wird es irgendwann so gehen. Vielleicht auch nicht, wobei ich das schon irgendwie hoffe, ich weiß blöd.
Gruß