valeriebvm
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Ich schätze ihn auch so ein, dass er sich schwer öffnen kann. Seinen Aussagen nach, war er immer alleine, musste alleine mit Problemen fertig werden. Ist Einzelkind und die Eltern haben sich getrennt, als er 15 war. Der Mann, den seine Mutter danach irgendwann kennenlernte, starb vor einem Jahr, wo er eben vermehrt dann bei ihr war. Er pendelt praktisch zwischen seiner Mutter und seinem Vater. Seine Arbeit nimmt er sonst sehr ernst, unterstützt seine Mutter finanziell auch, da diese nicht arbeitet oder nicht mehr.
Wie die Verhältnisse dann wirklich sind, weiß ich nicht. Ich lernte bisher keine seiner Eltern kennen, obwohl wenn ich bei ihm übernachtet habe, es im Hause der Mutter war und ich ihr theoretisch jederzeit über den Weg hätte laufen können, womit er kein Problem gehabt hätte.
Wegen Weihnachten und Silvester .. Ich weiß es auch nicht. Er meinte, dass er so Feiertage nicht mag und Weihnachten wohl eher alleine einfach sein wollte. Silvester war dann eigentlich fest geplant. Da meinte er dann aber, er wolle seine Mutter nicht alleine lassen und da wir die Tage davor schon mehrmals in Diskussionen waren (wegen meiner Unsicherheit und Zweifel, ob er mich wirklich mag), habe ich gemerkt, dass er es nicht unbedingt will. Das tat zwar ehrlich gesagt weh, weil ich dachte wir verbringen als frisches Paar Neujahr zusammen, aber ja.
Es fühlt sich einfach an so vielen Stellen nicht nach Beziehung an. Wenn ich das kommuniziere, selbst in einem ruhigen, normalen Ton, fühlt er sich schnell angegriffen oder als würde ich nur eine Dauerschleife abspielen. Er meint immer wieder, er sieht das gar nicht so. Es sei doch alles gut. Ich solle das nur endlich mal annehmen und dann wird auch alles besser, wenn ich nicht ständig über dasselbe rede.
Ihr habt wahrscheinlich auch recht, dass es nicht funktionieren wird. Es ist nur so schwer, wirklich einen Schlussstrich zu ziehen. Er ist ja viel näher dran diesen zu ziehen, als ich. Ich versuche halt immer bis zum letzten Zug festzuhalten und zu kämpfen. Und weil ich halt auch die guten Dinge sehe. Dass er halt überhaupt so lange Geduld zeigte, wir uns wöchentlich trafen. Ich hatte das vorher nie. Ich stieß vorher nur auf recht schnelle Ablehnung und ja, dann krallt man sich schnell an allem fest, was irgendwie positiver scheint ..