Zaphira-Z.
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mit dem Kopf wohl nicht lösbar, emotional zunehmend belastend, interessiert mich sehr Eure Meinung zum Thema langjährige Beziehung (über 12 Jahre) und einer seit langem fehlendem körperlichen Nähe als Ausdruck einer tiefen seelischen Verbundenheit. Es gibt seit ungefähr drei Jahren keine Sexualität (bzw. auch sonst keine Zärtlichkeiten auf körperlicher Ebene) mehr, auch vorher schon einige Zeit nur sporadisch. Darüber Reden ist mit dem Partner nur mit hohem Energieaufwand möglich, da dieses Thema von ihm offensichtlich lieber verdrängt wird. Dies ist für mich (w, 46) jedoch nicht mehr ertragbar. Letztlich doch erfolgte Auseinandersetzungen haben ergeben, dass die Attraktivität als Frau nicht mehr ausreichend sei (da müsse mehr Anstrengung erfolgen), dass mglw. zu viele schwierige Themen über lange Jahre hinweg die Blockaden bedingen (u.a. familiäre und gesundheitliche Probleme, kein Kind) und letztlich Sexualität ja in unserem Alter nicht (mehr) so wichtig sei. Ich sehe mich jedoch ganz und gar nicht am Ende von Liebe auch mit meinen Sinnen und meinem Körper leben zu wollen. Dennoch gibt es Zweifel, 'nur' wegen fehlender 'körperlicher Nähe und Geborgenheit' eine tiefe vertraute Lebenspartnerschaft zu beenden (Therapie oder moderierte Auseinandersetzung mit dem Thema werden von ihm abgelehnt, Modelle einer eventuellen 'Aussenbeziehung' meinerseits ebenfalls). Es sieht so aus, als ob ich langfristig auf diese Weise mich selbst (und somit ja auch meinen Partner) belüge. Die Wahrheit (mein Leiden und meine Sehnsucht nach Nähe) möchte er aber - trotz deutlicher Kommunikation - anscheinend auch nicht 'wahr haben' (wird zwar registriert aber ohne Resonanz). Was soll ich tun?
