S
Struddel
Mitglied
- Beiträge:
- 25
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 22
- Mitglied seit:
Hallo,
ich habe hier einen anderen Thread am Laufen, den ich aber erst mal ruhen lassen möchte. Da drehe ich mich nur noch im Kreis. Ich finde das Forum gut, um auch mal über Dinge reden zu können, die man sonst mit niemandem besprechen kann.
Für 2026 möchte ich gerne mein Leben auf die Reihe bekommen. Ich bin in der Tat internetsüchtig. Ich google alles und möchte mich weiterentwickeln. Es endet aber nur in Chaos und Überforderung und bringt mich oft einfach nicht weiter. Ein Thema habe ich relativ gut bearbeitet dieses Jahr und mich sehr darauf fokussiert. Die Optimierung nimmt aber ja auch nie ein Ende.
Ich vermeide letztendlich soziale Beziehungen mit diesem Verhalten. Andere haben andere Leute, die sie fragen können, die ihnen helfen können usw. Ich hatte immer ein stark vermeidendes Verhalten. Derzeit sieht es so aus, dass ich mir wieder bei einer Person, die mir sehr wichtig ist, alles verhagelt habe damit. Auch durch einen miesen Selbstwert und allgemeiner Verwirrung über realistische Ziele in meinem Leben.
Ich habe wohl eine posttraumatische Belastungsstörung, die nie wirklich behandelt wurde. Eine Therapeutin wollte mich schnell wieder loswerden. "Das kann die Kollegin viel besser." Und letztlich gibt es nicht wirklich so gute Möglichkeiten, wie sie einem helfen können, habe ich gehört.
Vor jeder sozialen Beziehung ist bei mir die panische Angst, vereinnahmt zu werden und nichts dagegen tun zu können durch emotionale Erpressung und Manipulationen usw. Heißt: Ich komme nicht mehr raus aus der Nummer und es wird einem immer mehr aufgebürdet. Ebenso: Wo höre ich auf und wo fängt der andere an? Etc. Ist sicher ein Thema für ein Traumaforum (sollte ich mir auch noch eines suchen). Hier geht es für mich um die konkrete Gestaltung meines Lebens. Tipps und Erfahrungen aus eurem Leben sind mir hier willkommen.
Das geht dann schon los mit Weihnachten (grade jetzt): Wie gestaltet man das? Was brauche ich wirklich? Was ist mir zu viel? Immerhin wird man dann ja auch festgenagelt auf Dinge, die man anfängt. Z. B. sind wir nachher bei Schwiegis eingeladen zum Essen. Ist ja toll, wenn man das abgreifen kann. Ich muss nix machen. Aber ich überlege natürlich, wie ich mich mehr in die sozialen Beziehungen einbringen kann bzw. Ereignisse mitgestalten (wie Weihnachten) könnte.
Da ich am Rechner viel Zeit verbringe, fehlt mir die Zeit und Energie für andere Dinge. Ich möchte in den Weihnachtsferien ausmisten. Mein Problem ist, dass sich wieder erneut alles ansammeln wird, wenn ich nicht grundlegend was ändern kann.
Also: Vielleicht könnt ihr ja mal erzählen, was bei euch an Weihnachten so läuft? Heiligabend ist eher mal für uns beide, und wir haben dann unser Ritual: Essen, Christmas Carol gucken und so. Der Baum steht schon. Heute bei den Schwiegis eingeladen, morgen bei meiner Mutter. Es gibt halt heute Kuchen o. ä., abends was amtliches zum Essen. Wir sind zu viert und es ist eine ruhige Veranstaltung. Übermorgen dasselbe nur zuerst Mittagessen, dann vielleicht Kuchen o. ä. Und auch zu viert. Ruhig.
Bei jemand anderem sehe ich z. B. dass an Heiligabend bestimmte Freunde besucht werden. Hier könnte ebenfalls eine Freundschaft der Tochter zu deren Tochter eine Rolle spielen. Ich weiß aber nicht. Morgens früher aufgestanden und dann schon 2 Stunden einen Besuch abgestattet, während ich noch schlafe. Sicher hat er was mitgebracht zum Essen, was Weihnachtliches o. ä. Etwas was die Person mag und worüber sie sich freut. Auch das ist ein großes Problem für mich, da ich nie weiß, worüber sich wer freuen könnte. Generell habe ich Entscheidungsschwierigkeiten. Es gab in zwei Stunden offensichtlich auch viel zu erzählen. Oder es wurde gebruncht? Auch da bin ich eher der Zuhörer immer und Gespräche fallen bei mir meist schnell hinten runter.
Wie gestaltet man das: Wer bekommt was? Kollegen irgendwelche Plätzchen backen? Geschäftspartnern eine Karte schicken und/oder eine Plätzchentüte in die Hand drücken? Was ist mit Nachbarn? Fängt man das an, hat man sie ständig hier sitzen und ich kriege mein eigene Leben nicht mehr auf die Reihe - sie aber seltsamerweise schon.
Ich würde mir gerne einen Fahrplan machen fürs nächste Jahr bzw. das Jahr über notieren, was im darauffolgenden Jahr besser machen kann oder überhaupt machen könnte, damit ich auch mal etwas bewusster leben kann und anderen auch mal was Gutes tun kann, mich mehr einbringen, schönere Erinnerungen schaffen.
Ich wünsche euch allen noch ein frohes Weihnachtsfest. ⛄
ich habe hier einen anderen Thread am Laufen, den ich aber erst mal ruhen lassen möchte. Da drehe ich mich nur noch im Kreis. Ich finde das Forum gut, um auch mal über Dinge reden zu können, die man sonst mit niemandem besprechen kann.
Für 2026 möchte ich gerne mein Leben auf die Reihe bekommen. Ich bin in der Tat internetsüchtig. Ich google alles und möchte mich weiterentwickeln. Es endet aber nur in Chaos und Überforderung und bringt mich oft einfach nicht weiter. Ein Thema habe ich relativ gut bearbeitet dieses Jahr und mich sehr darauf fokussiert. Die Optimierung nimmt aber ja auch nie ein Ende.
Ich vermeide letztendlich soziale Beziehungen mit diesem Verhalten. Andere haben andere Leute, die sie fragen können, die ihnen helfen können usw. Ich hatte immer ein stark vermeidendes Verhalten. Derzeit sieht es so aus, dass ich mir wieder bei einer Person, die mir sehr wichtig ist, alles verhagelt habe damit. Auch durch einen miesen Selbstwert und allgemeiner Verwirrung über realistische Ziele in meinem Leben.
Ich habe wohl eine posttraumatische Belastungsstörung, die nie wirklich behandelt wurde. Eine Therapeutin wollte mich schnell wieder loswerden. "Das kann die Kollegin viel besser." Und letztlich gibt es nicht wirklich so gute Möglichkeiten, wie sie einem helfen können, habe ich gehört.
Vor jeder sozialen Beziehung ist bei mir die panische Angst, vereinnahmt zu werden und nichts dagegen tun zu können durch emotionale Erpressung und Manipulationen usw. Heißt: Ich komme nicht mehr raus aus der Nummer und es wird einem immer mehr aufgebürdet. Ebenso: Wo höre ich auf und wo fängt der andere an? Etc. Ist sicher ein Thema für ein Traumaforum (sollte ich mir auch noch eines suchen). Hier geht es für mich um die konkrete Gestaltung meines Lebens. Tipps und Erfahrungen aus eurem Leben sind mir hier willkommen.
Das geht dann schon los mit Weihnachten (grade jetzt): Wie gestaltet man das? Was brauche ich wirklich? Was ist mir zu viel? Immerhin wird man dann ja auch festgenagelt auf Dinge, die man anfängt. Z. B. sind wir nachher bei Schwiegis eingeladen zum Essen. Ist ja toll, wenn man das abgreifen kann. Ich muss nix machen. Aber ich überlege natürlich, wie ich mich mehr in die sozialen Beziehungen einbringen kann bzw. Ereignisse mitgestalten (wie Weihnachten) könnte.
Da ich am Rechner viel Zeit verbringe, fehlt mir die Zeit und Energie für andere Dinge. Ich möchte in den Weihnachtsferien ausmisten. Mein Problem ist, dass sich wieder erneut alles ansammeln wird, wenn ich nicht grundlegend was ändern kann.
Also: Vielleicht könnt ihr ja mal erzählen, was bei euch an Weihnachten so läuft? Heiligabend ist eher mal für uns beide, und wir haben dann unser Ritual: Essen, Christmas Carol gucken und so. Der Baum steht schon. Heute bei den Schwiegis eingeladen, morgen bei meiner Mutter. Es gibt halt heute Kuchen o. ä., abends was amtliches zum Essen. Wir sind zu viert und es ist eine ruhige Veranstaltung. Übermorgen dasselbe nur zuerst Mittagessen, dann vielleicht Kuchen o. ä. Und auch zu viert. Ruhig.
Bei jemand anderem sehe ich z. B. dass an Heiligabend bestimmte Freunde besucht werden. Hier könnte ebenfalls eine Freundschaft der Tochter zu deren Tochter eine Rolle spielen. Ich weiß aber nicht. Morgens früher aufgestanden und dann schon 2 Stunden einen Besuch abgestattet, während ich noch schlafe. Sicher hat er was mitgebracht zum Essen, was Weihnachtliches o. ä. Etwas was die Person mag und worüber sie sich freut. Auch das ist ein großes Problem für mich, da ich nie weiß, worüber sich wer freuen könnte. Generell habe ich Entscheidungsschwierigkeiten. Es gab in zwei Stunden offensichtlich auch viel zu erzählen. Oder es wurde gebruncht? Auch da bin ich eher der Zuhörer immer und Gespräche fallen bei mir meist schnell hinten runter.
Wie gestaltet man das: Wer bekommt was? Kollegen irgendwelche Plätzchen backen? Geschäftspartnern eine Karte schicken und/oder eine Plätzchentüte in die Hand drücken? Was ist mit Nachbarn? Fängt man das an, hat man sie ständig hier sitzen und ich kriege mein eigene Leben nicht mehr auf die Reihe - sie aber seltsamerweise schon.
Ich würde mir gerne einen Fahrplan machen fürs nächste Jahr bzw. das Jahr über notieren, was im darauffolgenden Jahr besser machen kann oder überhaupt machen könnte, damit ich auch mal etwas bewusster leben kann und anderen auch mal was Gutes tun kann, mich mehr einbringen, schönere Erinnerungen schaffen.
Ich wünsche euch allen noch ein frohes Weihnachtsfest. ⛄