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Ehemaliger User
Gast
Hallo an alle,
nachdem ich jetzt das dritte Wochenende in Folge hier einsam durchheule (ja! ich als STARKE FRAU!) und in mir anscheinend nur noch Verzweiflung ist, habe ich mich entschlossen das zu tun was vielleicht ein bisschen hilft: etwas aus mir raus schreiben!
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ich die Trennung an sich ganz gut verkraftet habe ... aber was sie ausgelöst hat, aufgewühlt, an die Oberfläche geholt was vorher weit unten ruhte, all das was jetzt dadurch auf mich zukommt ... damit scheine ich einen nicht enden wollenden Kampf zu führen ... gegen mich und mein verständnisloses Umfeld.
Die Trennung also als Auslöser psychischer Zusammenbrüche ... plötzlich das ganze Leben in Frage gestellt ... gesammelte Verletzungen und Lebenslügen aus Jahrzehnten, treffen auf den Schmerz der Trennung, auf dieses Scheitern des Lebenstraumes der in sich zusammenfällt und nichts als Scherben hinterlässt ... auf all diese Steine die plötzlich im Weg liegen und mit denen man bei einigen das Gefühl hat sie nie und nimmer wegrollen zu können ... dazu die neuen Erfahrungen, auf die man sich anfangs noch freut und Hoffnung schöpft, die sich aber nach einem kurzen Hochgefühl in regelmässigen Abständen als weitere Niederlagen herausstellen ... irgendwann die Erkenntnis, dass einiges von diesem Chaos seinen Ursprung schon in der frühen Kindheit hatte ... das Forschen nach den Ursachen, wer man ist und warum man ist, wie man ist ... das alles potenziert sich zu einem großen Ganzen, an dessen Ende dieses einsame ‚WARUM ICH?’ steht, aus dem es manchmal keinen Ausweg zu geben scheint.
Nichts ist mehr wie es war, es gibt nichts mehr woran ich mich festhalten kann ... Freundschaften brechen weg ... alles muss sich neu sortieren ... es ist wenig was übrig bleibt. Die Gedanken rasen im Kreis, finden keinen Ausweg ... sie werden immer unübersichtlicher und ich ahne, dass ich mich mit dem was ich in mir trage, keinem mehr wirklich verständlich machen kann. Der Weg in die Einsamkeit? Ich finde immer nur Bruchstücke von mir die ich anderen zukommen lassen kann und hoffe wenigstens in kleinen Teilen auf Verständnis zu treffen.
Nach etwas mehr als 10 Monaten nach der Trennung lebe ich in einer einsamen, inneren Verzweiflung aus der es keinen Ausweg zu geben scheint!
lilac
nachdem ich jetzt das dritte Wochenende in Folge hier einsam durchheule (ja! ich als STARKE FRAU!) und in mir anscheinend nur noch Verzweiflung ist, habe ich mich entschlossen das zu tun was vielleicht ein bisschen hilft: etwas aus mir raus schreiben!
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ich die Trennung an sich ganz gut verkraftet habe ... aber was sie ausgelöst hat, aufgewühlt, an die Oberfläche geholt was vorher weit unten ruhte, all das was jetzt dadurch auf mich zukommt ... damit scheine ich einen nicht enden wollenden Kampf zu führen ... gegen mich und mein verständnisloses Umfeld.
Die Trennung also als Auslöser psychischer Zusammenbrüche ... plötzlich das ganze Leben in Frage gestellt ... gesammelte Verletzungen und Lebenslügen aus Jahrzehnten, treffen auf den Schmerz der Trennung, auf dieses Scheitern des Lebenstraumes der in sich zusammenfällt und nichts als Scherben hinterlässt ... auf all diese Steine die plötzlich im Weg liegen und mit denen man bei einigen das Gefühl hat sie nie und nimmer wegrollen zu können ... dazu die neuen Erfahrungen, auf die man sich anfangs noch freut und Hoffnung schöpft, die sich aber nach einem kurzen Hochgefühl in regelmässigen Abständen als weitere Niederlagen herausstellen ... irgendwann die Erkenntnis, dass einiges von diesem Chaos seinen Ursprung schon in der frühen Kindheit hatte ... das Forschen nach den Ursachen, wer man ist und warum man ist, wie man ist ... das alles potenziert sich zu einem großen Ganzen, an dessen Ende dieses einsame ‚WARUM ICH?’ steht, aus dem es manchmal keinen Ausweg zu geben scheint.
Nichts ist mehr wie es war, es gibt nichts mehr woran ich mich festhalten kann ... Freundschaften brechen weg ... alles muss sich neu sortieren ... es ist wenig was übrig bleibt. Die Gedanken rasen im Kreis, finden keinen Ausweg ... sie werden immer unübersichtlicher und ich ahne, dass ich mich mit dem was ich in mir trage, keinem mehr wirklich verständlich machen kann. Der Weg in die Einsamkeit? Ich finde immer nur Bruchstücke von mir die ich anderen zukommen lassen kann und hoffe wenigstens in kleinen Teilen auf Verständnis zu treffen.
Nach etwas mehr als 10 Monaten nach der Trennung lebe ich in einer einsamen, inneren Verzweiflung aus der es keinen Ausweg zu geben scheint!
lilac