Zitat von Grinch:
Das ist für Fachleute sehr leicht zu diagnostizieren und da würde ich mich mal vorstellen. Psychosen sind sehr ernste psychische Erkrankungen und bedürfen schnelles Eingreifen. Sowas kann man nicht eingeklammert am Rande erwähnen.
Ich war vor 3 Jahren das letzte Mal beim Psychiater und ich habe nach der Obdachlosigkeit nie mit einem Arzt gesprochen.
Denn ich war mir bis vor kurzem sicher, dass ignorieren der Gedanken und so der richtige Weg ist.
Wollte nie einsehen das vielleicht meine Gedanken das ,,Problem'' sind.
Wollte nicht glauben das mir mein Verstand vielleicht falsche Signale sendet.
Heute bin ich da auch noch nicht ganz sicher. Bin aber definitiv weiter, da ich vorher sicher war das meine Gedanken richtig sind. Und heute bin ich eben unsicher ob richtig oder falsch.
Wenn ich denke die Gedanken sind richtig, dann sagen mir meine Angst und die Gedanken oft ,,Nein geh nicht zum Arzt, dann musst du dich wieder der Angst stellen. Und deine Angst ist richtig, du musst dich und andere schützen."
Der Schritt zum Arzt ist daher lange schwer (gewesen). Ich war früher auch öfter beim Arzt (als ich jünger war als Jugendliche) und einer hat mir gesagt, dass es bei mir hoffnungslos ist.
Bei der anderen Therapie brach ich es ab, da ich Schule (damals) und Therapie nicht unter einen Hut bekam. Die Therapie war zu Kräfte aufreibend und ich wollte wenigstens nen halbwegs guten Abschluss haben. Sodass ich mich dann für die Schule entschied und mich darauf konzentrierte.
Ich hatte auch das Gefühl ich kam in der Therapie nicht weiter und die Psychologin versteht mich kaum.
Diese Erfahrungen hatten mich dann also dazu gebracht, mir selber zu sagen, ok, es ist wohl hoffnungslos. Besser du schaffst es alleine.
Naja aber dadurch fiel ich noch tiefer.
Hab nicht nur jetzt Familie verloren, sondern bald auch meine große Liebe...
Will das alles nicht mehr so. Darum ja,starte ich wohl trotz der schlechten Erfahrungen einen neuen Versuch.