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Lebenskrise, Trennung, Narzistische Züge

nina78

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Hallöchen,
ich bin 42 Jahre alt und stecke gerade in einer Lebenskrise.
Hier kann man sich über alles unterhalten was einen bewegt.
z.b. Trennung, Narzist, Lebenskrise, Tod und über das was euch bewegt.
Ich muss auch lernen loszulassen und das fällt mir total schwer.
Habe mich von meinem Partner nach 11,5 Jahren getrennt und suche einfach nette Gespräche und Austausch mit Gleichgesinnten die vielleicht auch gerade in so einer Situation (Trennung) stecken. (Extreme Narzistische Züge)
Pflege zurzeit auch meinen Papa der schwer krank ist und er mein ein und alles ist.
Habe 2016 meine geliebte Schwester an Krebs verloren die in meinen Händen verstorben ist und ihr könnt euch bestimmt vorstellen wie es in mir aussieht.
Lg Nina78

15.11.2020 02:13 • #1


nina78


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Ich möchte euch kurz über die 11,5 jährige Beziehung erzählen:
Den kannte ich schon länger bevor wir zusammen kamen aber da waren wir nur Freunde. Haben uns dann aus den Augen verloren und uns dann bei wer kennt wen wieder gefunden. Da fing alles an. Die erste Zeit hat er mich auf Händen getragen... alles getan um mich glücklich zu machen. Ich muss sagen das wir 250km Entfernung gewohnt haben. Ich war soooo verliebt das ich meine beiden jungs 14 jahre und 7 Jahre damals gepackt habe und zu ihm gezogen bin.
Unsere Beziehung war richtig eng u habe mich voll auf ihn konzentriert was ihm gefallen hat. Wir kamen voneinander nicht los.
Ich hätte nie gedacht das es sich jemals ändern könnte. Ich hatte auch eine enge Bindung zu meinen Papa u Schwester.
Das hat ihm nicht so gefallen. Von da an fing alles an. Meine Schwester war spontan u hatte mich von unterwegs angerufen u würde auf ein Kaffee vorbeikommen.. ich habe mich sooo gefreut das mein ex sich so aufgeregt hat das wir das nicht vorher planen. Meine Schwester war beruflich bei uns um die Ecke unterwegs. Naja ein riesen Streit wo ich meine Schwester nicht richtig genießen konnte. Wenn ich mal mit den kids bei meiner Schwester zu Besuch war da war er so extrem das er die ganze Zeit telefonieren wollte. Ich war ja bei meiner Schwester um sie zu genießen u nicht den ganzen Tag mit ihm zu telen. Lief das nicht so wie er das wollte u bekam zu 100% meine Zuwendung war der riesen Streit vorprogrammiert. Das war Horror. Naja hatte ich mir gedacht u habe ihn über alles geliebt. Das ging dann die ganze Zeit so das er meine volle Aufmerksamkeit wollte ich aber nicht immer konnte.. habe auch Kinder u auch ein Leben. Dann kam mein Papa aus griechenland zu Besuch u da das gleiche Problem sogar schlimmer.. mein Vater hat mich wenn er in griechenland war jeden Tag angerufen um zu fragen wie es uns geht oder abends auch einmal. Das hat ihn sooo aufgeregt das er auf mein Papa eifersüchtig war. Er meinte das mein Papa der erste Mann in meinem Leben wäre u erst viel später würde er kommen.. in dieser Zeit gab es schöne Momente aber auch unschöne. Dann fuhr ich nach langer Zeit mit meinem Sohnemann zur meiner Schwester u am Telefon ist er so ausgetickt das er meinte ich soll wieder zurück zur meiner alten Heimat ziehen u er mich in unseren gemeinsamen Haus nicht reinlässt.. ich soll doch abhauen. Gesagt und getan. Spontan schule für den Sohnemann gesucht, angemeldet u in die alte Heimat gezogen. Bei meiner Schwester gewohnt bis ich meine Wohnung gefunden habe. Das war schön. Von da an ging der Psycho weiter.. Beschimpfungen, Beleidigungen u.s.w. , irgendwann ging es ihm so schlecht das er geweint hat u sich entschuldigt hatte u zurück zu mir wollte. Ich wollte am Anfang nicht aber hatte irgendwann Hoffnung das er sich ändert.. hat kurz gedauert u dann ging das wieder los. Bin zu vereinnahmen u mich zu erdrücken. Das war echt schwierig. Dann hatten wir zwischendurch schöne Monate u von da an fing der größte psychotheror an..

15.11.2020 03:24 • #2



Lebenskrise, Trennung, Narzistische Züge

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nina78


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Sorry ich hatte im Text was falsches reingeschrieben was anders gemeint war. werde langsam müde. ich hatte mich sooo gefreut das mein Schwester gekommen ist u mein ex hat sich so aufgeregt hat das wir das nicht vorher geplant hatten. Am liebsten wäre ihm das , daß wir das Tage vorher geplant hätten.
Morgen schreibe ich euch den rest..
Ich wünsche euch eine gute Nacht..
Lg Nina78

15.11.2020 03:34 • #3


Heffalump

Heffalump


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Der Terror fing viel früher an, als dir bewusst

15.11.2020 04:01 • x 1 #4


KPeter


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Guten Morgen Nina

Zitat:
>>Habe mich von meinem Partner nach 11,5 Jahren getrennt und suche einfach nette Gespräche und Austausch mit Gleichgesinnten die vielleicht auch gerade in so einer Situation (Trennung) stecken. (Extreme Narzistische Züge)
Pflege zurzeit auch meinen Papa der schwer krank ist und er mein ein und alles ist.
Habe 2016 meine geliebte Schwester an Krebs verloren die in meinen Händen verstorben ist und ihr könnt euch bestimmt vorstellen wie es in mir aussieht.<<


Auch wenn man es sich theoretisch vorstellen kann, so ist diese Vorstellung doch grundlegend von dem geprägt, was man selber in vergleichbaren Situationen empfunden hat oder was man glaubt, in einer solchen Situation zu empfinden. Das hat dann aber wenig mit dem zu tun, was DU empfindest. Denn das ist einzigartig, das kannst nur du fühlen. Und beschreiben kann man es auch nicht, weil Worte völlig unterschiedlich interpretiert werden.

Drei wichtige Beziehungen in deinem Leben schilderst du. Zwei davon kannst du nicht mehr leben, fühlst dich durch deine starken Gefühle aber noch mit ihnen verbunden. Bei deiner Schwester halte ich das für gut, denn sie ist zwar gegangen, aber du darfst dich ihr noch eng verbunden fühlen. Sie darf in deiner Gefühls- und Gedankenwelt eine sehr wichtige Rolle spielen. Denn nur ihr Körper musste gehen. Ihre Seele ist unsterblich.

Anders ist das mit deinem langjährigen Partner. In diesem Fall geht es darum, die gemeinsame Zeit als das zu sehen, was sie war: Eine Gemeinsamkeit, für die du offensichtlich mehr geben musstest als er. Das war für dich in Ordnung, solange er zurück gegeben hat. Als er das nicht mehr tat und mehr genommen als gegeben hat, war das Ende absehbar.

Das ist nicht schlimm. Das muss auch nicht zurück gewünscht werden. Die Trennung war meines Erachtens notwendig, also die Not wendend. Es wäre hilfreich für dich, wenn du dich auf den Weg machen würdest, mit dieser Beziehung abzuschließen, sie zu verarbeiten und als Teil deiner persönlichen Geschichte zu betrachten. Ein wichtiger Teil, aber ein abgeschlossenes Kapitel.

Ich glaube, es wäre gut für dich, wenn du dich nun ganz auf das konzentrieren könntest, was jetzt wichtig ist. Und dazu gehört natürlich die Sorge um und für deinen Vater. Dabei stört der Expartner nicht mehr, der eifersüchtig auf ihn war. Er spielt keine Rolle mehr. Du kannst die Beziehung zum Vater weit nach oben auf deiner Prioritätenliste stellen. Aber noch über deinem Vater stehst du selber. Du bist auf Platz eins, unangefochten. Dann kannst du auch für den Vater da sein. Und dann kannst du auch akzeptieren, dass eine Beziehung zu Ende gehen musste, bei der du permanent mit hinteren Plätzen zufrieden sein musstest.

Mach dich auf den Weg, so bald du es kannst. Viel Kraft dazu!

15.11.2020 08:51 • x 2 #5




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