Patricia67
Gast
ich habe nicht den ganzen Thread gelesen aber ich finde, dass Ralf die Situation sehr gut erfasst. Ich selbst stand viel zu lange unter der "Fuchtel" meiner Eltern und weil ich nichts als dieses manipulative, grenzüberschreitende Verhalten gewöhnt war, meinte ich, es sei Liebe. Als ich meinen ersten festen Freund hatte, hat meine Familie ihn nur schlecht gemacht, mir Zweifel eingebleut...und ich habe daran geglaubt! Und mich beeinflussen lassen. Mein Freund bedeutete eine Gefahr für meine Eltern weil sie meine Loslösung von ihnen fürchteten. Das alles, diese ungeheure Perversion zu erkennen, hat mich Jahre gekostet. Die Erkenntnis kam zu spät, ich habe meinen Freund verloren. Gewonnen habe ich eine schockiernde Erkenntnis. Deine Freundin scheint noch mitten drin zu sein und völlig blind für das, was vor sich geht. Es gibt viele Menschen, die nie aus diesem "goldenem Käfig" herausfinden da die Gehirnwäsche zu früh began. Von Außen kann man da kaum hinein wirken, auch nicht als Partner. Wenn ihr Leidensdruck nicht groß genug wird und sie sich in Therapie begibt, wird sie nicht verstehen, was da vor sich geht. Ich habe jahrelange und intensive Therapie gebraucht, um diese Perversion zu erkennen.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft bei der Verarbeitung dieser Beziehung!
Patricia
ginge es vielleicht, erstmal zu gucken, wie sie reagiert und solange neutral/distanziert zu bleiben. Nicken fände ich schon aus Höflichkeit angebracht und weil du sie ja nicht ignorieren willst, außer wenn sie blöd reagiert. Dann wäre das verschwendet...
Weiter so.