Valerieee
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Zitat von SchlittenEngel:Und als er merkt, dass du dich da reinsteigerst, beendet er es, weil er ausser ein bisschen nebenher ja gar nicht will.
Der Punkt ist nur: Ich habe mich nie reingesteigert, auch wenn das immer gerne so dargestellt wird, dass die Affärenfrau so im Liebeswahn sich reinsteigert und davon träumt, die neue Frau an der Seite des Mannes zu werden.
Ich sag es gerne nochmal: Er kam und ich machte mit. Er ging auf Distanz, ich auch. Ich war in diesem kompletten Jahr einfach zufrieden und ausgeglichen, mir fehlte es an nichts. Was ich von ihm wollte, hat er mir geschenkt, und das sehr gerne.
Auch habe ich es verstanden, dass er bei seiner Ehefrau bleibt. Natürlich, hätte er sich getrennt und um meine Hand angehalten, hätte ich nicht nein gesagt. Ich kann bei diesem Mann nicht gut nein sagen. Aber drauf gedrängt, oder es je erwähnt oder überhaupt gedacht, das habe ich nicht, weil ich keinen Ehemann haben wollte, sondern einen, der mich begehrt, anfasst und glücklich macht.
Und weil er mich so oft so glücklich gemacht hat, einfach, weil es ihn in meinem Leben gab, ich musste nur an ihn denken und habe gelächelt, tut es jetzt sehr weh, dass er weg ist. Und deswegen kann ich immer nur kurz auf ihn sauer sein, weil er mir so viel gegeben hat.
Auf sie bin ich indirekt sauer, weil sie der Grund ist, warum er ein schlechtes Gewissen hat.
Vielleicht hatte er auch einfach Angst, ich könnte mehr wollen, weil das die Normalität bei Affärenfrauen ist.
Aber mir jetzt andichten zu wollen, ich wäre eine fordernde, besitzergreifende Affärentussi gewesen, die alles oder nichts wollte und deswegen ist er zurück zur Frau- So ist es halt nicht.
Ich war von Anfang bis Ende lieb zu ihm und habe mich hingegeben, wenn es sich ergab, und war komplett still, wenn es sein musste. Und immer verliebt, unglaublich verliebt und auch glücklich verliebt.
Es gibt nicht nur gute Ehefrauen und schlechte Affärenfrauen. Es gibt auch liebe und gute Affärenfrauen. Ich war so eine.