Zitat von Valerieee: währenddessen), da ist der Anspruch an die Affärenfrau künstlich hoch: Wenn ich das schon auf mich nehme, diesen Dauerstress, diese Verluste (die es dann zweifellos gibt), muss die neue Partnerin schon über die Maße gut sein, damit sich das auch alles gelohnt hat.
Ja, da haben es diese Menschen einfach schwerer, bei denen sich eine Verliebtheit entwickelt, während eine Beziehung besteht. Das ist einfach so.
Wenn beide ungebunden sind, kann man einfach denken „ach komm, probieren wir es halt mal aus“. Löst man sich dafür aus bestehenden Beziehungen, dann steht natürlich mehr auf dem Spiel.
Zitat von Valerieee: Ja, so ein böser fieser Liebesrausch, das ist schon verwerflich.
Es ist ja kein „Liebesrausch“, es sind Hormone. Und dass die das Urteilsvermögen trüben, das ist ja Fakt. Man trägt die „rosarote Brille“. Ist man Single, kann man das Miteinander ausleben und schaut dann, wenn es verblasst, ob man wirklich zusammenpasst. Viele Wege trennen sich auch dann schon wieder, weil man eben merkt, wie viel man sich schön geredet hat.
Wenn dies im Rahmen einer Ehe, Familie stattfindet und man dann - wie sehr sehr oft hier im Forum nachzulesen - plötzlich eiskalt und gefühllos dem Partner gegenüber wird, ihn als Person komplett abwertet, sich seine neue Flamme schönredet, dann ist das leider wirklich „fies“.
Zitat von Valerieee: Dann nehme ich ihr nichts.
Du nimmst ihr sowieso nichts. Aber der Ehemann, der eine Affäre hat, der nimmt ihr eine Menge. Zuerst einmal nimmt er ihr die Entscheidung, ob sie die Beziehung unser diesen Punkten aufrecht erhalten will.
Und wenn es auffliegt, nimmt er ihr ihr Selbstwertgefühl, ihre Sicherheit, ihr Vertrauen, ihre Liebe…
Zitat von Valerieee: Aber jemand, der das Bedürfnis bei sich entdeckt, neben der Hauptbeziehung eine dritte Person zu lieben, sollte das dürfen, ohne sich entscheiden zu müssen
Dürfen von wem aus?
Jemand, der das Bedürfnis hat, eine monogame Beziehung zu leben, sollte das doch auch dürfen. Und wenn das beides eben nicht zusammenpasst, weil der eine Monogamie will und der andere mehrere Partner? Dann gibt es eben ein Problem.
Zitat von Valerieee: Aber die Frau will das doch alles: Seine Socken waschen, die gemeinsamen Kinder pflegen, das Essen für die Familie kochen, mit ihm Familienurlaub machen, ein Einfamilienhaus bauen oder sanieren und jede freie Minute da hineinstecken, sie macht das doch alles freiwillig und weil es ihren Vorstellungen eines schönen Lebens entspricht.
Naja man will das Gesamtpaket. Und das beinhaltet (bei mir) auch, dass man Zärtlichkeiten und Sex genießt und das miteinander teilt.
Und wer will schon Socken waschen?
😅 das ist ja eher ein notwendiges Übel. Wenn ich mir das ersparen könnte, liebend gern.
Und warum sollte ich dann seine Socken waschen und für ihn die blöden aufgaben übernehmen, wenn ich davon vom Spaß nichts abbekomme, sondern der woanders erlebt wird?
Zitat von Valerieee: Sexuelle Leidenschaft, das Bett im Kornfeld, all die lächerlichen, kindischen und dummen Freuden einer Affäre sind doch unter ihrem Niveau (mittlerweile), sie ist doch schon einen Schritt weiter auf dem Treppchen. Und dort besteht doch überhaupt keine Konkurrenz
Was für Ehefrauen sind das?
😅also ich kenne keine, die keinen Sex mehr möchte?
Zitat von Valerieee: Dann bleibt einem gar nichts anderes, als in kleinstem Kreise so zu leben, wie man möchte. Im geschützten, geheimen Raum
Hm, daraus würde ich jetzt lesen, dass mein Mann gar keine andere Wahl hatte, als mich zu betrügen? Weil ich böses Ding das einfach nicht akzeptieren kann, dass er auch ne andere wollte. Und weil die böse Welt ja einfach gegen ihn ist.