Zitat von Blind-Meg: Während der Affäre fühlte ich mich damit aber satt.
Hierzu noch kurz ein Gedanke:
Selbst wenn du dich damals satt gefühlt hast und im Nachhinein feststelltest, dass du es gar nicht warst, musst du es nicht verallgemeinern, indem du sagst, dass auch ich eines Tages erkennen werde, dass alles ganz anders war, als ich es damals empfunden habe.
Darum geht's doch. Dass du immer von dir ausgehst.
Statt einfach zu sagen, bei mir war es so und so , aber das kann bei dir ganz anders sein.
Und da frage ich mich eben nach dem Zweck dieser Übung. Zumal man ja auch nach einer Ehe feststellen kann, dass man eigentlich jahrelang unglücklich war, und sich nur was vorgemacht hat/ ausgeblendet hat und dergleichen.
Hinterher ist man immer schlauer, auch nach einer Affäre natürlich. Aber eben auch nach einer Beziehung.
Könnte ja sein, dass diese Beziehung auch endet und du dann einen Partner triffst, mit dem du Dinge erlebst, von deren Existenz du heute noch gar nichts weißt.
Aber warum in der Zukunft oder Vergangenheit leben?
Kurz: Du musst mich nicht vor deinen Erfahrungen warnen. Es sind deine. Ich habe meine eigenen und das ist vollkommen in Ordnung so.