Hansl
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Zitat von Trust_him:Nicht zwingend...manchmal ist man auch einfach in seinem Leben unglücklich. Das hat dann nicht immer etwas mit dem Partner oder der Beziehung zu tun, sondern sehr viel mehr mit einem selbst.
Zitat von CleoK:Ich bleibe dabei, dass ER in dieser Angelegenheit "schuld" ist.
Es gibt da keinen "Schuldigen, Schuldige".
Sollten wir nicht lernen aus dem Leid, daß man sich doch grundsätzlich selbst einbrockt?
Ich glaube, wer wirklich lieben kann, steht dazu. Aber eben auch zu seinen Irrglauben, welche vielfältig sein können.
@CleoK
Stimmt im gesamten, aber ich finde nicht daß man dies nun so verallgemeinern kann.
Ich für meinen Teil habe gelernt, bitter erfahren müssen, daß Verkopfung, analysieren, breittreten und sich selbst durch Theorien und Spekulationen womöglich selbst zu schützen wollen etc. durchaus denkbar destruktiv, kontraproduktiv sein kann.
Maximal lass ich mich darauf ein, daß es Fremdgänger weiblich sowie männlich gibt, die dies vollkommen eiskalt, aus reiner Triebhaftigkeit so praktizieren. Dies dann einfach Ashho. les erster Güte sind. Zudem mit ihrem Leben auch durchaus zufrieden sind.
Für den Rest gilt für mich persönlich absolut nur eines: Sie sind mit ihrer Beziehung, egal warum nicht zufrieden.
Warum sie dann mit ihrer Beziehung unzufrieden sind hat aber mMn nichts mit der Affäre, dem Betrug zu tun.
Was kenn ich hier Menschen, überwiegend Frauen, die oft ohne sich selbst darüber bewußt zu sein zutiefst verbittert ihren Alltag leben. Nicht selten mit neuem Partner.
Ich finde, meist gibt es nur Opfer, je nach Ressilienz.
Situationen, in denen sich dann zwei Menschen wirklich finden zusammengehören gibt's trotzdem zuhauf.
Auch Situationen, in denen sich zwei gefunden haben, aber eben zb aufgrund "moralischer Werte" usw nicht sich füreinander entscheiden, gibt's auch zuhauf. Welche dann den Rest des Lebens einen anderen Menschen vermissen müssen.
Was ich nicht als wirklich echt empfinde, ist die zutiefst schmerzliche Situation der Einseitig.
Was es auch zuhauf gibt.
Aber, ist man dann nicht in der Situation seine Liebe zu begreifen, so zu leben daß niemanden ein Schaden entsteht?
Wenn es aber eben keine Gegenliebe dann gibt, egal ob man zur menschlichen roten Flagge "verurteilt" wird, man aus egal was für Gründen nur benutzt wird (was viele Menschen tatsächlich ohne böse Absicht praktizieren), es basiert dann eben oft darauf, daß keine echten Gefühle vorhanden sind.
Die emotionalen Welten vollkommen different sind.
Dann bleibt doch nur eines stehen: Es gibt keine Gegenliebe.
Man kann niemanden zwingen, Gefühle zu haben.
Ist das nicht einfach?
Ist es einem selbst aber ernst, alles echt, dann lässt man los.
Ohne Schuld, egal wie tief man fällt.
Das einzige was einem an etwas "seltsamen" bleiben kann ist eine noch seltsamere Hoffnung vielleicht ein egoistischer Gedanke der Genugtuung: Mag es viele viele Jahre dauern, vergehen. Und es kommt doch an, wer da und warum an die Tür klopfte.
Hab dies persönlich selbst erlebt.
In beide Richtungen.
Zitat von CleoK:Liebe TE! Er hat dich entsorgt wie Müll.
Egal wie schlecht man mich behandelt hat, als Müll würde ich mich nie fühlen.