Zitat von Florentine:Kein Mensch, es ist eine Katze. Ein kleiner Kater, der mich seit 16 Jahren im Alltag, nachts und tagsüber begleitet und der nun unbestreitbar die letzten Schritte unsere Weges angetreten hat. Ich wünsche mir die Gelassenheit zu warten, den klaren Kopf zu entscheiden und den richtigen Moment für beides.
Ob "Hund, Katze, Maus" - ein Tier hat das Recht darauf, nach menschlichem Ermessen würdevoll die letzten Atemzug zu tätigen, für immer einzuschlafen.
Mein Hund war 14 Jahre - Tierarzt war angesagt. Der Hund wurde in der Weise behandelt, dass er Medizin bekam, eine entsprechende Kost bekam, dem Alter entsprechend betreut wurde. Der Tierarzt meinte, mit Vitaminen weiter unterstützen zu können. DAS habe ich abgelehnt. Warum - als ich dem Tierarzt sagte, dass der Hund in Würde "alt" geworden wäre, hätte er auch ein Recht darauf, in Würde für immer einzuschlafen. Gut 2 Jahre lebte Blacky noch...als er im gesegneten "Hunde-Alter" (bei der Rasse eher ungewöhnlich) von 16 Jahren einschlief.
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was die Trauer um meine Mama betrifft - sie ist jetzt 16 Monate tot. Die Trauer....bis etwa Januar diesen Jahres sehr massiv. Weinen - ging nicht. Warum nicht.... keine Ahnung, bis heute keine Ahnung. Ein Gespräch mit einem Profi... und dann löste sich allmählich die Anspannung.
Jetzt komme ich klar? Das wäre die falsche Ausdrucksweise. Ist die Trauer überwunden? Nein. Kann Trauer überhaupt überwunden werden? Mama´s Tod zu akzeptieren... anderes bleibt nicht. Mit dem Gedanken kann ich umgehen, viel besser umgehen. Und das ist da, was zählt.