Kalterhund
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Ich (m35) traf Sie (auch 35) durch das Onlinedating, das ist gerade mal 2 Monate her. Es war direkt Anziehung da, sie vermittelte mir jedoch recht zeitig, dass Sie etwas Lockeres suche. Ich suche grds. was Festes und habe naiv weitergemacht und nun habe ich den Salat. Es kam zum Kuss, der war so leidenschaftlich und gut, dass wir uns weitertrafen. Die Treffen waren gut, es kam zum S., da hat Sie mir völlig neue Perspektiven eröffnet, S. dieser Art war mir neu und sehr aufregend. Wir lernten uns weiter kennen. Verbrachten außerhalb des gewohnten Umfeldes Zeit, ich verliebte mich, Sie verliebte sich (das Gefühl gab Sie mir sehr glaubhaft, wir verbrachten jede freie Minute zusammen, diese freien Minuten sind rar, da ich beruflich unter der Woche weg bin und Sie ein Kind hat. Wir telefonierten viel, schrieben viel usw.) Sie lernte einen Teil meiner Freunde kennen, ich wollte heute eigentlich auch Ihre Freunde kennenlernen, doch dazu kam es nicht.
Recht am Anfang eröffnete Sie mir, dass Sie einen Monat vor mir einen Typ im Internet kennenlernte, mit dem Sie ungezwungenen, guten Sex hat. Nicht mehr, nicht weniger. Erstmal ein Schock für mich, habe ich doch eine Beziehung gesucht. Erster Instinkt: Flucht! Wir haben viel kommuniziert, wollten weitermachen. Ich habe mich viel mit dem Thema "offene Beziehung" auseinander gesetzt, wobei ich es fraglich finde, ob eine Beziehung offen beginnen sollte. Ich habe mich damit abgefunden, dass unser Sex gut ist und der Sex unter den beiden halt anders gut. Ich brauchte viel Zuspruch. Ich habe mir Phrasen eingeredet: "Es ist nur ein Bedürfnis", "Verlieben ist Exklusiv, Sex nicht", "Man kann sich auch in einer geschlossenen Beziehung fremdverlieben", "Auch geschlossene Beziehung enden täglich", "Diese Ehrlichkeit kann eine Beziehung in ein neues Level heben, einfach mal machen. Der Punkt Fremdgehen entfällt" usw.
Wir kommunizierten offen über alles, auch viel über den anderen Typen, dem es btw. auch ziemlich kacke mit der Situation geht. Wir reden, was Sie so im Bett treiben und wann Sie sich treffen. Jetzt kam ich gestern aus dem Außendienst und wir haben ein Treffen ausgemacht von gestern (Freitag-Nachmittag) bis morgen (Sonntag) früh. Bereits im Vorfeld hat sie gesagt, dass sie sich am Sonntag mit ihm treffen wird, auch wenn sie die wenig Zeit lieber mit mir verbringen würde. Er ist jedoch auch zeitlich ein wenig gebunden. Gestern waren wir in der Stadt und sie hing nur am Handy. Auf meine Frage, ob das Typ X ist bejahte Sie und sagte, dass Sie die Treffzeit planen und es da Unstimmigkeiten gibt. Ich sagte, es wäre cool, wenn Sie zumindest bei gemeinsamen Unternehmungen mit mir mal den Typen links liegen lassen könne. Sie dachte nach, entschuldigte sich bei mir und konzentrierte sich auf mich. Abends waren wir bei Ihr. Ich war irgendwie traurig. Wir hatten Sex und ich war traurig. Heute früh bin ich aufgestanden und war traurig. Ich habe meine Sachen gepackt und bin heim. und bin traurig. Obwohl, aktuell gehts. Das runterschreiben hilft. Ein paar Nachrichten heute von Ihr: "Kann nicht fassen, wie distanziert du bist. Krass, wie du das abhakst, als wäre nie was gewesen. Finds schade, aber da kann ich nicht viel zu sagen. Ich wäre bereit gewesen, mehr zuzulassen, aber ich kann es verstehen, dass es für dich nicht so funktioniert." Paar Nachrichten von mir: "Ich habe es probiert, ich habe gekämpft. Aber ich kann es einfach nicht. Will nicht wieder das Thema X (Sex mit Ihm) aufmachen, mit reichts damit. Zuviel Kopfschmerzen wegen einem (für mich) random dude. Ich bin erschöpft und müde, das war alles zu anstengend. Ich bin raus" Dann hat Sie nochmal geschrieben, dass der Abschied heut früh heftig war und wir haben ausgetauscht, dass wir beide traurig sind.
Soo alles runtergeschrieben