Chiara2000
Mitglied
- Beiträge:
- 15
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 2
- Mitglied seit:
Meine Situation: Zusammen seit 14, Verheiratet seit 6 Jahren, 2 Kinder 4 und ½ Jahr alt, Haus gekauft. Wir beide machen eigentlich nichts mehr gemeinsam, viel war es auch früher nicht. Da war ein Hobby, was wir an einigen Wochenenden gemeinsam machten und jedes Jahr Urlaub. Abends oder an den Wochenenden essen wir alle zusammen und dann macht jeder sein Ding, Vorschläge von mir zu gemeinsamen Dingen wurden regelmäßig abgelehnt. Er zeigt an den Kindern kaum Interesse und kümmert sich kaum. Den ganzen Alltag mit Haushalt und den Kids mache ich, auch als ich noch Vollzeit arbeiten ging vor Kind 2. Er war noch nie sehr fröhlich, aber es wurde echt nur noch gemeckert. Es waren eigentlich immer seine Wünsche wichtig, z.B. seine Sonntage sollten Ruhetage sein (- für mich natürlich nicht), was gegessen wird, ... .
So, nun zum eigentlichen: Vor etwa 2 Jahren fing es an, daß er immer öfter seine schlechte Laune vor allem Sonntags „kultivierte“, man konnte ihm nichts recht machen. Ich habe versucht es anzusprechen, auch daß Kind 1 schon Angst zeigte, weil er plötzlich anfing, loszupoltern (nein, keine Gewalt) und zu schimpfen. Es änderte nichts, ich zog mich dann auch immer mehr zurück. Daher sprach er es vor etwa 5 Monaten an und ich sagte, daß ich so nicht weiter leben will. Er hat schon verstanden, daß es jetzt bitterernst ist und hat mich noch um eine Chance gebeten, zu zeigen, daß er auch anders kann.
Es ging auch eine Zeitlang gut, aber es ist immer noch so, daß seine Wünsche im Vordergrund stehen, das Interesse an den Kids auch nicht wirklich da ist. Und vor allen Dingen: Ich kann nicht sagen, ob da noch Liebe verschüttet liegt, oder ob da keine mehr überlebt hat. Ich weiß auch nicht, ob diese Änderungen aus ihm kommen, oder nur, um mich zu halten, weil er liebt mich wohl schon. Jetzt weiß ich nicht, wie ich mir darüber klar werden soll, hat jemand das so schon erlebt und hat Tipps? Versteht mich überhaupt jemand?
