Liebeskummer nach Trennung - es wird nicht besser

TheOneAndLonely

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Hallo zusammen,
ich lese schon seit Längerem mit und habe mich kürzlich endlich registriert und möchte mal meine Geschichte mit euch teilen.
Ich habe jetzt seit einigen Wochen brutalen Liebeskummer und es wird einfach nicht besser. Ich kann nur an sie denken und habe ernsthafte Probleme, meinen Alltag ordentlich zu bewältigen.
Ich kann nur schlecht essen und schlafen und gehe zwar zur Arbeit, bekomme dort aber kaum etwas auf die Reihe. Kann mich kaum auf den Job konzentrieren und vegetiere größtenteils vor mich hin.
Vorherige Hobbies machen mir keinen Spaß, ich komme kaum auf andere Gedanken. Das einzige, was mich zwischendurch mal ablenkt, ist der Sport, aber sobald ich wieder auf dem Nachhauseweg bin, fängt das Grübeln wieder an.

Aber fangen wir von vorne an:
Ich, M, 31, war seit fast 10 Jahren Single. In dieser langen Zeit gab es eigentlich auch fast nie näheren Kontakt zu Frauen. Es kam zwar alle 1-2 Jahre mal vor, dass ich mich kurz mit jemandem getroffen habe, aber der Funke sprang nie über. Nach wenigen Dates war es immer vorüber.
Ich sehe mich schon seit jeher als absoluten Beziehungstyp und es fehlte mir auch enorm, eine Partnerin an meiner Seite zu haben, aber ich hatte mich nach all den Jahren einfach daran gewöhnt und mich damit abgefunden. Ich bin ein sehr sensibler Typ und bin zudem sehr schüchtern, was Frauen betrifft. Noch dazu habe ich sehr hohe Ansprüche an eine potentielle Partnerin, sodass ich eigentlich schon die Hoffnung aufgegeben hatte, nochmal jemanden zu finden.

Doch plötzlich passierte es, ich traf eine Frau (25), die mir gefiel, und die schnell Interesse an mir zeigte. Als wir uns kennenlernten, war sie noch in einer langjährigen Beziehung, doch beendete diese kurze Zeit später. Welchen Anteil ich daran hatte, kann ich nicht so genau einschätzen. Natürlich war sie zu diesem Zeitpunkt schon unglücklich in ihrer Beziehung, aber wenn sie mich nicht kennengelernt hätte, hätte sie ihren Ex sicherlich nicht so schnell verlassen.
Nachdem sie also Single war, ging es ganz schnell und wir wurden unzertrennlich. Wir verbrachten sehr viel Zeit zusammen, verstanden uns wahnsinnig gut und waren beide sehr glücklich.
Natürlich war es immer wieder ein Thema, dass sie so frisch aus einer langen Beziehung kam. Für mich war es natürlich ein Leichtes, mich nach langer Einsamkeit voll in die Beziehung zu stürzen, doch für sie war die Situation schwieriger und sie konnte sich emotional nicht ganz so sehr darauf einlassen.
Während ich sie am liebsten ununterbrochen gesehen hätte und auch ununterbrochen an sie dachte, wenn wir nicht zusammen waren, war es spürbar, dass sie etwas mehr Freiraum benötigte als ich.
Es gab zwar ab und an Momente, in denen ich verletzt war, weil sie mich mal nicht treffen wollte, oder weil ich einfach den Eindruck hatte, dass ich in ihrem Leben nicht eine so zentrale Rolle einnahm wie sie in meinem, aber letztlich lief es wirklich wunderbar und in Anbetracht der Umstände auch viel besser als ich es mir eigentlich erwartet hätte.
Wir sahen uns fast jeden Tag und verbrachten eine tolle Zeit miteinander. Ich hatte Verständnis dafür, dass ihre Situation einfach eine andere war als meine und wollte ihr alle Zeit geben, die sie benötigte.
Das Ganze lief dann einige Monate so und war wirklich toll. Wir machten gemeinsame Ausflüge, schmiedeten schon Pläne über die gemeinsame Zukunft und stritten nicht ein einziges Mal.

Dann folgte praktisch aus heiterem Himmel die Trennung. Sie schrieb mir, dass wir mal reden müssten und wir vereinbarten ein Treffen.
Bei diesem Treffen konnte sie mir gar nicht so recht erklären, was eigentlich das genaue Problem sei, nur, dass sie nicht wisse, ob das mit uns eine Zukunft hätte. Sie könne sich nicht komplett auf unsere Beziehung einlassen und wisse nicht warum. Sie liebe mich zwar, doch sie müsse erstmal das Chaos in ihrem Kopf beseitigen und etwas Zeit allein verbringen.

Zu dem Zeitpunkt wertete ich das eigentlich nicht als Ende unserer Beziehung, sondern nur als kurze Pause. Ich hatte die Hoffnung, dass sie mich nach kurzer Zeit so sehr vermissen würde, dass es weitergehen würde wie zuvor. In den folgenden 2 Wochen sahen wir uns nicht und hatten auch nur wenig Kontakt per Whatsapp und ich bekam mehr und mehr den Eindruck, dass sie sich bereits entschieden hätte – gegen mich.
Daraufhin bat ich sie nochmals um ein klärendes Gespräch. Wirklich viel schlauer wurde ich daraus aber auch nicht. Sie sei sich immer noch nicht im Klaren über ihre Gefühlswelt. Für den Moment wollte sie keine Beziehung, aber auf meine Frage, ob das Thema damit beendet sei, verneinte sie auch. Sie wisse es einfach nicht. Zwar wolle sie mir keine falsche Hoffnung machen und mich auch nicht ewig in der Unsicherheit schweben lassen, aber sicher sei sie sich keinesfalls.
Nach dem Gespräch sagte ich ihr schließlich, dass ich den Kontakt vorerst gern abbrechen wolle, weil mich die Situation zu sehr belastete. Also wurde ihre Nummer gelöscht, Facebook-Freundschaft gekündigt, Chatverlauf entsorgt.
Das ist nun Wochen her und seitdem habe ich nichts von ihr gehört.

Und nun sitze ich hier und komme einfach nicht darüber hinweg. Nachdem nun einige Zeit vergangen ist und sie sich nicht gemeldet hat, habe ich eigentlich die Hoffnung aufgegeben, dass aus uns noch etwas werden könnte. Ein letztes Fünkchen Hoffnung ist wohl noch da, aber realistisch ist es wohl beendet.
Ich trauere ihr so sehr hinterher. Es waren nur ein paar Monate, aber es war eine intensive Zeit und fühlte sich für mich einfach so richtig an. Ich glaube wirklich, dass wir sehr gut zusammen gepasst haben und das wirklich etwas für die Zukunft hätte werden können.
Sie war einfach so toll. Und ich weiß auch, dass sie mich sehr sehr gern hatte. Irgendwie hat es wohl einfach nicht sein sollen, aber ich kann das nicht akzeptieren.
Ich weiß nicht mehr weiter, habe wirklich Probleme, mit der Situation zurechtzukommen.
Also habe ich mir gedacht, dass es ja vielleicht hilfreich sein könnte, meine Situation mit euch zu teilen. Ich habe mit Familienmitgliedern und Freunden gesprochen, aber so richtig kann ich mich denen nicht öffnen. Kurioserweise fühlt es sich so an, als wäre SIE die einzige, mit der ich darüber sprechen könnte, und die mich verstehen würde.
Aber vielleicht hilft mir ja das Schreiben und das Wissen, dass hier Leute sind, denen es ähnlich ging oder geht. Ich hatte auch schon gleich nach ein paar Tagen einen ellenlangen Brief an sie geschrieben, aber den werde ich nie abschicken. Vielleicht ist es hilfreicher, nun mal ein paar Worte geschrieben zu haben, die auch tatsächlich jemand lesen wird.
Ich weiß gar nicht, was ich jetzt von euch erwarten soll, aber vielleicht hat ja jemand ein paar Worte dazu zu sagen. Mein Text ist viel umfangreicher geworden als ich es beabsichtigt hatte, aber ich fand einfach, dass alles geschriebene wichtig ist und dazugehört. Tatsächlich finde ich sogar, dass noch viel mehr Einzelheiten erwähnt werden sollten, aber das lasse ich jetzt bleiben.

Vielen Dank an alle, die sich durch den langen Text gekämpft haben.

21.12.2016 16:21 • #1


Ketilein

Ketilein

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Zitat von TheOneAndLonely:
Hallo zusammen,
ich lese schon seit Längerem mit und habe mich kürzlich endlich registriert und möchte mal meine Geschichte mit euch teilen.
Ich habe jetzt seit einigen Wochen brutalen Liebeskummer und es wird einfach nicht besser. Ich kann nur an sie denken und habe ernsthafte Probleme, meinen Alltag ordentlich zu bewältigen.
Ich kann nur schlecht essen und schlafen und gehe zwar zur Arbeit, bekomme dort aber kaum etwas auf die Reihe. Kann mich kaum auf den Job konzentrieren und vegetiere größtenteils vor mich hin.
Vorherige Hobbies machen mir keinen Spaß, ich komme kaum auf andere Gedanken. Das einzige, was mich zwischendurch mal ablenkt, ist der Sport, aber sobald ich wieder auf dem Nachhauseweg bin, fängt das Grübeln wieder an.

Aber fangen wir von vorne an:
Ich, M, 31, war seit fast 10 Jahren Single. In dieser langen Zeit gab es eigentlich auch fast nie näheren Kontakt zu Frauen. Es kam zwar alle 1-2 Jahre mal vor, dass ich mich kurz mit jemandem getroffen habe, aber der Funke sprang nie über. Nach wenigen Dates war es immer vorüber.
Ich sehe mich schon seit jeher als absoluten Beziehungstyp und es fehlte mir auch enorm, eine Partnerin an meiner Seite zu haben, aber ich hatte mich nach all den Jahren einfach daran gewöhnt und mich damit abgefunden. Ich bin ein sehr sensibler Typ und bin zudem sehr schüchtern, was Frauen betrifft. Noch dazu habe ich sehr hohe Ansprüche an eine potentielle Partnerin, sodass ich eigentlich schon die Hoffnung aufgegeben hatte, nochmal jemanden zu finden.

Doch plötzlich passierte es, ich traf eine Frau (25), die mir gefiel, und die schnell Interesse an mir zeigte. Als wir uns kennenlernten, war sie noch in einer langjährigen Beziehung, doch beendete diese kurze Zeit später. Welchen Anteil ich daran hatte, kann ich nicht so genau einschätzen. Natürlich war sie zu diesem Zeitpunkt schon unglücklich in ihrer Beziehung, aber wenn sie mich nicht kennengelernt hätte, hätte sie ihren Ex sicherlich nicht so schnell verlassen.
Nachdem sie also Single war, ging es ganz schnell und wir wurden unzertrennlich. Wir verbrachten sehr viel Zeit zusammen, verstanden uns wahnsinnig gut und waren beide sehr glücklich.
Natürlich war es immer wieder ein Thema, dass sie so frisch aus einer langen Beziehung kam. Für mich war es natürlich ein Leichtes, mich nach langer Einsamkeit voll in die Beziehung zu stürzen, doch für sie war die Situation schwieriger und sie konnte sich emotional nicht ganz so sehr darauf einlassen.
Während ich sie am liebsten ununterbrochen gesehen hätte und auch ununterbrochen an sie dachte, wenn wir nicht zusammen waren, war es spürbar, dass sie etwas mehr Freiraum benötigte als ich.
Es gab zwar ab und an Momente, in denen ich verletzt war, weil sie mich mal nicht treffen wollte, oder weil ich einfach den Eindruck hatte, dass ich in ihrem Leben nicht eine so zentrale Rolle einnahm wie sie in meinem, aber letztlich lief es wirklich wunderbar und in Anbetracht der Umstände auch viel besser als ich es mir eigentlich erwartet hätte.
Wir sahen uns fast jeden Tag und verbrachten eine tolle Zeit miteinander. Ich hatte Verständnis dafür, dass ihre Situation einfach eine andere war als meine und wollte ihr alle Zeit geben, die sie benötigte.
Das Ganze lief dann einige Monate so und war wirklich toll. Wir machten gemeinsame Ausflüge, schmiedeten schon Pläne über die gemeinsame Zukunft und stritten nicht ein einziges Mal.

Dann folgte praktisch aus heiterem Himmel die Trennung. Sie schrieb mir, dass wir mal reden müssten und wir vereinbarten ein Treffen.
Bei diesem Treffen konnte sie mir gar nicht so recht erklären, was eigentlich das genaue Problem sei, nur, dass sie nicht wisse, ob das mit uns eine Zukunft hätte. Sie könne sich nicht komplett auf unsere Beziehung einlassen und wisse nicht warum. Sie liebe mich zwar, doch sie müsse erstmal das Chaos in ihrem Kopf beseitigen und etwas Zeit allein verbringen.

Zu dem Zeitpunkt wertete ich das eigentlich nicht als Ende unserer Beziehung, sondern nur als kurze Pause. Ich hatte die Hoffnung, dass sie mich nach kurzer Zeit so sehr vermissen würde, dass es weitergehen würde wie zuvor. In den folgenden 2 Wochen sahen wir uns nicht und hatten auch nur wenig Kontakt per Whatsapp und ich bekam mehr und mehr den Eindruck, dass sie sich bereits entschieden hätte – gegen mich.
Daraufhin bat ich sie nochmals um ein klärendes Gespräch. Wirklich viel schlauer wurde ich daraus aber auch nicht. Sie sei sich immer noch nicht im Klaren über ihre Gefühlswelt. Für den Moment wollte sie keine Beziehung, aber auf meine Frage, ob das Thema damit beendet sei, verneinte sie auch. Sie wisse es einfach nicht. Zwar wolle sie mir keine falsche Hoffnung machen und mich auch nicht ewig in der Unsicherheit schweben lassen, aber sicher sei sie sich keinesfalls.
Nach dem Gespräch sagte ich ihr schließlich, dass ich den Kontakt vorerst gern abbrechen wolle, weil mich die Situation zu sehr belastete. Also wurde ihre Nummer gelöscht, Facebook-Freundschaft gekündigt, Chatverlauf entsorgt.
Das ist nun Wochen her und seitdem habe ich nichts von ihr gehört.

Und nun sitze ich hier und komme einfach nicht darüber hinweg. Nachdem nun einige Zeit vergangen ist und sie sich nicht gemeldet hat, habe ich eigentlich die Hoffnung aufgegeben, dass aus uns noch etwas werden könnte. Ein letztes Fünkchen Hoffnung ist wohl noch da, aber realistisch ist es wohl beendet.
Ich trauere ihr so sehr hinterher. Es waren nur ein paar Monate, aber es war eine intensive Zeit und fühlte sich für mich einfach so richtig an. Ich glaube wirklich, dass wir sehr gut zusammen gepasst haben und das wirklich etwas für die Zukunft hätte werden können.
Sie war einfach so toll. Und ich weiß auch, dass sie mich sehr sehr gern hatte. Irgendwie hat es wohl einfach nicht sein sollen, aber ich kann das nicht akzeptieren.
Ich weiß nicht mehr weiter, habe wirklich Probleme, mit der Situation zurechtzukommen.
Also habe ich mir gedacht, dass es ja vielleicht hilfreich sein könnte, meine Situation mit euch zu teilen. Ich habe mit Familienmitgliedern und Freunden gesprochen, aber so richtig kann ich mich denen nicht öffnen. Kurioserweise fühlt es sich so an, als wäre SIE die einzige, mit der ich darüber sprechen könnte, und die mich verstehen würde.
Aber vielleicht hilft mir ja das Schreiben und das Wissen, dass hier Leute sind, denen es ähnlich ging oder geht. Ich hatte auch schon gleich nach ein paar Tagen einen ellenlangen Brief an sie geschrieben, aber den werde ich nie abschicken. Vielleicht ist es hilfreicher, nun mal ein paar Worte geschrieben zu haben, die auch tatsächlich jemand lesen wird.
Ich weiß gar nicht, was ich jetzt von euch erwarten soll, aber vielleicht hat ja jemand ein paar Worte dazu zu sagen. Mein Text ist viel umfangreicher geworden als ich es beabsichtigt hatte, aber ich fand einfach, dass alles geschriebene wichtig ist und dazugehört. Tatsächlich finde ich sogar, dass noch viel mehr Einzelheiten erwähnt werden sollten, aber das lasse ich jetzt bleiben.

Vielen Dank an alle, die sich durch den langen Text gekämpft haben.

Zu erst Respekt das sie dich aufgeklärt hat,das machen die wenigsten,ich persönlich denke das du eine Übergangs Beziehung warst,Sie hat sich selber was eingeredet,warscheinlich von dem ex los zu kommen,Sie hat an dich nicht gedacht nur an sich selber,ich mache ihr jetzt keine Vorwürfe,aber das war falsch von ihr,oder vielleicht hat Sie nicht damit gerechnet das du dich da reinsteigerst,deswegen bin ich noch allein,um niemand zu verletzen,mein ex hat mich genau vor einem Jahr verlassen,und ich müsste erst mit mir klar werden.
Du musst jetzt versuchen an dir selbst zu denken,ich befürchte selbst wenn sie zu dir zurück kommt wird Sie dich unbewusst wieder verletzen,weil es so scheint als ob Sie mit der letzten Beziehung noch nicht innerlich abgeschlossen zu haben,und das kann dauern

21.12.2016 16:53 • #2


TheOneAndLonely

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Danke für deine Antwort!

Zitat:
Zu erst Respekt das sie dich aufgeklärt hat,das machen die wenigsten

Ja, in der Tat rechne ich es ihr hoch an, dass sie mit mir gesprochen hat und auch nach der eigentlichen Trennungn nochmal einem Gespräch zugestimmt hat.
Generell hat sie sich nichts zu Schulden kommen lassen und hat sich - zumindest soweit ich das einschätzen kann - immer sehr korrekt und ehrlich verhalten.
Das macht es ehrlichgesagt für mich noch schwerer. Vielleicht wäre es leichter, mir einzureden, dass es besser so ist, wenn ich ihr "wenigstens" irgendetwas vorwerfen könnte...

Zitat:
ich persönlich denke das du eine Übergangs Beziehung warst,Sie hat sich selber was eingeredet,warscheinlich von dem ex los zu kommen,Sie hat an dich nicht gedacht nur an sich selber,ich mache ihr jetzt keine Vorwürfe,aber das war falsch von ihr,oder vielleicht hat Sie nicht damit gerechnet das du dich da reinsteigerst,

Also ich gehe jetzt schon davon aus, dass sie ehrlich Gefühle für mich hatte und sich das nicht nur eingeredet hat. Klar, wissen kann man's nicht, aber ich hatte auf jeden Fall den Eindruck, dass das echt war.
Dass sich das so entwickelt und vor allem so schnell, haben wir sicher beide nicht kommen sehen. Aber das ging schon von beiden aus. Es war jetzt nicht so, dass das für sie nur ganz unverbindlich war und von mir einseitig ernst genommen wurde.
Sie war beispielsweise auch die erste, die als erstes vorgeschlagen hat, dass wir unsere Familien kennen lernen. Sie war auch die erste, die über die Zukunft unserer Beziehung gesprochen hat und schließlich die erste, die "Ich liebe dich" gesagt hat.
Wie schon im Eingangspost geschrieben, war es sicher so, dass ich intensiver in der Beziehung war und ihr wohl von Anfang an eine größere Rolle in meinem Leben eingeräumt habe, als sie mir, aber dass sie überrascht war, dass ich mich so reinsteigere, kann ich eigentlich ausschließen.

Zitat:
Du musst jetzt versuchen an dir selbst zu denken,ich befürchte selbst wenn sie zu dir zurück kommt wird Sie dich unbewusst wieder verletzen,weil es so scheint als ob Sie mit der letzten Beziehung noch nicht innerlich abgeschlossen zu haben,und das kann dauern

Da hast du sicher Recht, aber das ist leider nicht so einfach. Ich versuche ja, mich abzulenken und an mich zu denken, aber es gelingt mir nicht. Jeden Tag gibt es so viele Momente, die mich an sie erinnern und traurig machen, meine Gedanken kreisen einfach nur um sie. Am schlimmsten ist es, wenn ich versuche zu schlafe. Selbst, wenn ich es mal ganz gut hinbekommen habe, den Tag zu überstehen; spätestens, wenn ich abends im Bett liege, sind die Gedanken an sie wieder da.
Darüber, wie es wäre, wenn sie tatsächlich zurück käme, habe ich auch schon viel nachgedacht. Der Verstand sagt mir auch, dass das vermutlich nicht gutgehen und mich nur verletzen würde. Aber dennoch wünsche ich mir nichts mehr. Das Herz ist da einfach anderer Meinung als der Verstand...

22.12.2016 00:47 • #3




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