Hallo "Verwundert",
dass FD den Suizid als einzig verbleibende Option gesehen hat, macht einen traurig.
Ich hoffe, er hat nun seinen Frieden gefunden, und alle Hoffnungslosigkeit die in gequält hat ist nun vorbei.
Bin seit knapp 2 Monaten getrennt. Nach 18 Jahren auf und ab. Mein Ex hatte gestern Geburtstag...und das erste mal mit der NEXT gefeiert.
Oh ja, ich hatte letzte Woche den Suizid-Gedanken.
Bin aufgewacht und wieder einmal hat sich über Nacht nichts verändert. Der Schmerz, die Einsamkeit riesengroß.
Dann kam ganz kühl und klar der Gedanke, könnte ich dem Ganzen ein Ende setzen? Wie würde ich es tun?
(Will jetzt nicht weiter ins Detail gehen) Dann dachte ich, nee, im Haus kannst du das nicht machen. Ihm gehört noch eine Hälfte...und wer würde ein Haus kaufen wollen, in dem sich jemand das Leben genommen hat?
Also habe ich die Situation in mein Auto verlegt und im Geiste als End-Option abgenickt.
Ich bin nicht soweit, dass ich keinen anderen Ausweg mehr sehe. Habe liebe Freunde, die sich in dieser Zeit um mich kümmern. Wobei, ganz tief in mich hinein, lasse ich niemanden sehen, außer Euch.
Aber irgendwie war es beruhigend zu wissen...da gibt es immer noch einen anderen Ausweg, wenn es gar nicht mehr auszuhalten ist. Und ich kann heute darüber grinsen, dass ich mir Gedanken um den Wert des Hauses gemacht habe, was mich eigentlich gar nicht mehr interessieren bräuchte. Aber man würde sagen "typisch".
Ich gebe noch nicht auf...ich suche noch ein wenig nach dem Licht am Ende des Tunnels.
Liebe Grüße und kommt gut durch die Nacht
