Zitat von Derek868: Ich selbst habe nun lange, lange nicht losgelassen innerlich. Bei mir war das ein Prozess, der ziemlich genau ein Jahr gedauert hat.
Es ist völlig klar, dass keiner innerhalb kurzer Zeit umschalten kann. Loslassen ist ein Prozess, der sich hinzieht und der auch mal einen Rückschlag bedeutet. Die Zeit muss man sich nehmen.
Aber es geht auch um die Entscheidung, den Anderen gehen zu lassen. Faktisch ist er ja schon weg, aber die innere Bereitschaft fehlt, weil immer noch ein paar Fasern im Herzen sich einbilden, er könnte ja doch zurück kommen. Und diese Entscheidung "ich lasse Dich los, ich lasse Dich gehen in Dein anderes Leben ohne mich" muss man irgendwann fällen.
Wenn man das nicht tut, weil man es angeblich nicht schafft, läuft man Gefahr, in einer Endlosschleife aus Vermissen und falschen Hoffnungen sitzen zu bleiben. Und das hat null Effekt. Der Mann ist weg und hat seine Entscheidung gegen die TE getroffen. Und die TE hofft immer noch und das kann sie Jahre tun und auch das hat null Effekt. Es bringt keine Verbesserung der Lebensqualität.
Erst wenn man die Entscheidung getroffen hat, geht das Loslassen richtig los. Und das dauert seine Zeit. Natürlich ist es eine Zeit der Trauer und Tränen, aber auch manchmal der Sicht nach vorne.
Dennoch finde ich es unglaublich, mit welcher Naivität die TE immer noch diesen Vollhorst idealisiert und glaubt, wenn er sie begehrenswert und attraktiv findet, ist sie wer.
Ein leichtes Opfer für Männer, die sie nicht ernst nehmen.
Achtung muss man sich verdienen aber mit Unterordnung, Kleinbeigeben und Sich anbieten bekommt man keine Achtung, sondern wird allenfalls benützt.