HerrZ
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Zitat von renate7:Also fühl ich mich dann schon minderwertig.
Renate, merkst Du das nicht?
Dass es alles nur in Deinem Kopf stattfindet? Sein Kopf, sein Wille ist für Dich doch gar nicht existent.
Du nimmst ihn nicht ernst, sondern degradierst ihn zum Erfüllungsgehilfen Deiner Sehnsüchte. Und Dich selbst degradierst Du zum Opfer Deiner Ängste. Du suhlst Dich geradezu in "so wie er ist keiner":
Mag sein. Hoffentlich. Denn Menschen entwickeln sich. Normalerweise. Du verwehrst Dir das gerade selbst. Und erwartest dazu noch, dass er ebenso wie Du in einem Moment der Zeit verharrt, der aber unwiderruflich vorbei ist.
Du hast Angst. Ist legitim. Aber Dein Umgang damit, der ist selbstzerstörerisch.
Aus einem meiner Lieblingsbücher zum Thema Angst:
Ich darf mich nicht fürchten.
Die Furcht tötet das Bewusstsein.
Die Furcht führt zu völliger Zerstörung.
Ich werde ihr ins Gesicht sehen.
Sie soll mich völlig durchdringen.
Und wenn sie von mir gegangen ist,
wird nichts zurückbleiben.
Nichts ausser mir.
Und das führt zum springenden Punkt.
Genau da willst Du nicht hin(gucken). Du. Ohne ihn. Ohne jemand.
Du klammerst Dich an ihn, weil Du Dich nicht mit Dir selbst auseinandersetzen magst.
Und da, Renate, können wir hier nichts tun. Außer Dir zu sagen "Guck mal da hin". Doch Deine Augen öffnen, Schritte gehen? Musst Du selbst. Wirst Du selbst. Die Frage ist nur wann. Wenn er ne Neue hat? Wenn Du in 20 Jahren merkst, dass die Zeit zur Familiengründung hinter Dir liegt? Irgendwann wirst Du. Das ist unausweichlich.
Also, wann?