Jana91
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Mein Freund und ich sind seit einem Jahr zusammen. Aus der Not heraus musste ich vor zwei Monaten bei ihm einziehen, seine Worte dazu waren "wir schauen mal wie es läuft, wenn alles gut ist, bleibst du, wenn nicht, suchst du dir halt was anderes". Seit dem gibt er mir sehr oft das Gefühl, nicht willkommen zu sein. Generell habe ich nicht das Gefühl, dass ich ihm wirklich wichtig bin.
Im letzten Oktober wurde bei mir Brustkrebs festgestellt, OP, 10 bestrahlungen, er hat nicht einmal gefragt wie es mir geht oder versucht mir irgendwie zu helfen.
Im Januar hatte ich (durch die Medikamente) starke Beschwerden, musste ins Krankenhaus, das war Freitag auf Samstag Nacht. Er konnte mich weder Samstag noch Sonntag besuchen, weil er WoW spielen "musste". Aha. Jetzt habe ich wieder die selben Symptome wie im Januar und ziemliche Angst, das war schon ganz schön heftig, von ihm kommt nur "dann geh doch zum arzt". Wisst ihr was ich meine? Ich will nicht, dass er sich mega sorgen macht, aber ein bisschen mehr Aufmerksamkeit darf es schon sein. Durch solche Sachen, wovon es noch 1000 Situationen mehr gibt, fühle ich mich so unwichtig und einfach auch nicht geliebt. Kennt ihr das? Und das sind ja keine Kleinigkeiten, ich bin kein sterbende Schwan, der bei jedem schnupfen in seinem leid aufgeht, das ist ja schon etwas größeres. Aber da kommt einfach nichts und ich bin es so leid mich schlecht zu fühlen. Ich habe versucht, mit ihm darüber zu sprechen, da sagte er nur "was soll ich denn machen? Heulen?"
Versteht ihr was mich stört? Ich will einfach nur das Gefühl haben, wichtig für ihn zu sein.
Meine Mutter sagt bei sowas "Männer sind halt manchmal so, da musst du drüber stehen!" Nein muss ich nicht oder?
Tröstet mich bitte
Danke fürs Lesen, hoffe es war nicht zu lang oder irrelevant oder so.
Liebe Grüße