[quote author= link=board=allgemeines;num=1100690842;start=14#20 date=11/20/04 um 12:30:26][glow=red,2,300]Apropos männliche Logik : Wenn es um Sex geht greift die zuweilen etwas kürzer. Beruht aber auch meist auf Gegenseitugkeit. Erklärt sich von selbst ...
Wenn Du etwas "richtiges" machen willst : Lass Ihn los. Der Sex mit dir tut ihm wahrscheinlich gut. Schön.
[/glow]
[/quote]
Hierzu möchte ich folgendes loswerden...
>>> Die Frau spielt ihre auflösung im genuss, auch wenn er ausbleibt! deswegen richtig, ganz sicher beidseitig...und zur Männerlogik, ist es vielleicht interessant mal folgendes zu lesen...
Erinnerung an Lust ist die schwächste, die es gibt, sobald diese Lust nur noch aus Gedanken besteht, verkehrt sie sich in ihr eigenes Gegenteil: sie wird abwesend, und damit undenkbar.
ein mann, der an seiner frau leidet, ist selbst schuld ... was männer hörig macht: ihre verachtung der frau, die sie sich selbst nicht eingestehen; daher müssen sie verherrlichen und stellen sich blind; wenn die wirklichkeit sie unterrichtet, laufen sie zur nächsten, als wäre die nächste nicht wieder eine frau, und können von ihrem traum nicht lassen ... was man verachtet: ihre passivität, ihre koketterie noch da, wo es um ganz andere dinge geht, die permanenz ihrer frau-mann-position ;D, alle andern interessen entlarven sich als vorwand oder tarnung oder zwischenspiel

, ihr unstillbares liebesbedürfnis, ihre gewöhnung daran, dass sie bedient werden (streichhölzer) und immer das vorrecht haben, enttäuscht zu sein

, überhaupt ihr hang zum vorwurf, wobei der vorwurf erraten werden muss, ihr schweigen-können, sie wollen und können sich selbst undurchsichtig bleiben, ihr dulden-können, ihr kniff, das opfer zu sein, dazu ihre entsetzliche tröstbarkeit in jedem augenblick :-/, ihre flirt-anfälligkeit noch im glück, ihre bereitschaft und list dabei, dass sie es dem mann überlassen, was geschieht, und wenn der mann, um handeln zu können, wissen möchte, woran er ist, ihre kunst des offen-lassens, sie überlassen ihm die entscheidung und damit die schuld von vornherein, ihre kränkbarkeit überhaupt, ihr bedürfnis nach schutz und sicherheit und dazu der geisterhafte wankelmut ihrerseits, kurzum: ihr zauber ... der mann gibt sich um so ritterlicher, je mehr verachtung er zu verheimlichen hat ... der biologische unterschied: die frau kann in einer nacht mit zehn männern zusammensein, der mann nicht mit zehn frauen; er muss begierde haben

, sie kann es geschehen lassen auch ohne begierde; deswegen ist die *beep* möglich, aber nicht das männliche gegenstück. die frau, zur schauspielerei genötigt durch die eitelkeit des mannes, spielt ihre auflösung im genuss, auch wenn er ausbleibt; der mann weiß nie ganz sicher, was für die frau wirklich geschehen ist; es ist der mann, der sich preisgibt, nicht die frau; das macht ihn misstrauisch ... die frau ist ein mensch, bevor man sie liebt, manchmal auch nachher; sobald man sie liebt, ist sie ein wunder, also unhaltbar - (max frisch, mein name sei gantenbein)