Zitat von machiennelilly:Sich selbst genug sein, und den anderen als Ergänzung empfinden. Er der Partner, soll Partner sein. Was vermisst du genau? Höre in dich hinein. Was gibt er dir, was du selbst nicht hast?
Was vermisst du so sehr, dass du dir wünschtest, er wäre bei dir?
Wie war dein Leben ohne dieser Liebe. Fühltest du dich dort auch so verloren?
Was ich genau vermisse?Die körperliche Nähe, das in den Arm genommen werden, das Kuscheln, die Küsse, die Zärtlichkeit und Leidenschaft.
Den Austausch wie war Dein Tag, was ist so passiert, die Fürsorge und kleinen Aufmerksamkeiten...Aber an erster Stelle
der Austausch mit einer Person der man liebevoll zugewand ist.Das Gefühl es ist jemand da für mich zu dem ich immer zurückkehren kann, egal woher ich gerade komme weil man weiss die Person gehört zu mir und hat mich lieb.
Wobei das alles Dinge sind, die nicht explizit an IHN, den aktuellen Ex gebunden sind.Das hat mir nach jeder Trennung gefehlt.
Ich habe mich bisher in noch keiner Beziehung so "verloren" wie in dieser, wobei ich auch eher sagen würde- ich habe Teile
von mir verleugnet, nicht verloren.
In der Beziehung vor dem jetzigen EX hatte ich das Gefühl (hinterher), dass ich vll. zu "dominant" war, er viel für mich getan hat und ich öfters genommen hatte als gegeben.Nun wollte ich diesen Fehler nicht wieder begehen und "weicher" werden, mehr für den Partner tun, ihm öfters zeigen dass ich Kompromisse eingehe, er toll ist und die Wünsche des Partners mehr berücksichtigen als vorher.
Dass das Gefühl in der Beziehung dann sehr oft krampfig war, habe ich dem Fakt zugeschrieben, dass halt Arbeit an sich selbst nicht einfach ist, besonders wenn man sein Verhalten umstellt und dass es sich ja nicht sofort "normal" anfühlen kann, sondern erst wenn es Gewohnheit geworden ist.
Ist es nicht eine Ironie des Schicksals ausgerechnet einen "passiv-aggressiven" Menschen zu treffen bei dem man sich anstrengen konnte wie man wollte, es hätte nie gereicht?
Ich habe mal gesucht nach "Beziehungsdr. Mensch" aber da kam so einiges zusammen und Deinen Beitrag dazu habe ich glaube ich nicht gesehen...
Magst Du es mir nochmal kurz erklären, Deine Sicht?
Ich stelle nur bei mir fest- wenn ich niemanden habe mit dem ich mich gedanklich beschäftigen kann (sei es IN einer Beziehung, da denkt man ja auch oft an den Partner-posiitiv meistens) oder eben wie jetzt...Ich weiss nicht so recht worauf ich meine Gedanken fokussieren soll.Ich bin die ganze Zeit am "analysieren" und wie Du sagst ,ja- "In seinem Kopf"....
Ich weiss aber nicht woran oder womit ich mich sonst gedanklich beschäftigen kann- das übertönt alles weil es so in Schräglage geraten ist.Bzw. kaputt ist...