Zitat von PuMa:Im Hotel? Bei ihm? Im Auto? Wenn Sommer, dann egal wo, Hauptsache es guckt keiner zu ( wobei manche wollen dass ja ).
Aber bei ihm zu Hause ist doch das Risiko noch erhöht. Er kennt seine Nachbarn, er weiß, wo und wie er aufpassen kann. Und im Auto ist das Risiko doch auch da, dass es zu Übergriffe kommt.
Ich finde es ganz schwierig, wenn dieses Argument kommt, dass jemand falsche Signale aussendet. Dass es ja auch sein kann, dass jemand ja sagt und nein meint oder andersherum. Dass die nonverbale Kommunikation anders ist, als die verbale.
Denn damit verlagert sich die Verantwortung.
Die Tat wird verharmlost. Nach dem Motto: Ihr Nein war zu uneindeutig. Sie wollte ja doch, aber hat sich nur geziert.
Genauso mit diesem Tatgeschehen: aufreizend, halb *beep* und aufreizend im unbeleuchteten Park.
Auch da, mag der Andere als aufreizend empfinden, trotzdem bleibt der eine ein eindeutiger Täter und es gibt ein eindeutiges Opfer.
Meiner Meinung nach ist das Problem nicht, dass Menschen unklare Signale senden, dass jemand ein erhöhtes Risiko eingeht, sondern dass Täter einen sehr guten Blick für vermeintliche Opfer haben. Und dass es meist nie so ist, dass Opfer ein erhöhtes Risiko eingegangen sind, sondern dass sie sich als Opfer ausgesucht wurden. Völlig egal, was sie an hatten und was für Signale sie ausgesendet haben.