Zitat von Anaria: Selbstverständlich darf ich Dank erwarten. Das nennt sich Anstand, Charakter und gute Erziehung.
NACK.
Wenn wir das ganze ein wenig philosophisch betrachten:
Liebe in ihrer Reinstform ist kein tit for tat. Ich gebe mich hin (auch im übertragenen Sinn : investiere ideen Geld, Mühen, Zeit), um dem anderen etwas Gutes zu tun. In dem Moment, wo ich ERWARTE, eine Belohnung (und sei es Dankbarkeit) zu bekommen, begehe ich strenggenommen einen Verrat an der Liebe.
Wenn mir das Glück hold ist und ich geliebt werde, dann bekomme ich ebenso Hingabe, und sei es "nur" Dankbarkeit.
OT: Jemanden den Hinter wischen ist sicherlich keine angenehme Aufgabe, aber zu wissen, dass ich meinen Patienten gut versorgt habe, er ist sauber und frisch, so finde ich das schon als befriedigend. manche Leute pflegen eben genau deshalb.
In Deinem konkreten Fall: Wie hatte die Mutter das denn wahrgenommen, hatte sie sich gefreut, ha sie eine Reaktion gezeigt?
Insofern ist das, was dein Mann gemacht hat ein Zeichen für, dass er Dich nie geliebt hat.
Die andere Frage ist: Wie gehst Du damit um, dass er noch nicht einmal es sieht, dass Du SEINE Mutter, für die er in erster Linie verantwortung hat, gepflegt hast? Antwort: Es war ihm offensichtlich egal- er hat Dich nicht gesehen und nicht geliebt. Und das wiederum ist verletzend.
Wie schon eine Vorrednerin schrieb, was Du jetzt daraus machst, ist Deine Verantwortung. Du bist für Dein Wohlergehen zuständig- nicht die anderen.