Mutti4Kids
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ich möchte gern Eure Meinungen und Tipps zu folgender Situation:
Nach 12 Jahren Ehe mit 4 Kindern (12,10,8,1) erfolgt die Trennung durch meinen Mann mit der Begründung, dass es aufgrund der doch recht vielen Streitereien vor allem vor den Kindern nicht so weiter gehen dürfe. Dabei sei insbesondere die enttäuschte Hoffnung, die sich nach der Geburt des letzten Kindes einstellte, ausschlaggebend.
Grundsätzlich ist die Begründung nachvollziehbar, auch wenn es sehr schmerzte.
Zunächst dachten wir darüber nach, in Form einer quasi Eltern-WG die Trennung für die Kinder zu versuchen, stellten jedoch beide ziemlich schnell fest, dass das wohl nix wird und er doch sich was eigenes suchen müsste.
Er hat parallel zur Trennung Kontakt zu einer Nachbarin aufgenommen, mit der ich bis vor zwei Jahren eng befreundet war und er eben auch eine lockerer Freundschaft hatte. Diese hatte mal vor einigen Jahren (ca.6) eine Affäre im Haus mit einem anderen Nachbarn. Nun ist es so, dass er dann beschlossen hat, zu ihr zu ziehen und das jetzt auch durchgezogen hat. Dabei hat er auch mir und den Kindern gegenüber bereits vor dem Auszug und auch danach gesagt, dass sie ihm gut tue und sie deshalb mehr Zeit mit ihm verbringe, auch wenn die Kinder dabei sind. Eine Beziehung führen sie wohl aber nicht.
Mich schmerzt das natürlich und macht es wütend, so dass es mir echt schwer fällt, zu akzeptieren, dass die Kinder zu ihm und ihr in die Wohnung gehen und dort betreut werden oder sie dabei ist, bzw. er Sachen mit ihr unternimmt. Dies habe ich auch meinen Kindern so gesagt. Er sagt nun aber, da die Kinder auch nicht sie dabei haben wollen, dass ich mit diesem Verhalten und Reden, die Kinder negativ beeinflusse.
Ich bin jedoch der Meinung, dass die Kinder eher aus sich selbst heraus so reagieren.
Wie seht Ihr das? Sehe ich das wirklich aufgrund des Trennungsschmerzes zu eng und beeinflusse damit die Kinder oder sehe ich das richtig, dass das für die Kinder überhaupt nicht gut ist? Ich bin der Meinung, es verletzt die Kinder, dass er so nah zu uns bei einer anderen Frau wohnt, Dinge mit ihr unternimmt und sie oft dabei ist, wenn die Kinder da sind.
Oder muss ich die Situation tatsächlich akzeptieren und den Kindern diese Akzeptanz ebenfalls vermitteln, damit sie weiterhin zu ihren Vater wollen und nicht anfangen, ihn zu meiden? Freue mich auf echten Rat dazu!