Zitat von Elfe11:Wirst du öfters wütend im Gespräch ohne Grund?
Bist du öfters verletzt, wenn du keine WhatsApp zurück erhälst auf Kleinigkeiten, Belanglosigkeiten?
Findest du das selbst okay?
Ich wollte dich aber noch fragen:
1. Was hätte er besser machen können in Eurer Beziehung?
2. Warst du so glücklich in den letzten Lockdown Wochen mit ihm? Wenn nein, warum nicht. Wie oft habt Ihr gestritten?
3. Was hat er für dich gemacht?
Nein, Tatsache bin ich ein sehr friedlicher und harmonischer Mensch.
Ich kann es aber absolut nicht leiden wenn man Dinge unterstellt obwohl überhaupt keinen richtigen Einblick in die Situation oder die Umstände hat.
Und nein, ständig verletzt von Kleinigkeiten oder nachtragend bin ich nicht.
Man kann mich schnell verletzten ja, aber ich kann sehr wohl unterscheiden ob das jemand absichtlich gemacht hat oder ob es einfach ein Missverständnis war.
Zu 1.
Vorallem hätte er offener mit mir reden sollen.
Dann hätten wir uns so manches Missverständnis oder Streit sparen können, auch schon vor dem Lockdown. (Aber vor dem Lockdown sind wir aus einem Streit zumindest noch gestärkt und mit gewachsenem verständnis für den anderen hervorgegangen.)
Ich hätte mir manchmal ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen und Trost und weniger direkte Orientierung auf Problemlösung gewünscht. (aber ich glaub das ist generell ein Problem zwischen Männern und Frauen.)
Ich hätte mir gewünscht dass er sich etwas mehr für meine Familie interessieren würde bzw. nicht so "offen" gezeigt hätte dass er nicht so richtig Lust hat da mit hin zu kommen.
Und dass er manchmal nicht jedes Wort so auf die Goldwaage gelegt hätte, nur weil ich mich mal wieder blöd und unbedacht ausgedrückt oder formuliert habe.
2. Nein ich war nicht glücklich in den Lockdown-Wochen, weil ich seine Wesensänderung nicht verstanden hab (siehe mein vorheriger Beitrag) und mich mit zunehmender Zeit ungeliebt und nicht mehr wirklich wertgeschätzt gefühlt hab.
Wir haben in der Zeit relativ oft gestritten, weil ich oft versucht habt zu erklären was mir fehlt bzw. rauszufinden was ihm fehlt und wir dadurch viele Diskussionen hatten. Ich konnte ja nicht wissen dass ihn das noch mehr unter Druck setzten würde.
3. Mich gesehen. Mich verstanden und mich akzeptiert so wie ich bin. Nur wenn er merkte ich verschlimmere meinen Zustand selbst hat er das dann nicht akzeptiert.
Er hat mir in den Hinter getreten wenn es nötig und angebracht war und mich getröstet wenn das nötig war.
Er hat mich bei allem unterstützt (Umzug, Wiedereingliederung, Therapie, usw.) und mir z.B. beim Umzug so viel Stress abgenommen wie möglich.
Hat mich schlauer gemacht indem er mir viele neue Dinge erklärt und gezeigt hat.
Er hat mich zum lachen gebracht und aufgemuntert mit seiner teilweise verrückten Art.
Mit mir rumgealbert weil er wusste ich mag das.
Mich motiviert wenn ich keine Lust auf Sport hatte.
Sich um mich gekümmert wenns mir körperlich nicht gut ging.
Mir Nähe und Geborgenheit gegeben und das Gefühl angekommen zu sein.
Ich könnt noch ewig so weiter machen.
Kurz gesagt: F. ist sicher alles andere als perfekt. Aber für mich der Mensch der mir das Gefühl gibt angekommen zu sein und gesehen und verstanden zu werden. Und zwar genau so wie er ist, mit seinem ganzen Selbst.