Zitat von thegirlnextdoor:Was würdest du stattdessen sagen? Die Kinder werden die Lüge merken. Sie sind ja nicht mehr 10 sondern erwachsen und haben eigene Kinder. Ganz so naiv und leichtgläubig ist man da auch nicht mehr, und ich habe schon mit 10 gemerkt, wenn meine Eltern gelogen haben. Nicht jetzt und nicht in Bezug auf die 18 Männer! ...
Da hast du etwas völlig falsch verstanden. Wie kommst du darauf? Ich halte von Belügen der Kinder überhaupt nichts.
Bitte genau lesen, mir ging es ausschließlich um die Verwendung des Wortes "Betrug" und deren Umgehung ohne zu
lügen. Also um eine Umschreibung. Selbstverständlich es ist sehr wichtig, dass die beiden sich darauf einigen und auch
beibehalten, was den Kindern erzählt wird.
Zitat: Zitat von Gast2000:
Die Ehe wurde von beiden einvernehmlich geöffnet (Vereinbarung).
Zitat:Nicht jetzt und nicht in Bezug auf die 18 Männer!
Das war mitnichten vereinbart.
Davon abgesehen könnte so etwas die Kinder womöglich noch mehr schockieren.
Sorry, auch hier interpretierst du meinen Text falsch. Das steht in meinem Post nicht. Die Öffnung der Ehe
war zu einem völlig anderem, lange zurückliegenden Zeitpunkt. Unabhängig davon war das lt.TE eine generelle
Vereinbarung, die eine zusätzliche Beziehung zur 3. beinhaltete. Also eine Öffnung der monogamen Ehe.
Was zwischen den beiden EL vereinbart wurde (Grenzen, Ausschlüsse usw.) wissen wir nicht. Ich vermute,
der TE hat das nur auf die 3. Person (Freundin) bezogen, sie jedoch darüber hinaus gehend. Wenn es an klare
Absprachen und Grenzziehungen gefehlt hat und die Ehe nicht klar und eindeutig vereinbart wieder geschlossen
wurde, liegt das auch in der Verantwortung des TEs (dieser Teil).
Meine Intention ist den TE möglichst vor vermeidbaren Fehlern im Umgang mit der Trennung zu bewahren. Für
mich hat der TE wesentliche, vermeidbare, Fehler gemacht, die von ihr genutzt und ausgenutzt werden könnten.
Ihre Erzählung - wie beschrieben - könnte intern und extern ihm schaden und auch das Verhältnis zu den Kindern
belasten.
Offenbar habe ich mich insgesamt nicht deutlich genug ausgedrückt. Es geht mir nicht darum, die EF des TEs hier in
irgendeiner Form zu verteidigen - für mich wäre die Weiterführung der Ehe keine Option -, aber dennoch die Rolle des
TEs im Gesamtbild zu sehen und darauf hinzuweisen, was möglichst, aus Eigennutz und eigene Fehler im Umgang
mit der Trennung und ihr zu vermeiden.
Das ist lediglich meine Sicht und Meinung, die man selbstverständlich nicht teilen muss. Der TE kann sich das für
sich richtige herausziehen.