@acre
Zitat von acre:
Falsch. Selbst bei Höhenangst ist es cleverer sich immer mal damit zu konfrontieren um die Angst zu beherrschen. Angst aus Unwissenheit was Krankheitsverläufe und Behandlungsmöglichkeiten betrifft zuzulassen ist einfach nur dumm.
Na klar man kann immer an sich arbeiten, wenn man Zeit und Muße hat (und nicht den ganzen Tag arbeiten muss) - trotzdem ist es ein Gefühl und Gefühle sind nicht steuerbar.
Zitat von acre: Dann hast du traurigerweise das letzte Jahrzehnt in Therapieentwicklung verpasst. Zum einen gibt es Prep für verhütungsschwache promiskuitive Menschen. Zum anderen ist HIV mittlerweile gut behandelbar und die Lebenserwartung entspricht der eines HIV-freien Menschen. Häufig drückt die Therapie die T-Zellen so weit runter, dass positive Menschen nicht mal mehr ansteckend sein müssen.
Das hört sich an, als wenn das ein Pharmalobbyist geschrieben hat. Derartige Medikamente verursachen übrigens schwerste Nebenwirkungen. Ich kenne genug Menschen, die solche Klopper nehmen müssen und die sehen alle nicht aus wie das blühende Leben - schön ist anders!
Na klar haben solche Präparate eine bestimmte Wirkung, aber auch nicht ewig. Das Problem dabei ist, dass sie auch nur eine gewisse Zeit wirken, dann muss auf Alternativpräparate umgestellt werden.
Vielleicht ist Dir auch bekannt, dass trotzdem weitere Begleiterkrankungen auftreten (ständige Entzündungen, Kaposi-Sarkom) und dass HIV Patienten dazu neigen auch noch Hepatitis und sonstige Krankheiten in sich zu tragen.
Zitat von acre: Dann reden wir wahrscheinlich über Syphillis oder Gonorrhoe. Beides ist ärgerlich aber durch Antibiotikatherapie gut behandelbar. Nehmen wir mal an ihr Rachen ist betroffen, dann sollte sie jetzt ihre Enkel vielleicht nicht küssen, aber in wenigen Wochen ist sie wieder safe.
Theoretisch kann man das so sehen, aber praktisch ist das ekelhaft!
Versuche Dich einfach mal in ein Kind reinzuversetzen, dem die Mutter so etwas erzählt - geht gar nicht!