Mein Leben gerät aus den Fugen, gibt es eine Chance?

DavidD.

Hallo ihr Lieben, ich brauch eure Hilfe!
(leider langer Text)

Weis gar nicht so recht, wie ich anfangen soll...

Ich lernte mein Traummädchen kurz vor meinem 23ten Geburtstag vor fast 6 Jahren kennen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Beziehung bzw. mich jemals richtig verliebt, hatte höchstens kurze Affären wo für mich keine Gefühle im Spiel waren, war sozusagen nie bereit oder reif für mehr und genießte das Partyleben. Bei ihr war alles anders, es war von Anfang an eine Bindung da, die ich mir in der ersten Zeit gar nicht erklären konnte. Sie hat mir sozusagen den Kopf verdreht, und ich wusste gar nicht wie mir geschieht. Zum ersten mal in meinem Leben habe ich mich richtig verliebt und als mir das klar wurde, war es ab diesem Zeitpunkt einfach nur wunderschön, dieses Gefühl zu erleben und ich dachte all die Jahre dass wir für immer zusammen sein werden und nichts unsere Liebe jemals zerstören kann. Und mit jedem Jahr und jedem schönen Erlebnis liebte ich sie immer mehr.

Sie hatte in Bezug auf die Liebe schon mehr Erfahrung, mehrere Beziehungen. Genau deswegen kann ich heute sagen, dass es ihr sehr gefallen haben muss, meine bedingungslose Liebe zu erfahren.
Außerdem ist sie ein sehr gutmütiger, liebevoller und positiver Mensch, war immer hilfsbereit und kein einziges mal in all den Jahren auch nur in irgendeiner Art und Weise ungut zu mir, kein einziges mal! Sie ist zwar selbstbewusst, zielstrebig und wusste schon immer was sie will, aber dennoch ein schüchtener und zurückhaltender Mensch, sehr geheimnissvoll. Ihre beste Freundin erzählte mir kürzlich, dass sie ein Helfer-Syndrom hat und ihre vorigen Partner Problemkinder waren.

Kurz bevor ich sie kennen lernte, hatte ich meine 3-jährige Karriere beim Heer beendet, weil mich die Arbeit dort nicht mehr zufrieden stellte. Zuvor machte ich eine Lehre zum Installateur, welche ich nicht fertig gemacht habe. Ich stand also nach dem Heer ohne Zukunftsidee, ohne Abschluss und ohne Wohnmöglichkeit da und heute kann ich sagen, dass ich ab diesen Zeitpunkt immer mehr in ein tiefes Loch gefallen bin, ohne es wirklich zu bemerken.

Wir lernten uns also kennen und sie bekam meine Situation schnell mit. Nach nur einem Monat bin ich bei ihr eingezogen, was im Nachhinein betrachtet DER große Fehler war. Ab diesem Zeitpunkt begann einerseits die schönste Zeit meines Lebens, wir hatten viele schöne Momente und genossen die Liebe in vollen Zügen, ich war überglücklich in Bezug auf die Beziehung und wir haben nahezu jede freie Minute bis fast zum Schluss miteinander verbracht. Andererseits kamen nach und nach schwere Zeiten, ich wurde depressiv und unzufrieden mit mir selbst und der Welt und habe lange Zeit nicht gemerkt, was da eigentlich mit mir passiert. Die Liebe hat mir in all den Jahren zwar immer wieder Kraft gegeben, aber ich konnte mit dieser Situation nicht richtig umgehen. Dadurch dass sie immer zu gutmütig war und mich in vielen Bereichen unterstützt hat, mich regelrecht bemuttert hat, oft auch ohne dass ich es wollte, habe ich mich unbewusst immer mehr gehen lassen und nicht auf mich geschaut, mein Zustand wurde dadurch immer schlimmer.

Am Anfang waren es Schübe, ich konnte mir das selbst nie erklären, sie kamen ohne wirklichen Grund und dadurch sind Dinge passiert, die mich heute unglaublich belasten. Ein Beispiel: Wir fuhren mit ihrem Auto auf Winterurlaub, am ersten Tag gingen wir Snowboarden und am Abend kurz vor dem schlafen gehen bekam ich Lust aber sie war schon zu müde. Normalerweise absolut kein Problem, aber plötzlich hatte ich mich nicht unter Kontrolle, ich kann es nur so beschreiben dass ich wütend wurde und unbedingt dort weg musste. Wie von Sinnen und ohne ein Wort zu reden, packte ich meine Sachen, nahm einfach ihren Autoschlüssel, stieg in ihr Auto, fuhr nach Hause und ließ sie dort alleine zurück! Erst als ich zuhause ankam, konnte ich mich beruhigen, rief sie sofort an und habe mich tausendmal entschuldigt, ohne mir im Klaren darüber zu sein, welche Tragweite solch ein Verhalten gegenüber dem Partner hat.
Ich wusste damals zwar, dass es nicht ok war, dachte mir aber immer dass es nicht so schlimm für sie ist und dass ich ja derjenige bin, dem es schlecht geht. Wahrscheinlich auch deswegen, weil sie mich im Grunde während der Beziehung nie verletzt oder enttäuscht hat und ich dieses Gefühl nicht kannte.

Die Beziehung dauerte genau fünfeinhalb Jahre, und während dieser Zeit sind viele solcher Momente passiert. Momente, in denen ich sie im Stich gelassen habe und ich ihr sehr weh getan habe und selbst dabei völlig kalt geblieben bin, ohne mir richtig bewusst darüber zu sein was ich da eigentlich mache. Über die Jahre schlich sich dann ein Dauerzustand ein, dass heisst es passierten immer weniger diese spontanen Aussetzer, aber dafür war ich meistens schlecht gelaunt und habe so in den Tag hinein gelebt. Außerdem war ich oft agressiv, sie wusste zwar dass ich ihr selbst nie etwas antun würde aber heute weis ich, dass sie trotzdem oft Angst hatte. Es gab Situationen, in denen ich unberechenbar war und ich auf andere Leute losgegangen bin, während sie dabei war. Es gab während der Beziehung bereits 3 Trennungen ihrerseits, aber nie waren sie lang genug um etwas zu bewirken und sie kam zu schnell wieder zurück.

Die meiste Zeit war ich arbeitslos, hatte keine Hobbys mehr, ich verlor meinen gesamten Freundeskreis, bin in der Entwicklung stehen geblieben und habe mein Leben nur noch auf sie und ihre Liebe gerichtet, ohne dabei wirklich etwas für die Beziehung zu tun und habe in einer Illusion gelebt. Sie war trotz allem immer für mich da und wollte mir helfen, hat sich aber beruflich und privat weiterentwickelt und auf sich geschaut.

Es konnte nicht anders kommen, vor fast 4 Monaten die endgültige Trennung und mit dieser die große Erkenntnis! Nicht gleich am Anfang, aber erst durch diese Trennung wurde mir bewusst, was da alles in all den Jahren überhaupt passiert ist und in welcher Situation ich mich befinde. Es war einerseits wie eine Befreiung aus dem Loch und andererseits gleichzeitig eine Desillusionierung, mir wurde bewusst dass Liebe auch Grenzen hat und was ich verloren habe.

Zuerst bin ich ihr wie immer hinterher gelaufen, schrieb unzählige SMS und Briefe, wollte sie unbedingt zurück. Aber als im Gegenzug zu den vorherigen Trennungen nur noch nichts oder Abweisung zurückkam und ich zum ersten mal Verletzung und Enttäuschung erfahren habe, hat es irgendwann "klick" gemacht.
Ich weis jetzt dass diese Trennung auch für sie letztendlich eine große Befreiung war und das es ihr jetzt sehr gut geht. Und wenn ich nicht angelogen wurde, hat sie bereits einen Neuen. Ihre letzte Nachricht weis ich noch auswendig: "Ich habe bereits abgeschlossen. Ich habe bereits jemand Neuen. Bitte respektiere das und melde dich nicht mehr! Alles Gute, Claudia."

Leider wurde mir erst durch die Trennung bewusst, was ich ihr angetan habe und ich wundere mich jetzt selbst, wie sie es so lange mit mir aushalten konnte mit all den Verletzungen und Enttäuschungen. Gleichzeitig kann ich euch aber versichern, mich belastet mein Verhalten während der Beziehung jetzt so sehr, dass ich nicht weis wie ich damit fertig werden soll und das Gefühl habe, dass ich daran zu Grunde gehe. Ich habe jahrelang in einer Traumwelt gelebt und sie grenzenlos geliebt und trotzdem habe ich sie immer wieder sehr verletzt.

Heute weis ich dass die Beziehung, so wie sie gewesen ist, für uns beide definitiv nicht gut war. Ich glaube, wenn ich damals nicht bei ihr eingezogen wäre oder sie mich zumindest bei der ersten Trennung lange genug schleifen gelassen hätte, dann wären wir heute an einem ganz anderen Punkt. Aber man kann ihr nichts vorwerfen, sie hat es immer nur gut gemeint und hat versucht, mir durch ihre Liebe und Hilfe die schöne Seite des Lebens zu zeigen. Leider war das genau die falsche Weise, weil ich mich dadurch nur noch mehr gehen hab lassen und in einer Illusion gelebt habe.

Ich bin an einem Punkt, wo ich nicht mehr weiter weis, bin am Ende meiner Kräfte und liebe sie immer noch so sehr, dass ich sie zurück haben will. Eines weis ich für die Zukunft ganz genau, nie wieder kann ich mich so verhalten wie ich es in der Beziehung getan habe, nie wieder! Ich lebe derzeit bei meiner Mutter, bin mittlerweile 28,5 Jahre alt, bin arbeitslos, habe 30.000 € Schulden, habe zwar den Installateur-Abschluss während der Beziehung nachgeholt, aber kann den Beruf nicht gut und er macht mir keinen Spaß. Ich weis dass ich mich in einer ernsten Lage befinde, Probleme habe und Hilfe brauche und so schnell wie möglich zurück ins Leben und zu mir selbst finden muss.

Aber abgesehen davon, trotz allem wünsche ich mir immer noch eine Zukunft mit ihr. Denkt ihr dass es irgendwann noch eine Chance geben kann, oder befinden wir uns an einem Punkt wo ich sie gehen lassen sollte? Nichts wäre schlimmer, sie ist das einzige Mädchen für mich... ich liebe sie immer noch grenzenlos!


Danke für jegliche Art von Hilfe!

David

04.06.2013 14:50 • #1


Oliver007


Hallo David,

puhh...ernste Lage...

ABER !

Jedes Problem was du hast, bringt dich als Mnesch weiter, das erstmal als erstes.

Ich verstehe dich gerade zu gut, ich befinde mich auch gerade im LK. du darfst aber nie vergessen wer du bist und warum du lebst, wir Menschen leben nicht für eine Partnerschaft, sondern wir leben für uns, die Partnerschaft ist ein schöner Nebeneffekt in unserem Leben.
Trennungen sind schmerzhaft und gehören nun einmal dazu, wie viele Menschen verzweifeln daran und schauffeln sich ihr Loch immer tiefer durch all die Ängste die sie in dieser Phase durchleben müssen.
Du kannst trauern und Wut haben usw. aber vergiss nie wer du bist.
In so einer Situation ist einen immer am Anfang alles egal, man fokusiert sich nur noch auf das eine Problem und denkt jede Minute an den EX-Partner.
Du musst im Endeffekt selbst entscheiden was gut für dich ist, die meisten wollen sogar trauern und holen sich nebenbei auch noch Hilfe in Foren um nicht allein mit der Situation dazustehen.
Ich persönlich habe auch getrauert und geheult, das volle Programm eben.
Aber ich frage mich jetzt, warum ich das tu, habe ich Angst allein durchs Leben zu gehen, habe ich Angst allein zu sein in meinen vier Wänden.
Nein, habe es gemacht weil es mit gut geht dabei, du wirst irgendwann merken, das du für etwas anderes bestimmt bist.
Ich kann dir einen Tipp geben: lege alles beiseite was du von ihr hast und räume sie vorerst aus deinem Leben, kümmere dich um dich und unternehme was, denke ruhig auch ab und zu an sie aber fokusiere dich hauptsächlich auf dich selbst.
Lass erstmal Zeit dazwischen kommen, damit sich eure Gemüter beruhigen können, sie leidet auch unter der Trennung glaub mir.
Für sie ist es auch nicht einfach, wenn sie aber sieht, dass du dich nicht meldest und alles um dich herum löschst, alle Sozialen Plattformen meidest, dann wird sie aufmerksam und sorgt sich usw.

Lass ein wenig Zeit verstreichen und gib euch beiden die Ruhe...

04.06.2013 15:34 • #2



Hallo DavidD.,

Mein Leben gerät aus den Fugen, gibt es eine Chance?

x 3#3


DavidD..


Danke Oliver007 für deine Anwort!

Ich muss noch ein paar Dinge loswerden...

Da ist so viel Schlechtes was ich ihr angetan habe und mir war es in all den Jahren nie bewusst. Erst durch die endgültige Trennung kann ich nachvollziehen, wie sie sich dabei gefühlt haben muss. Ich fühle mich deswegen so mies, dass ich mir am Liebsten selbst etwas antun würde und hab das Gefühl, dass ich mir nie wieder in den Spiegel schauen kann. Ich hatte in all den Jahren kein einziges mal den Gedanken, ihr absichtlich weh zu tun und dennoch ist es passiert. Und ich kann einfach nicht begreifen, warum sie trotzdem so lange Zeit zu mir gestanden und für mich gekämpft hat, bis sie letztendlich keine Kraft mehr hatte.


Ich erinnere mich an den ersten großen Schub. Es war ihr erster Geburtstag, den wir gemeinsam erleben sollten. Es war um die Mittagszeit, ihre Familie wohnt in einem Haus gleich ums Eck und alle haben dort bereits auf uns gewartet um zu feiern. Wir waren zuhause bereits in den Startlöchern und ich weis nicht mehr was sie zu mir sagte, aber plötzlich passte mir irgendwas nicht und ich hatte das Gefühl, ich muss so schnell wie möglich weg. Ich sagte zu ihr, dass ich auf alles schei., hab meine Schuhe angezogen und bin losgestartet Richtung Bahnhof. Der Fußweg dauerte 5 Minuten durch die Ortschaft und ich ging wie eine Maschine zum Bahnhof, während sie mir unter Tränen schreiend den ganzen Weg hinterherlief, wollte mich aufhalten und eigentlich nur das ich bei ihr bleib. Aber ich ging weiter wie eine Maschine zum Bahnhof und ignorierte sie. Dann kam auch gleich der Zug, ich stieg ein und sie ebenfalls, total unter Tränen und fragend, was denn mit mir los ist. Aber ich ignorierte sie, setzte mich hin und dann kam der Schaffner um nachzusehen was da los ist. Ich wurde aggressiv, sie bekam Angst und stieg deswegen bei der nächsten Station aus. Ich kann mich erinnern dass sie sich dort auf den Boden legte und weinte, es muss ihr das Herz gebrochen haben und mir war das damals nicht einmal bewusst. Ich fuhr zu meiner Mutter und als ich ankam war ich wieder ruhig, hab sie sofort angerufen und mich entschuldigt, aber ohne mir im Klaren darüber zu sein was ich wirklich getan habe, an ihrem ersten gemeinsamen Geburtstag...

Oder unser erster gemeinsamer Urlaub in Italien, wir fuhren mit dem Zug und die Reise dauerte etwa 12 Stunden. Ich kann mich noch erinnern, wir packten unsere Sachen und waren gut gelaunt, gingen zum Bahnhof und stiegen in den Zug. Und dann war ich plötzlich ohne Grund so schlecht drauf, dass ich nahezu die gesamte Reisedauer nicht mit ihr redete. Zwischendurch sperrte ich mich immer wieder im WC ein um eine nach der anderen zu rauchen, während ich sie alleine mit fremden Menschen im Abteil ließ. Wir kamen an, checkten ein, gingen ins Zimmer, dann nahm ich noch ein paar Sachen und ging einfach. 2 Stunden wanderte ich durch die Gegend und am Strand, bis ich wieder normal wurde und zu ihr ging. So begann unser erster gemeinsamer Urlaub.

Da ist in all den Jahren noch so viel mehr passiert, unzählige Male habe ich sie einfach stehen lassen und bin gegangen, habe ihr Kälte gezeigt und das Gefühl gegeben dass sie mir egal ist, war in wichtigen Momenten nicht da für sie. Habe Dinge von ihr kaputt gemacht und nie ersetzt. Habe sie runtergemacht vor anderen Leuten oder auch wenn wir alleine waren. Habe ihr durch meine Lebensweise und mein Verhalten immer wieder gezeigt, dass ich nicht bereit bin an der Beziehung zu arbeiten. Und trotzdem hat sie an mich geglaubt, war nie böse und immer da. Ich verstehe das alles nicht, warum habe ich das all die Jahre nicht gesehen? Warum erst jetzt nach so langer Zeit und wo es zu spät ist? Ich wollte ihr niemals etwas tun, ihr zeigen dass ich der Richtige bin, aber gemacht habe ich mehr als das Gegenteil.
Ich weis dass ich das nie wieder gut machen kann. Sie sagt zwar das sie mir nicht böse ist und weis das ich nicht absichtlich so gewesen bin, trotztem ist mir jetzt bewusst dass all diese Dinge tiefe Wunden bei ihr hinterlassen haben.
Ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen und all das ungeschehen machen. Es kann keine Ausrede geben und ich weis nicht wie ich damit leben kann, jetzt zu wissen dass ich jahrelang ein riesengroßes Ar. zum wichtigsten Menschen in meinem Leben gewesen bin.
Ich müsste sie für den Rest ihres Lebens in Ruhe lassen, und trotzdem liebe ich sie so sehr dass ich sie zurück haben will. Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben, alles ist einfach nur noch hässlich.

04.06.2013 17:21 • #3


fantasievolle


32
4
warum müsst ihr männer immer weglaufen?
ich kann es nicht verstehen eine situation passt euch nicht,ist kompliziert und schwupps ihr haut ab.
kein bisschen konfliktfähig
was soll den das?
eine erklärung wäre wirklich mal sehr interessant

04.06.2013 17:42 • #4


ft


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Zitat von Oliver007:
Hallo David,

puhh...ernste Lage...

ABER !

Jedes Problem was du hast, bringt dich als Mnesch weiter, das erstmal als erstes.

Ich verstehe dich gerade zu gut, ich befinde mich auch gerade im LK. du darfst aber nie vergessen wer du bist und warum du lebst, wir Menschen leben nicht für eine Partnerschaft, sondern wir leben für uns, die Partnerschaft ist ein schöner Nebeneffekt in unserem Leben.
Trennungen sind schmerzhaft und gehören nun einmal dazu, wie viele Menschen verzweifeln daran und schauffeln sich ihr Loch immer tiefer durch all die Ängste die sie in dieser Phase durchleben müssen.
Du kannst trauern und Wut haben usw. aber vergiss nie wer du bist.
In so einer Situation ist einen immer am Anfang alles egal, man fokusiert sich nur noch auf das eine Problem und denkt jede Minute an den EX-Partner.
Du musst im Endeffekt selbst entscheiden was gut für dich ist, die meisten wollen sogar trauern und holen sich nebenbei auch noch Hilfe in Foren um nicht allein mit der Situation dazustehen.
Ich persönlich habe auch getrauert und geheult, das volle Programm eben.
Aber ich frage mich jetzt, warum ich das tu, habe ich Angst allein durchs Leben zu gehen, habe ich Angst allein zu sein in meinen vier Wänden.
Nein, habe es gemacht weil es mit gut geht dabei, du wirst irgendwann merken, das du für etwas anderes bestimmt bist.
Ich kann dir einen Tipp geben: lege alles beiseite was du von ihr hast und räume sie vorerst aus deinem Leben, kümmere dich um dich und unternehme was, denke ruhig auch ab und zu an sie aber fokusiere dich hauptsächlich auf dich selbst.
Lass erstmal Zeit dazwischen kommen, damit sich eure Gemüter beruhigen können, sie leidet auch unter der Trennung glaub mir.
Für sie ist es auch nicht einfach, wenn sie aber sieht, dass du dich nicht meldest und alles um dich herum löschst, alle Sozialen Plattformen meidest, dann wird sie aufmerksam und sorgt sich usw.

Lass ein wenig Zeit verstreichen und gib euch beiden die Ruhe...


He Oliver, Hut ab. Weise Worte !

04.06.2013 17:46 • #5




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