Pirol
Gast
Klingt banal, der Titel, ist es für mich aber nicht. Ich bin mit meinem Latein am Ende und hätte gerne ein paar Tipps oder Gesprächsanregungen.
Mein Mann und ich sind seit neun Jahren verheiratet, haben zwei kleine Kinder.
Probleme sind da vor allem zwei, die mich inzwischen massiv stören und...wie soll ich sagen? Meine Leidenschaft blockieren.
1.: Gewicht. Er hat bestimmt zwanzig Kilo zugenommen. Als wir uns kennengelernt haben, war er athletisch und trainiert, hatte echt einen Hammer Körper. Inzwischen ist das einfach nur noch ein dicker Bauch und dicke Arme. Er sagt, er ist zu müde, schlapp von der Arbeit. Kriegt den Hintern nicht hoch. Ich gehe Joggen und habe immer Wert darauf gelegt, meine Figur zu behalten. Er ist selbst auch unzufrieden und jammert quartalsweise seit Jahren rum.
2.: rauchen. Seit vier Jahren (erstes Kind) Versprechungen und Anläufe. Immer wieder gescheitert. Vorschläge wie Coaching oder Hypnose hat er abgelehnt. Und mich stört stört stört es nur noch, ich finde es widerlich zu riechen (Zigarillos), vor allem, weil er sich abends oft nicht die Zähne putzt.
Ich weiß echt nicht mehr weiter. Ich habe geredet, gebeten, gehofft, gewartet, Verständnis gehabt....es tut sich nichts. Das frustriert mich immer mehr.
Ich erwarte auch nicht, dass er wieder aussieht wie vor zehn Jahren, aber zehn Kilo abspecken könnte er auch aus gesundheitlichen Gründen.
Bis vor sechs Monaten hat er Schichtdienst gehabt und immer alles auf die Schicht geschoben. Jetzt ist er aber jeden Tag um vier zu Hause. Auch wenn er dann noch duschen muss uns nen Happen essen, kann ja wohl nicht gesagt werde, da wäre keine Zeit, zwei Mal pro Woche etwas Bewegung zu kriegen. Jetzt sagt er, er ist dauernd so müde. Aber Das ging früher ja auch.
Ich habe auch schon vorgeschlagen, gemeinsam laufen zu gehen... Alles erfolglos.
Es stört mich inzwischen nur so. das Gewicht finde ich in Bezug auf Sex schon unattraktiv und den Bauch störend. Auch weil ich das psychisch so unattraktiv finde. Versteht ihr das?
Ist das affig?
Ne Freundin meinte neulich, ich solle mich nicht anstellen, ich hätte mich da auf was kapriziert und ich solle doch froh sein, wenn der Rest gut läuft.
