So, ich hoffe ich vergesse nichts... Wie gesagt, einfach Bescheid geben.
Erstmal, bitte nicht uns wilde rein interpretieren, war ich so nicht sagte oder bis jetzt nicht bestätigt habe. Sonst brodelt der Thread hier auf, wie so oft an man Vermutungen stellt die nicht belegt werden können.
Ich antworte jedem gern, ihr seit mir eine große Hilfe und ich freue mich über jedes Wort von euch. Von ganzem Herzen.
Zitat von MaryAnne:Mein Weg nach Corona wäre tatsächlich zum Kinderpsychologen und zwar nicht mit dem Ansatz ihr Verhalten zu korrigieren, sondern die Ursache zu finden. Dabei würde der Vater und ihre Gefühle zu ihm, den Verletzungen u.Ä. mein allererster Ansatz sein
Wir waren bei 3. Der erste, ( renommierter Psychologe wo Kinder aus ganz DE zu ihm kommen, den konnte ich in die Tonne treten.)
Der zweite, liebevoll durch und durch. Aber stelltee die falsche Diagnose, Mutismus.
Die dritte, zu Letzt, möchte ich wechseln da sie es nicht geschafft hat das meine große sich ihr anvertraut.
Also, wie ich sagte, ich muss noch Mal ins SPZ, und muss dann zur Uni Klinik in meiner Stadt, und zusätzlich einen neuen Therapeuten suchen. Ich bin am Ball... Sobald Corona vorbei ist, geht's hoffentlich weiter.
Zitat von Abendrot:So ein Kind war ich auch .
Ein Scheidungskind , das mit dem Verlust des Vaters nicht klar kam . Er war zwar immer für uns da
Meine Tochter war noch nie Vater fixiert. Weil er dass auch nie zuließ.
Sie war schon immer Mama fixiert.
Zitat von Abendrot:Vielleicht schäme ich mich sogar , diesen Text abgeschickt zu haben .
Nein, bitte, du musst dich nicht schämen. Es ist alles gut. Fühl dich gedrückt.
Ich weiß deine Worte sehr zu schätzen.
Zitat von bifi07: hatte wohl Probleme, wenn es im KiGa zu laut wurde und zu viele Kinder um ihn herum waren.
Zitat von bifi07:Das einzige, was ich sagen kann ist, dass er damals empfindlicher auf Lärm reagiert
Meine Tochter ebenso, durch ihr "nicht hören können".
Dass ist mitlerweile nicht mehr so.
Zitat von bifi07:Die Diagnose kam im Alter von 4 Jahren.
Genau wie bei uns
Deswegen muss ich das ganze noch mal aufrollen. Die Schule hat sie einfach so sehr positiv verändert, dass seid der letzten Diagnostik sich einfach zu viel geändert hat.
Zitat von MaryAnne: wird wahrscheinlich selbst unter ihrem Verhalten leiden, denn kein Kind möchte anders sein.
Absolut. Dass weiß ich.
In jüngeren Jahren 1 1/2 - knapp 3 Jahren hat sie sich selbst verletzt.
Dass war einer der schlimmsten Dinge die ich je erleben musste.
Sie rieß sich die Haare raus, schlug mit dem Kopf auf den Fußboden, absichtlich, bis es blutete. Oder gegen die Wand. Sie kratze auch bis es blutete, sie schlug sich selbst und war am Schlafwandeln...
Und
niemand hat mir geholfen.
Niemand nahm mich ernst. Ich war so oft beim Arzt, und sie spielten es runter mit "dass ist bei Mädchen normal"...
Wenn ich da dran denke gerade, könnte ich heulen.
Es war eine schreckliche Zeit.
Dass alles hörte auf, als mein toller Ehemann Weg war.
Nur Mal so nebenbei.
Ich gehe darauf gleich noch Mal ein...
Zitat von MaryAnne:Ich würde jetzt dafür sorgen, dass die Gründe gefunden werden und das Mädchen ein anderes Ventil als Gegenwehr für seine Gefühle findet. ESE ist mir zu allgemein.
Sie hat theoretisch andere Ventile. Durch Corona liegt even alles flach.
Zitat von MaryAnne:PuMa könnte sich Gedanken machen, wer als vertrauter Mensch neben ihr für das Kind da sein könnte. wenn der Vater es nicht ist, vielleicht eine Patentante oder anderes Familienmitglied?
Hat sie. Meine ganze Familie ist immer für sie da. Alle meine Geschwister. Besonders mein Bruder, er hat einen speziellen Draht zu ihr. Aber es ist schwierig, da meine Geschwister über die Welt verteilt sind.
Zitat von Nachtlicht:dass deine Tochter in dieser Zeit Traumata erlitten hat. Traumatisierte Kinder zeigen oft für "normale" Menschen völlig irrationales, wenig nachvollziehbares und oft auch grenzüberschreitendes Verhalten.
Ja, hat sie. Dazu komme ich gleich weiter unten...
Zitat von Nachtlicht:Gut möglich, dass deine Tochter dich im Zuge der Beziehung/des Beziehungsendes mit ihrem Vater als schwach erlebt hat und nun große Schwierigkeiten mit ihrer Position bei dir hat.
Keine Sorge, hat sie nie. Die älteren Mitglieder im Forum wissen es ja noch. Ich habe nie einen Anlass gegeben.
Du gleich mehr...
Zitat von Nachtlicht:Du wirst aber wirklich kompetente und engagierte Fachkräfte dafür suchen müssen, das ist manchmal etwas mühsam, die richtige Unterstützung zu finden.
Ja, richtig. Deswegen ja meine Suche nach Hilfe im Forum.
Es ist schwierig an Fachkräfte zu kommen.
Zitat von Nachtlicht:Wie konsequent setzt du das denn um?
Ich denke, ich bin die konsequenteste Person in diesem Sonnensystem.
Zitat von Nachtlicht:Bist du im guten Austausch mit den Lehrerinnen?
Ja, es sind ganz wundervolle Lehrer. Ich habe mich extra zur Elternsprecherin wählen lassen, aus dem einfachen Grund, dass ich präsent sein kann. Und über alles sofort in Kenntnis gesetzt zu werden.
....
Kleiner Rückblick für jene die davon nichts wissen...
Der Erzeuger meiner Tochter ist nicht mehr der Rede wert. Er wird nie wieder kommen und das ist gut so.
Ja sie hat viel schlechtes erleben müssen.
Kleines Beispiel,
Meine Tochter, im Alter von 4 Jahren, hatte einen Unfall. Ich machte sie in der früh fertig für den Kindergarten, sie war bockig und wollte nicht.
Ich nahm sie an die Hand und ging mir ihr ins Bad, dort bockte sie weiter, stolperte nach hinten über einen Teppich und schlug mir dem Kopf auf die Fliesen auf.
Sie verlor das Bewusstsein.
Ich schrie nach dem Esel, der lag im Bett. Wollte nicht aufstehen.
Ich hielt meine Tochter im Arm und rief nach ihm. Angepisst kam er ins Bad, stieg über meine ohnmächtige Tochter drüber, ging auf Klo und sagte, ich soll mich wieder ein kriegen. Dann machte er auch ein Kaffee...
Meine jüngste wurde wach, damals Baby. 1 Jahr alt. Er kümmerte auch nicht um sie.
Er trank sein Kaffee.
Ich hob meine Tochter hoch, legte sie ins Bett und rief den Krankenwagen.
Mein Gatte sagte, ach ich übertreibe, dass wird schon.
Ich nahm mein Baby, und versuchte sie zu beruhigen.
Meine Tochter wachte auf, übergab auch mehrfach, weinte vor Schmerzen.
Krankenwagen nahm sie mit. Sie blieb im KH ein paar Tage wegen einer Gehirnerschütterung.
Ich musste bei ihr bleiben, meine jüngste blieb bei ihren Vater ( da ist auch was vorgefallen, dauert aber jetzt zu lang hier).
Mein Gatte war sauer dass er sich frei nehmen musste und nicht zurück in die Kaserne konnte.
Da wusste ich, die Ehe ist vorbei.
Sein Betrug den ich Weihnachten raus bekam, war einfach nur noch der falsche Auslöser, weswegen ich ihn raus geschmissen habe.
Und da gab es zahllos mehr als nur das...
Also ja, es gab vieles.
Ihr Vater ist ein Grund, ihr nicht hören können, der nächste Grund.
Aber die Trennung war kein Fluch für sie, es war ein Segen.
Ich hoffe dass erkennt ihr jetzt.
Seitdem er weg ist, ist meine Tochter ein neuer Mensch. Zum positiven.
Sie und ihre Schwester sind dass schönste, wertvollste und größte Geschenk dass ich jemals bekommen durfte.
....
Hab ich was vergessen?
