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Mein Tagebuch - Entwicklung

Pascal2910

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Eigentlich haben ich und Steffi uns am 16.12. Getrennt doch erst gestern habe ich irgendwie verstanden und akzeptiert, dass es keine Hoffnung mehr gibt, dass es endgültig aus ist. Es tut einerseits weh, weil ich, auch wenn es viel Streit und einige Probleme gab immer mehr Energie reingesteckt habe und über meine eigenen Grenzen hinaus wollte und das hat leider nicht so geklappt, wie ich wollte.
Ich hatte gestern echt einen tollen Tag mit Jenny, sie ist ein sehr lieber Mensch, der sich viel um mich gekümmert habe, dass größte verlangen, dass ich gerade habe ich, das mich jemand sehr liebevoll tröstet in den Arm nimmt und mich im besten Fall noch massiert. Es sind Dinge, die ich in der Vergangenheit sehr vermisst habe und was ich auf jeden Fall auch brauche. Ich gebe immer sehr gerne viel doch ich stürze umso weiter, umso mehr ich gebe. Ich muss meine eigenen Grenzen akzeptieren.
Ich hatte gestern ein starkes Gefühl von Hass zumindest hat es bis eben angehalten, es ist eine gewisse Form der Verbittertheit gewesen. Ich fühle mich so, als hätte ich das Recht gehabt, das zu Erfahren was ich auch gebe aber dieser Gedanke scheint nicht korrekt zu sein und ich weiß tief in mir, ist es falsch so zu denken. Sie hat mich viel gelehrt und ich bin in dieser Beziehung in vielen Punkten gewachsen ich habe gelernt und ich sollte ihr und mir Verzeihen. Wir hätten uns nicht geliebt, wenn da nicht irgendetwas gepasst hätte und ja es hat genauso viel gepasst, wie es nicht gepasst hat.

Sie war heute hier um Weihnachtsgeschenke zu tauschen, wir wollen kein Rosenkrieg wir wollen nett und höflich zueinander sein. Wenn ich Abstand brauche, dann werde ich diesen nehmen und ich nehme mir diesen auch, ich habe sie überall gelöscht und es ist mir nicht mehr möglich sie anzuschreiben, ich habe alle Dinge entfernt die mich an sie erinnert (aber nicht weggeworfen). Ich würde gerne heute ausgehen und lachen und diese Dinge genießen, die ich so lange genießen wollte aber ich denke das braucht Zeit, ich fühle mich so, als würde ich mich quälen und ich suche nach etwas was Linderung verschafft, ich kann nicht lernen (Nächsten Monat sind Prüfungen). Ich habe Phasen, in denen ich viel Lache mich freue und Emotionen herauslassen kann, aber der Fall zur anderen Seite kommt gleich danach. Ich komme mir so unkontrolliert vor und ich würde mich allem so gerne hingeben nur damit es besser wird ich weiß bloß nicht wie. Ich werde keine Hoffnung mehr für uns suchen ich habe das nach der Trennung gemacht, weil ich nicht abschließen konnte oder nicht für den Schritt bereit war, ich habe mich viel beruhigen können in dem ich viel Lese und nachgedacht habe. Sie hatte Operationen hinter ich, Todesfälle in der Familie und Krankheitsfälle. Es hat sich herausgestellt das am Anfang nach der Trennung sogar eine Chance bestand aber, dass ich durch meine Ungeduld eigentlich alles Zerstört habe.

Hoffnung zu machen kommt mir vor, wie der größte Fehler besonders wenn es so früh ist, auch wenn es vielleicht normal ist. Wenn ich doof genug wäre könnte ich sogar sagen, dass diese Chance immer noch besteht, wenn ich ihr Zeit und Abstand, sodass sie mich überhaupt mal vermissen kann und darüber auch mal nachdenkt. Sie ist immer noch lieb zu mir und dass sogar sehr selbstlos in mancher Hinsicht. Sie versucht Rücksicht auf mich zu nehmen und ich bin der, der sich nicht im Zaum hat. Ich hoffe das meine Entscheidung nicht umfällt, aber ich werde Sie nie wieder anschreiben, wenn sie das will, kann sie das, sie kann es versuchen aber ich kann nichts mehr machen, vielleicht will ich es auch einfach nicht mehr. Ich weiß nur ich kann diesen Disput mit mir selbst lösen, es sind meine Gefühle und meine Probleme doch das Verlangen von jemanden Liebe zu erfahren und Hingabe bringt mich zum Heulen Leider ist Jenny dazu nicht die richtige Person. Es fühlte sich absolut Falsch an Ich würde alles dafür geben dass ich darüber Hinwegkomme und endlich Dinge entspannt tun kann und mich darüber auch freue.

25.12.2017 16:30 • x 2 #1


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26.12.17
Ich bin eben aufgestanden und konnte lange schlafen, doch sobald ich aufwache, weiß ich was los ist. Ich bin dann nicht am Weinen oder bin wütend, doch ich realisiere, was passiert ist und das fühlt sich an wie ein Schlag ins Gesicht. Ich habe in diesen Momenten über bestimmte Dinge nachgedacht z. B. wie wir uns kennenlernten, wie die verliebte Phase war und wie eigentlich die Beziehung war. Ich weiß was ich auch für ein Typ bin, dass ich auch meinen Dickschädel genau wie sie habe und oft meinen Willen durchgesetzt habe. Wie sie immer Kleinigkeiten ausdiskutieren musste was mich schon nach 10 Minuten genervt hat und ich immer versucht habe aufmerksam zuzuhören und auf sie einzugehen. Ich habe auf sehr viele Sachen verzichtet und habe Freunde und treffen mit anderen Personen vernachlässigt, weil ich immer gehofft habe das ich etwas mit ihr tun kann. Ich habe viel zu sehr geliebt und dies war absolut einseitig.

Es gibt zwei Szenen über die ich häufiger Nachdenke letztes Jahr haben wir gemeinsam Silvester bei meinen Freunden gefeiert die sie auch kennt und um 0:00 gingen wir raus und starteten die Raketen, wir lachten und feierten, ich habe sie total vergessen und als ich nach zwei Stunden reinging, gab es einen heftigen Streit, oder den Tag danach, dass weiß ich nicht mehr. Sie fand es unglaublich rücksichtslos mich alleine bei den anderen zu lassen (sie wollte nicht mit auf die Straße) und das ich nicht einmal zwischendurch zu ihr gekommen bin, um zu fragen, ob alles okay ist. Ja es wäre der optimale Fall, dass ich ein Auge auf sie gehabt hätte und auch an sie gedacht hätte, doch was hat sie daran gehindert zu mir zu kommen, mich anzuschreiben (via Handy) oder einen Freund Bescheid zu sagen, dass er mir Bescheid gibt? Ich will jetzt nicht ihr die ganze Schuld geben doch Fakt ist das sie ein verlangen hatte, von dem ich nichts wusste und dass sie bevor ich rausging, klar signalisierte das alles in Ordnung ist.

Eine andere Situation aber beinahe so ähnlich, ist das wir uns im Sommer zum Eis-essen verabredet hatten. Sie sagte sie fährt jetzt los und ich habe tatsächlich gesagt das sie sagt, wenn sie da ist, ich wohle zwei Minuten zu Fuß von der Eisdiele entfernt. Sie wartete dort über eine halbe Stunde, ohne etwas zu schreiben, bis ich schrieb: wann bist du denn da? Ich verstehe, dass sie dann wütend wurde und das war vielleicht eher mein Fehler, ich ging davon aus, dass sie mich anschreibt, ohne dies zu signalisieren, ich hätte ihr sagen sollen das sie mir schrieben soll, sobald sie dort ist.

Es gab viele solcher Kommunikationsfehler die zu vielen Streitereien geführt haben, ich sagte immer, was ich anders machen werde, habe mich immer entschuldigt und versprochen das ich es besser machen werde. Ich habe zu oft nachgegeben und mich entschuldigt, irgendwann gegen Ende der Beziehung nur noch. Sie meinte noch sie hätte mir genug Chancen gegeben und mir zu oft verzeiht. Ich habe mir die ersten Tage permanent die Schuld gegeben, auch vor freunden habe ich eigentlich nur ihre Seite dargestellt, ich habe sie auf einen gewissen Thron gehoben, unantastbar für Kritik oder für Fehler. Erst wenige Tage danach konnte ich sowohl die schönen Dinge sehen die sie und ich taten, als auch die schlechten, ihre Macken als auch meine Macken. Ich werde oft als rationalen aber unglaublich süßen und liebevollen Typen beschrieben, doch ich muss auch für mich aufpassen, dass ich mich nicht nochmal in einer Beziehung verliere, dass ich keine bedingungslose Hingabe gebe, wenn ich diese auch nicht erhalte, vielleicht ist es auch nur die Trennung, in der ich jetzt so denke, ich bin es aber leid.

26.12.2017 11:53 • x 1 #2



Hallo Pascal2910,

Mein Tagebuch - Entwicklung

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Pascal2910

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27.12.2017
Ich sollte vielleicht mal damit anfangen über die letzten 24 Stunden zu schreiben und berichten wie ich mich gefühlt habe und was ich erlebt habe. Gestern war ein Tag der viele Schwankungen in sich hatte. Ich habe natürlich auch viel an sie gedacht, mein Herz vermisst sie und mein Kopf versucht es etwas sachlicher zu sehen. Ich war joggen, habe viel über mich selbst gelernt und ich kann immer mehr meine Reaktionen und ihre verstehen. Ich werde in Zukunft geduldiger sein, ich habe am Ende oft den Fehler getan den bestimmt viele tun, und sie mit Fragen bombardiert ebenso mit Gefühlen.

Ich war vor ihr glücklich, genau so wie sie vor mir glücklich war, also können wir jeder für sich selbst auch wieder ganz normal glücklich werden, ich habe viele Komplimente von Freundinnen erhalten wie charmant ich sei und was ich angeblich für ein guter Fang wäre. In den Abendstunden dachte ich darüber nach, dass mir sagte sie würde aufjedenfall kontakt wollen, dafür interessiere ich sie zu sehr und ich vergesse immer wie viel sie mir versucht entgegenzukommen. Auch wenn man so etwas nicht in der Trennung haben will, sondern sie einfach zurück will ist es eigentlich etwas sehr Schönes was aber schwer zu begreifen ist. Sie hat immer gefragt wie sie es mir leichter machen kann, sie war bei mir und Geschenke mit mir auspacken, sie hatte mir Dinge geliehen mit denen sie zurzeit nichts anfangen kann aber ich brauchen würde.

Ich konnte gut mir jemanden darüber quatschen und lachen wie sie so ist, also das sie und ich uns oft so verhalten haben wie beste freunde im Fitness Studio, wir haben uns oft herausgefordert und hatten oft eine gewissen Form von Hassliebe. Ich hoffe das ich sehr bald bereit bin für eine Freundschaft, dass die Gefühle der liebe und des Vermissens endlich weg sind und ich mein Leben endlich wieder genieße und zur obersten Aufgabe mache. Ich habe viel gelernt über mich selbst und ich weiß, dass ich in Zukunft nie wieder so ungeduldig sein möchte.

Ich habe so oft an der Vergangenheit festgehalten aber wieso? Diese lässt sich nicht verändern, man hat den willen und man glaubt damit großartig etwas zu verändern, doch die Vergangenheit kann man nicht ändern. Es sind Bilder und Momente aus denen man seine Lehre ziehen kann aber man diese nicht verändern. Ich wünsche mir selbst, dass es mir wieder gut geht und ich wünsche mir das ich mit ihr ohne Hoffnung auf mehr etwas unternehmen kann und ich habe ein ganz großes verlangen sie zum lachen zu bringen und auch ihr zu helfen (sie hat ja derzeit viele Probleme und Stress).
Ich bin am überlegen ihr zu schreiben und mich für ihr verhalten zu bedanken und das, wenn sie mal wen braucht oder quatschen mag das ich immer auf ein Tee, Spaziergang oder Kaffee da sein werde. Ich glaube ich habe mich schon längst entschlossen ihr zu schreiben: D ich habe keine Hoffnung auf eine neue Beziehung, wir leben zu selten im hier und jetzt ohne darauf zu pochen wie wo und wann etwas sein wird. In Vielen Punkten denke ich glaube einfach zu viel nach und diese Gedanken haben keine gute Wirkung.

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Ganz vergessen das ich sie gar nicht anschreiben kann weil ich sie überall gelöscht habe um mir selbst die Möglichkeit zu nehmen sie zu belagern, deswegen schreibe ich mal hier meine Nachricht auf.

Du warst gegen Ende und in vielen anderen Zeiten immer sehr für mich da und hast mir Dinge geliehen, mich immer gefragt wie es mir recht wäre und was auch du machen kannst. Du bist viel auf mich eingegangen und das ist sehr beeindruckend.

Ich habe realisiert wie ich mich dagegen verhalten habe, ungeduldig und ich habe Dinge an dir ausgelassen die du auf keinen Fall verdient hast. Ebenso meine Wutanfälle meine komischen Reaktionen, in denen ich zur Furie wurde und bei denen ich mich über mich selbst schäme.

Ich will dir einfach nur mal sagen, dass ich für dich ebenso da sein werde, wenn es dir schlecht geht oder du über etwas anderen abseits von uns reden willst, oder wenn du einfach nur etwas unternehmen willst oder das jemand mal zuhört. Ich werde auch für dich da sein und ich mache das nach wie vor gerne, ich habe dich schon immer seit dem wir uns kennen gemocht xD du bist schon ne ganz nette.

Viele Grüße,
Pascal

27.12.2017 12:12 • x 1 #3


Pascal2910

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28.12.2017
Ich habe entschlossen, dass ich mich für die 2 Prüfungen in 8 Tagen krankschreiben lasse, ich kann mich nicht auf das Arbeiten konzentrieren ich mache derzeit einiges durch und ich glaube der Trennungsschmerz in Verbindung mit Erwartungsdruck sehr kontraproduktiv ist, ich habe das Gefühl ich habe zu viel Leistung gezeigt und ich bin müde und muss mal mir etwas Gutes tun. Ich muss mich selbst Erden und erstmal wieder Klarkommen, bevor ich Energie in andere Sachen stecken sollte, innerlich beneide ich aber diejenigen, die es schaffen, alle Probleme beiseite zu schieben und noch mehr Leistung zeigen.

Ich habe gestern das erste Mal eine Traumreise gemacht, bei der es um Angstbewältigung geht, ich glaube ich habe noch nie so viel geweint und ich bin jemand, der echt selten weint. Ich glaube ich habe mich zum ersten Mal selbst akzeptiert, mich selbst umarmt, mir selbst verziehen. Die Liebe zu sich selbst ist glaube ein sehr wichtiger Punkt, um stärker zu werden, ich glaube ich habe sehr lange Zeit nur meine Partnerin geliebt und nicht mich selbst.
Ich habe Plötzlich mehr lachen können, auch über mich selbst und was ich so für Aktionen gerissen habe über die ich heute nur den Kopf schütteln kann. Ich glaube ich habe alles gegeben was ich zu den jeweiligen Zeitpunkten konnte, das Scheitern lag bestimmt mit daran das ich sehr unter Stress war und mir die Konzentration fehlte, ebenso wie die Motivation. Ich bin mir sicher, dass wenn ich vor einem halben Jahr so wäre wie jetzt dann wäre einiges anders gelaufen. Ich trauere der Vergangenheit nur noch selten am Tag nach und beginne nach vorne zu blicken und auch das dies und jetzt zu genießen. Ich weiß noch nicht was mit ihr und mir passieren wird und was die Zukunft für uns bereithält. Ich hoffe nicht auf etwas Spezielles es sind gemischte Gefühle Einerseits ist es mir egal, andererseits würde ich nichts ablehnen. Ich denke in 2 Wochen werde ich mich nochmal bei ihr melden und fragen, ob sie gemeinsam spazieren gehen will. Was ich mir dadurch erhoffe? Ich weiß es um ehrlich zu sein noch nicht, ich werde es auf mich zukommen lassen. Vielleicht habe ich dann auch keine Lust mehr in 2 Wochen denn anderseits denke ich auch, wenn sie etwas von mir will, wird sie sich schon melden.
Um letzteres voll und ganz zu denken ist es aber bestimmt noch zu frisch, irgendwie spüre ich den Umschlag und mehr Energie. Ich hoffe das hält sich Auch wenn Trauer in Wellen kommt und es offensichtlich ist das ich noch nicht durch bin. Ja ich vermisse Aktivitäten mit ihr, ihren guten Ratschlag und unsere kleinen Debatten, irgendwie vermisse ich auch unsere Streitereien (also die kleineren) das gab irgendwie Feuer. Leidenschaft. Es kommt mir so vor als würde ich auf eine ungezeichnete Karte blicken, wo ich nur die Vergangenheit und das jetzt sehe, aber ich habe keine Angst mehr vor dem ungewissen.
Ich akzeptiere das sich manche Dinge nicht berechnen oder kontrollieren lassen, was wäre das auch für ein langweiliges Leben, wenn man alles schon berechnen könnte? Ich habe mir oft den Kopf zerbrochen was sie wohl denkt oder wie sie fühlt in Bezug auf uns. Aber das kann man nicht wissen, ja es könnte sein das sie nachdenkt, ja es kann sein das sie so glücklich ist (kann ich mir eher vorstellen). Ich glaube nicht, dass sie eine Beziehung in der Form will wie wir sie hatten, dafür war es viel zu viel Stress den Ich gegen Ende sehr viel mit verursacht habe und sie will bestimmt auch mal die Unabhängigkeit genießen. Keine Verpflichtungen mehr, nur noch sich selbst gegenüber um ehrlich zu sein, ich weiß nicht einmal wie das ablaufen sollte. Trotzdem werde ich mal in die eine oder andere Richtung bei ihr schauen. Ich weiß nicht, ob es unterbewusste wünsche, Arroganz oder tatsächlich die Wahrheit ist, aber ich habe das Gefühl der Drops ist noch nicht gelutscht

Heute gehts erstmal wieder etwas joggen und dann zum Bouldern, abends vielleicht nochmal eine geführte Traumreise. Ich hatte heute den ersten Tag als ich glücklich aufgewacht bin und kein Gefühl danach hatte, als hätte man mir ins Gesicht geschlagen. Ich war entspannter und zufrieden.

28.12.2017 14:18 • x 1 #4


ArtOfLettingGo

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Finde dein Tagebuch wirklich sehr inspirierend, zu lesen welche Fortschritte du machst, immer mehr an Klarheit gewinnst usw. Mach weiter so.

Und die Traumreisen klingen auch sehr interessant, ich glaube das werde ich auch mal ausprobieren. Hab solche Videovorschläge über dieses Thema mal bei YouTube gesehen, kannst du da was gutes empfehlen?

28.12.2017 17:12 • x 1 #5


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Hallo und ja, ich habe bisher einige ausprobiert aber bei mir hatte bisher nur eines funktioniert (am besten mit Kopfhörern hören und den Kompletten Fokus darauf lenken - Augen geschlossen halten)



der Link wird irgendwie nicht angezeigt. dann gib unter youtube "Geführte Meditation - Ängste überwinden und Loslassen" ein
Ich hoffe es bringt dir auch viel!

28.12.2017 19:43 • x 2 #6


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29.12.2017
Ich habe gestern ein sehr schönen aktiven Tag gehabt und war viel beschäftigt, habe vieles erlebt und mir viel von der Seele geredet, doch heute kam mal wieder ein Tief, ich habe echt gehofft ich bin mal langsam über den Berg, aber es sind ja noch nicht einmal 2 Wochen vergangen. Ich weiß nicht wie schwerwiegend es ist oder ob es wirklich dumm war, aber ich habe irgendwie ihre Nummer herausgefunden und ihr geschrieben. Ich weiß selbst nicht was ich davon halten soll das ich es einfach nicht packe keinen Gedanken mehr an sie zu verschwenden und ihr dazu noch schreibe Ich komme mir so unglaublich undiszipliniert vor. Ich schrieb ihr folgendes:

Ich wünschte, dass es früher so gelaufen wäre wie es jetzt bei mir läuft und wie sich alles entwickelt. Das hätte beidseitig viel Stress erspart und ich hätte sowohl dich als auch mich selbst nicht so oft enttäuscht. Ich will dich egal auf welche Art und Weise sich unsere Wege wieder kreuzen, nie wieder so unter Druck setzen. Ich werde nie wieder diese Erwartung an dich haben. Ich bin für mich selbst da, geerdet und stark wie ich schon oft war und ich halte das. Ich würde sehr gerne mal wieder etwas mit dir unternehmen, wenn du das auch wollen würdest. Ich Plane nichts in unsere alte Richtung, ich bin offen für alles. *drück*

Trennungen sind absolut sch., ich denke mal, da stimmt mit der eine oder andere zu. Doch ich weiß auch, dass sie ihre guten Seiten haben, auch wenn ich diese derzeit nur Teilweise genießen kann. Ich glaube ich hätte mehr Chancen gehabt, wenn ich von Anfang an nicht gekämpft hätte und mein eigenes Leben gelebt hätte, wenn ich nicht versucht hätte sie irgendwie zurückzubekommen.
Was vermisse ich eigentlich an Ihr? Es ist sie als Mensch, nicht nur die Aktivitäten, die wir hatten, die uns haben wachsen lassen, sondern auch die langen Gespräche. Es war, wie in vielen Beziehungen es hatte seine Ecken und Kanten, doch so ist auch das Leben und ich liebe das Leben. Ich war schon immer ein steh auf Männchen und ich liebe Herausforderungen auch wenn ich nicht alle schaffe. Es ging für mich nicht immer daran etwas zu erreichen, sondern die Entscheidung und der Weg dahin, ich will damit nicht sagen, dass der Erfolg nichts Schönes ist, aber auch wenn man etwas verhunzt hast, wächst man daran. Lange rede kurzer Sinn, ich habe sie lange Zeit so akzeptiert, wie sie war und sie hatte mich so akzeptiert, wie ich war. Wie kann, es sein das man ein halbes Jahr so abrutscht und ich plötzlich weder ihre Eigenschaften, noch sie meine akzeptiert? Wir hatten ein festes Fundament, das sehr unkonventionell war und für sehr viele Menschen unmöglich vorzustellen ist. Wir haben das was wir hatten gemeinsam mit viel Schweiß und Mühe erschaffen und irgendwann habe ich die Schaufel an dieser Baustelle hingelegt. Manche mögen vielleicht nicht dies als Arbeit sehen oder empfinden das als Lustig oder anstrengend. Ich empfand das immer als schön, weil man dadurch immer etwas Neues erntet - Eine Beziehung, die sich wandelt wird nie langweilig.

Es gibt keine Perfektion, dies ist etwas wonach wir streben, aber nicht erreichbar ist und weder bin ich der Perfekte für sie, noch ist sie die Perfekte für mich. Ich versuche diesen Gedanken sehr oft beiseite zu schieben aber ich denke doch häufig darüber nach ob und wie sie über mich denkt. Ich Verzeihe mir selbst und ich verzeihe ihr, sie hat so viel zu arbeiten zurzeit und so viel Stress um sich, doch ein Freund sagte mir, dass man das nicht unterschätzen soll, es gibt viele Menschen die trotz viel Arbeit, währenddessen darüber nachdenken. Ich habe Angst gehabt einfach so vergessen zu werden und als ob all das, was auch ich geleistet habe, bei ihr so schnell weg ist. Ich habe stehst sehr viel gegeben und ihr auch sehr viele schöne Momente und Erlebnisse bereitet, ich bin Bedingungslos auf wünsche eingegangen, wenn sie mal Zeit für sich brauchte (bis auf die ersten Tage nach der Trennung). Ich bin mir sicher, dass auch sie über sehr vieles Nachdenken muss, ich habe das unglaublich starke Verlangen mich zu Demonstrieren. Ich frage mich, wenn ich mich nicht mehr melden, mit welchem Anlass sie sich eines Tages melden würde

29.12.2017 16:54 • x 2 #7


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30.11.2017
Heute war ein sehr ruhiger Tag, ich fühle mich emotional ziemlich neutral weder Lust noch Trauer, ich habe etwas ferngesehen, das nötigste im Haushalt gemacht und gespielt. Irgendwie fühle ich nichts, wenn ich gerade an sie denke und ich denke zumindest heute sehr wenig an sie. Ich habe heute auch kein Verlangen gehabt ihr irgendetwas zu schreiben, ich hätte sogar wahrscheinlich nicht einmal Lust sie zu sehen. Gestern habe ich über eine Frage nachgedacht, die heutzutage öfters in mein Gedächtnis zurück kommt Wieso renne ich jemanden hinterher, wenn die Person das offensichtlich nicht möchte? Ich hoffe, dass sich zumindest dieser Grundgedanke nun länger hält, soll sie auf mich zukommen, wenn sie etwas will, gerade ist es mir echt egal.

Ich werde auf jeden Fall nachher zum Schwimmen fahren und mich etwas entspannen, einige Runden schwimmen aber ich habe auch mal wieder Lust etwas zu treiben, vielleicht werde ich mir die Tage mal eine professionelle Massa. leisten mein Körper ist geschunden durch das ganze Training, aber irgendwie fühlt es sich gut an.
Es gab heute ein Streit mit einigen Freunden von mir aus dem Dorfe, weil ich Silvester nicht mit ihnen verbringen möchte. Dort ist weder meine Musik, noch wird da wirklich etwas gemacht was mir Spaß bringen würde. Klar die Leute sind super, aber ich will aufjedenfall in die Stadt, meine Musik hören, tanzen und mal wieder neue Menschen kennenlernen. 2 gaben vor dies zu verstehen, aber ich habe erfahren wie sie sich Hinter meinen Rücken darüber aufgeregt haben Ich war immer jemand der sehr offen und direkt war, ich hasse es, wenn andere nicht sagen können, was sie wollen oder was sie stört.

Mal gucken was der morgige Tag und Abend so bringt, ich bin gespannt

30.12.2017 17:31 • #8


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31.12.2017
Heute geht es mir nicht so gut, ich wurde Schlagartig wach und die Pumpe lief auf hoch touren, die Gedanken rasen und ich bin dadurch echt kaputt aber ich kann leider nicht schlafen. um 21:00 werde ich in die Stadt auf eine Party fahren und dort mit meinem besten feiern. Ich habe für mich einen kleinen Cut gemacht und ihr so etwas wie ein Abschiedsbrief geschrieben der mir ziemlich gut tat. folgender Text ist es gewesen (Formatierung ist hier natürlich nicht möglich so wie ich es ihr geschrieben habe und nach jedem Absatz kam ein passendes Bild ) -

Wir haben, dass was wir hatten, gemeinsam erschaffen, mit Geduld, Kraft, Ausdauer und gegenseitiger Wertschätzung. Wir haben viel voneinander gelernt und viel gemeinsam erlebt. Leider sieht man viele Dinge erst zum Schluss und ich habe gegen Ende leider wenig eingehalten.

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Sowohl ich, als auch du, sind zwei sehr spezielle Menschen und wenn ich ehrlich bin, habe ich schon sehr lange nach jemanden wie dir gesucht, bis ich dich eines Tages im Lindberg traf auch wenn ich ziemlich voll war und es kam zum ersten Date! naja war anders geplant

Eigentlich habe ich sehr schnell gemerkt das klassische Romantik ein falsches Werkzeug ist, um dich zu erreichen, doch irgendetwas sagte in mir, diese Nuss will ich knacken! Dir Freude und schöne Momente bereiten.

Und trotz all der schönen Momente, weiß ich, was ich so oft gegen die Wand gefahren habe und wie oft du mir vergeben hast und wie viel du mir in meinem Leben geholfen hast.

Meine Wut und meine Ungeduld, meine Erwartungen haben es zum Schluss zerstört, dass war ich ganz alleine und wird mir eine Lehre sein, ich habe viel für mich darüber nachdenken müssen und so werde ich auch für mich nie wieder sein.

Ich weiß, dass ich mein eigenes Leben leben muss und auf eigenen Füßen stehen sollte und das Tu ich jeden Tag mehr und mehr, ich setze mir neue Ziele entwickle neue Hobbies und werde zufriedener und ausgeglichener.

Das traurigste daran ist, dass es offensichtlich für uns viel zu spät kam und dieses Band zerbrochen ist. Extreme Situationen bringen extreme Veränderungen mit sich.

Und wenn ich aus all dem gelernt habe und ich das ehrlich meine was ich hier schreibe und auf so einiges schwöre was mir lieb und teuer ist, dann werde ich auch mit diesem letzten Brief, nichts von dir Erwarten, doch wenn ich dich immer noch interessiere zögere nicht dich zu melden WENN dafür die Zeit gekommen ist.

Ich werde dich nirgendwo mehr anschreiben, denn ich frage mich wieso renne ich einer Person hinterher die das vielleicht nicht mehr will? Ich habe zu oft egoistisch gehandelt und das hat nun auch ein Ende.

Ich würde so gerne einfach mal mit dir in den Urlaub fliegen, meine Taschen packen und irgendwo hinfahren. Etwas für mich erleben, aber auch mit dir erleben. Es gibt sehr viele schöne Erlebnisse mit dir, es tut mir leid dass ich mich selbst vernachlässigt habe und damit auch uns.

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Weder bringt mir dieser Brief Hoffnung, noch Linderung aber ich bin Müde gegen die Gedanken anzukämpfen. Ich hoffe ich kann mir heute ordentlich die Seele aus dem Leibe tanzen, vielleicht komme ich sogar so gut in Fahrt, dass ich wen an flirte oder kennen lerne, mal gucken.

31.12.2017 18:58 • x 2 #9


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02.1.2017
Es war erstmals ein schöner Abend ich war richtig happy mal wieder und habe mich gefreut. Plötzlich kam Sie dazu und nahm mich zur Seite und fragte, ob ich sie verletzen will, weil es mir ja so schnell so viel besser geht. Wen ich belügen mag oder wen ich etwas beweisen mag. Ich habe um sie gekämpft und mir eigentlich echt mühe gegeben aber es ist absolut egoistisch ihrer Meinung nach. Die Aussage "Sie will derzeit keine Beziehung" kam von Anfang an und ich habe/hatte wohl ein Problem damit dies zu akzeptieren und nichts zu tun.

Wieso will oder wollte ich je so einen Menschen der einem ziemlich direkt sagt:"Ja ich will Spaß haben und feiern, aber nicht mit dir" Ein Freund hat zugehört und mir gesagt ich soll mir nicht alles einreden lassen. aber rein logisch gesehen hat sie in allem recht und das tut sehr weh. Ich weiß ich muss für mich selbst da sein und auf die Beine kommen, doch ich hätte so gerne mal einen Menschen der auch mich mal von sich aus umarmt, küsst krault oder dergleichen. Sie sagte, ich kann mich wieder melden wenn ich meine Balance gefunden habe aber vor einem Monat ist daran nicht zu denken.

Ich brauche Meinungen, egal in welche Richtung...

02.01.2018 11:34 • #10


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Jetzt, knapp eine Woche nach dieser ganzen Hölle, fühle ich mich zum ersten mal endlich Frei, ich weiß wer ich bin und was ich leisten kann und das akzeptiere ich. Ich bin Lustig, habe meine weibliche Seite und bin trotzdem sehr selbstbewusst und charmant - lebensfreudig so wie ich immer war. Dieser Mensch hatte mich einsperrt immer kritisiert mir die Worte im Mund umgedreht und sie konnte perfekt argumentieren. aus netten Sachen werden doofe Sachen nur wenn man es gut argumentieren kann Ich bin sie los und sie wird nicht wiederkommen eigentlich ist es ein Segen.

Sie ist ein Narzist und ich habe es nie gemerkt, ich dachte immer, so wie sie es logisch gesehen argumentiert, muss sie recht haben. ich begann erst nachzudenken als sie gegen ende sagte - sie entschuldigt sich, wenn sie glaubt etwas falsches getan zu haben (sie hat sich noch nie entschuldigt)

Ich werde bestimmt noch meine Zeit brauchen aber ich erlebe viele tolle Sachen in letzter Zeit auch wenn eine Freundin und ich es komisch finden wenn ich zusammenzucke wenn ich berührt werde, ich glaube das hängt etwas mit dem Vertrauensverlust zusammen den ich derzeit realisiere und werde auch das noch weiter bearbeiten. Es geht trotzdem vorwärts, ich war immer ein steh auf Männchen

08.01.2018 21:46 • #11


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Jetzt, wieder fast eine Woche, habe ich den Kopf fast ganz frei, ich denke nicht mehr an sie, ich sprühre keine Schmerz und wenn ich bewusst an sie denke... kommen gemischte Gefühle auf. Aber ich fühle mich zum ersten mal rein, ich habe in der Beziehung echt so einige Fehler getan, doch ich war mit Respekt, Akzeptanz Gefühlen und Energie stets dabei. Ich habe mich mehr um sie als um mich gekümmert und sie oft hochgezogen. Ich habe in den letzten tagen viele neue Menschen kennengelernt und auch... näher kennengelernt.

Mir würde gesagt, wie wohl sie sich bei mir fühlen und was ich für "posetive vibes" ausstrahle. Das ich selbstlos handle und kein funken Hass oder etwas negatives in mir trage(zumindest fühlt es sie für sie so an). Ich weiß nicht ob das wirklich so ist, aber ich weiß, dass ich stehst ein guter Mensch war. Hinter ecken gedacht habe, versucht habe andere zu verstehen und das ich noch nie das verlangen hatte jemanden meine Meinung aufzubinden. Ich glaube, ich bin nicht einmal so egoistisch wie ich gegen ende dargestellt wurde, denn grundsätzlich gesehen handelt jeder Mensch für sich selbst... ab wann beginnt "Egoismus"? Ist das mit dem Philosophischen Häufchen Problem verbunden, oder ist das was ich für mich als Egoismus definieren würde, die bewusste Tat für sich selbst, auch wenn man damit jemanden schadet....

Anyway, ich ich habe vor 2 Tagen jemanden kennengelernt und habe "ihm" die Situation erläutert, dass er aufpassen muss worauf er sich einlässt weil ich in den nächsten Monaten keine Beziehung anfangen will. Aber wir werden und bald wieder treffen und ich freue mich sehr auf ihn ich fühle mich glücklicher als in den letzten 6 Monaten und somit auch innerhalb der Beziehung. Ich realisiere, wie unglücklich ich gegen Ende war.

Trotzdem ist es verrückt wie gut es mir mit mir selbst geht und das die Trennung erst einem Monat her ist. Das ganze nachdenken hatte mir viel gebracht auch wenn es die absolute Hölle war. Aber es kommt mir so vor als hätte sich für mich ein Schalter umgelegt und ich merke wie ich glücklicher durch andere Menschen werde und auch für mich selbst.

15.01.2018 03:44 • x 1 #12


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Mal wieder knapp eine Woche später ich habe mich leider die letzte Woche auskurieren müssen aber mittlerweile geht es mir ganz gut, ich freue mich ab morgen wieder mit dem Sport loslegen zu können. Es gab vorgestern einen bösen Alptraum (mit meiner ex) aber ich glaube das gehört dazu, ist ja erst ein Monat vergangen. Ansonsten kann ich derzeit wieder essen, habe mehr Energie und habe echt super selten bis gar nicht mehr irgendwelche Schuldgefühle oder Gedanken an sie.Ich weiß wo ich stehe, was ich getan habe und warum ich was getan habe, ich habe stehst 100% gegeben und bin irgendwie auf mich selbst stolz. Das wir zerbrochen sind, ist weder meine noch ihre Schuld, wir waren letzten Endes nicht kompatibel und hatten verschiedene Wünsche und nicht immer lässt sich ein Kompromiss finden.

Mal gucken was die Zukunft bringt, mit der Person die ich kennengelernt habe bin ich sehr glücklich derzeit und irgendwie etwas verlegen... habe nie gedacht das mich jemand mal so aufbaut und so nett ist :O ....

20.01.2018 15:41 • x 1 #13


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Ende des Monats, wir sind nun Seit dem 16.11.2017 getrennt und hatten das letzte Telefonat vor gut 3 Wochen. Seit gestern bekam ich wieder ein Tief und ich habe viel von ihr geträumt, viel von den guten Zeiten und auch ich weiß, das ich kein schlechter Mensch bin und ihr sehr lange sehr gut tat, sehr viel geleistet habe. Ich weiß auch von den anderen Seiten, meinen Fehlern und auch ihren, doch so etwas kommt in Träumen offenbar nicht vor letztlich ist das Herz wohl doch so, dass es nur die dinge sieht, nach denen es sich sehnt.

Es kommt mir so vor als würden in "freien" Momenten die Gedanken rasen und alles durchgehen was je zwischen uns vorgefallen ist. (ist das normal? und wieso dieser plötzliche Rückwurf?) Ich konnte mich nicht zurückhalten und schrieb ihr, ob diese Geschichte jetzt durch ist, oder ob sie nochmal reden mag, sich alles komisch anfühlt und ich sie aufjedenfall vermisse) ob ich darauf eine Antwort bekomme ist ein ganz anderes Kaliber, mein Bauch Gefühl sagt mir aber, dass wenn ich eine bekommen sollte, es keine ist die ich hören möchte. (gelesen hat sie es)

Ich habe oft darüber nachgedacht was ich denn in dieser ganzen Zeit verkehrt gemacht habe, ob ich nicht wirklich alles gegeben habe aber letztenendes bin ich irgendwie mit mir zufrieden, ich bin über meine eigenen Grenzen hinaus, Akzeptanz und Respekt, Unterstützung und Aufmerksamkeit, dass was ich wirklich als Fehler sehe, ist mein Verhalten zum Schluss. Naja für mich ist damals eine Welt zusammengebrochen doch das ständige mich bei ihr melden danach und das ganze fragen hatte sie unglaublich genervt, auch als ich irgendwann Hass aus Unverständlichkeit spürte. Allgemein war ich damals sehr sehr wechselhaft, ich hasse es emotional abhängig zu sein, oder zumindest das es einen so beeinflusst. Ich werde in Zukunft wesentlich vorsichtiger sein und nicht nochmal die Kontrolle über mich selbst verlieren, dies auch im emotionalen Aspekt, auf den ich mich einlasse.

31.01.2018 09:08 • x 2 #14


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Langsam entwickelt sich ein Hoch aus der "Trennungs-Depression" ich fasse immer mehr Fuß, mache Wochenpläne und halte mich strikt dran. Das Wetter ist echt herrlich und die Gedanken um sie werden weniger. Ich hatte in den letzten Wochen nochmal mit ihr geschrieben und ein Treffen bzw ein Aufbau der Freundschaft wäre schon interessant, allerdings wüssten wir beide nicht wie das gehen soll. Sie hat auch wen kennengelernt der sie glücklich macht, was ich im ersten Moment merkwürdig fand (kam mir wie ein warmer Wechsel vor) aber letztenendes freue ich mich, dass sie das bekommt was sie braucht. (allerdings habe ich keine Ahnung ob es sich dabei um eine Beziehung handelt)

Eine Freundschaft wäre in dem Sinne auch noch nicht ganz möglich, wenn ich ehrlich zu mir bin würde ich mich von meiner besten Seite präsentieren, charmant wie eh und je sein und das verfolgt offensichtlich ein Ziel. Kommt mir irgendwie verkehrt vor, letztenendes muss ich ja Wissen was ich will und worauf ich mich einlasse und ich habe keine Ahnung ob ich all den Stress wieder haben möchte. Ich bin aber auch froh, dass ich kein schlechtes gewissen mehr eingeredet bekomme, keine Kritik, kein 5 Stunden ausdiskutieren über Nichtigkeiten. Ich spühre endlich mal "Phasenweise" diese unglaubliche Entspannung und das viele meiner Eigenheiten von anderen gar nicht bemerkt bzw kritisiert werden. Ich habe Menschen kennengelernt, die gesagt haben, hey du bist so und dies oder jenes ist sympathisch und gut so. Es hatte mich echt berührt und irgendwie beschämt, das sich einem Menschen mit sehr ausgeprägten Kritik und Korrekturzwang hinterhergelaufen bin.

Ich bin bei weitem nicht Makellos, aber ich bin ein Mensch der sich gerne verbessert und seine Fehler einsieht. Es gibt Menschen, die können das nicht, wieso auch immer. Doch mit solchen Menschen möchte ich persönlich (eigentlich) nichts zu tun haben. Mal gucken was die Zeit so mit sich bringt xD

So, Kopf ist wieder Leer ;D

14.02.2018 16:30 • #15




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