Ich kenn die Vorgeschichte jetzt nicht aus den vorherigen Strängen...Hab jetzt nur diesen gelesen - und habe irgendwie das Gefühl als ob zwischen den ersten, sehr detaillierten und reflektieren Beschreibungen und den letzten paar Kommentaren der TE ein Bruch besteht...
Während am Anfang viel über Dankbarkeit und Liebe ggü dem Ehemann die Rede ist, ändert sich dies doch rapide im hinteren Verlauf....
Zitat von Shediaa:Jetzt will ich, dass er mich als seine Frau wahrnimmt und wertschätzt und das auch symbolisch in Form eines neuen Heiratsantrages sichtbar macht. Sollte er dazu nicht bereit und im Stande sein, ist unsere Ehe leider doch noch am Ende.
Zitat von Shediaa:Die Affäre war sehr egoistisch und völlig daneben. Sie war aber in meinen Augen ein Ausgleich für alles das, was ich zuvor aufgegeben und geopfert hatte.
Hier werden Erwartungen formuliert und mit einer Drohung verbunden. Dann wird auch noch die Affäre so hingestellt, dass sie nur einen Ausgleich für vorher Erlittenes darstellt...Opferrolle ? Schuldumkehr ?
Zitat von Shediaa:Ich fürchte er verdrängt und grenzt sich ab, ähnlich wie Paulaner. Das lasse ich nicht zu, denn das wird uns früher oder später um die Ohren fliegen. Noch sind wir beide jung genug für neues. Nebeneinander her leben und die Vergangenheit verleugnen ist keine Option.
Auch dieser Kommentar hört sich leider gar nicht nach der tiefen Liebe ggü dem ach so tollen Ehemann an....Drohen und Liebe passen für mich nicht zusammen.
Ich finde den Gedanken gut, dass nach einer Affäre -sollten beide sich trotzdem für eine Weiterführung entscheiden- quasi eine Ehe 2.0 das Ziel sein muss. Auf Augenhöhe - ohne dass der eine auf den Knien rutschen muss, aber eben auch ohne dass der andere mit Drohungen zu irgendwas gezwungen werden muss.
Bin mir nicht sicher, ob die TE da wirklich ihren Teil aufgearbeitet hat - mir ist auch sehr sauer aufgestossen zu sagen, dass die Affäre ja nun auch schon 3 Jahre vorüber sei....bis auf den Ausrutscher Ende 2016. Ausrutscher ? Wieder so ne Opferhaltung ...hey, du warst dabei und hast aktiv bei diesem "Ausrutscher" mitgemacht ! Auch das wiederholte "Ich will wieder als Frau wahrgenommen werden", irritiert mich dann in diesem Kontext...klassischer Spruch von einer Betrügerin, genau wie der Ausrutscher....sorry.
Zitat von unbel Leberwurst:Ja, das halte ich bei der Vorgeschichte für vermessen und für ihn demütigend.
Und wenn Du den Fortbestand Deiner Ehe an so etwas festmachst, muss ich mir gerade ernsthaft am Kopf kratzen...
Volle Zustimmung ! Der Mann der TE hätte vielleicht wirklich in der Vergangenheit deutlicher auf den Tisch hauen sollen...bzw. sollte es spätestens jetzt tun. Aber dazu ist er offenkundig nicht in der Lage. Sehe das leider nicht mehr so besonders positiv für die beiden, wie ich es auf den ersten 2 oder 3 Seiten hier dachte.